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IHK Schwaben: Schwäbische Unternehmen setzen weiter auf die duale Ausbildung
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IHK Schwaben

IHK Schwaben: Schwäbische Unternehmen setzen weiter auf die duale Ausbildung

Das Gebäude der IHK Schwaben in Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Das Gebäude der IHK Schwaben in Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Die IHK Schwaben widerspricht Teilen der aktuellen Bertelsmann-Studie „Duale Ausbildung unter Druck“. Hauptgeschäftsführer Peter Saalfrank betont, dass in Schwaben auch kleine Unternehmen weiterhin ausbilden. Zudem setzten sich die aktuellen Azubi-Jahrgänge laut IHK Schwaben aus Schülern mit sehr unterschiedlichen Abschlüssen zusammen. Dabei stimmt die IHK Schwaben der Bertelsmann-Studie bei einem Punkt definitiv zu: Der Fachkräftemangel bleibt weiterhin ein zentrales Thema für schwäbische Unternehmen.

Kürzlich stellte die Bertelsmann Stiftung ihre aktuelle Studie „Duale Ausbildung unter Druck“ vor. Die IHK Schwaben nahm dazu Stellung und widerspricht der Studie in Teilen. Denn laut IHK Schwaben findet – entgegen der Ergebnisse der Studie – zumindest in ihrem Kammerbezirk keine Akademisierung im Lehrstellenbereich statt. „Die Abschlüsse des aktuellen Azubi-Jahrgangs setzen sich aus 45 Prozent Realschülern, 30 Prozent Mittelschülern, 15 Prozent Abiturienten und zehn Prozent unter anderem mit keinem Abschluss oder sonstigen Abschlüssen zusammen. Damit zeigt sich deutlich, dass die Betriebe in Schwaben die duale Ausbildung forcieren und keine Akademisierung betreiben. Was nicht bedeutet, dass für den Erfolg der schwäbischen Wirtschaft auch akademische Abschlüsse insbesondere in MINT-Fächern von höchster Bedeutung sind. Der Bedarf an diesen Fachkräften ist allerdings nicht so hoch wie an jenen mit beruflicher Bildung. Dies geht auch aus der jüngsten Umfrage der IHK Schwaben zum Qualifizierungsniveau der schwäbischen Führungskräfte hervor“, erklärt Peter Saalfrank, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben.

IHK Schwaben: Auch kleine Unternehmen in der Region bilden weiter aus

„Auch ein Trend, wonach Kleinst- und Kleinbetriebe unter 50 Mitarbeitern nicht mehr ausbilden, trifft für den IHK-Bezirk nicht zu. Das Gegenteil ist der Fall. 50 Prozent der Ausbildungsbetriebe in Schwaben haben weniger als 30 Mitarbeiter und bilden mindestens einen Jugendlichen aus. Knapp 400 Betriebe unter 50 Mitarbeitern haben in diesem Jahr die Eignung zum Ausbildungsbetrieb erhalten und bilden Jugendliche erstmalig aus“, betont Peter Saalfrank, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben.

IHK Schwaben sieht vielfältige Gründe für Fachkräftemangel

Die Studie hat zudem festgestellt, dass Betriebe zunehmend Schwierigkeiten haben, ihre Ausbildungsplätze mit geeigneten Bewerbern zu besetzen. Diese Aussage bestätigt die IHK Schwaben. Peter Saalfrank erklärt dazu: „Diese Aussage ist nicht neu. Die Gründe hierfür sind vielfältig. So ist bei Schulabgängern, insbesondere bei männlichen, ein Trend zu kaufmännischen Ausbildungsberufen festzustellen und demzufolge mit einem Überangebot an Bewerbern. Dagegen klagen insbesondere Branchen wie die Gastronomie oder die Logistik an Bewerbermangel. Hier geht die IHK  erfolgreich voran, nämlich in persönlichen Gesprächen Angebot und Nachfrage zu bündeln. Wichtig ist, mit frühzeitiger Berufsorientierung über alle Schularten hinweg gegenzusteuern. Dazugehören auch Praktika, die helfen, falsche Vorstellungen von Berufen im Vorfeld auszuräumen. Das zeigt sich auch am konstant hohen Niveau der Ausbildungszahlen im IHK-Bezirk.“

Fachkräftemangel bleibt Kernthema der Unternehmen in Schwaben

„Es muss jetzt das Jahrzehnt der dualen Ausbildung kommen, um dem Trend der Akademisierung wirksam entgegenzutreten“, fordert Peter Saalfrank weiter. Deshalb hat die IHK Schwaben das Jahresthema 2016 der Stärkung der dualen Ausbildung gewidmet.

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