Jahresauftakt im Kongress am Park Augsburg

IHK Schwaben Neujahrsempfang: #GemeinsamZukunft

Gemeinsam mit rund 1.000 der wichtigsten Entscheider aus Bayerisch-Schwaben begrüßte die IHK Schwaben am 21. Januar das neue Jahrzehnt. Spannend für viele Gäste: der erste große Auftritt des neuen Hauptgeschäftsführers, Dr. Marc Lucassen.

Mit Dr. Marc Lucassen startet die IHK Schwaben mit einer wichtigen neuen Personalie in die 20er Jahre. Der neue Hauptgeschäftsführer ist seit Anfang des Jahres im Amt und setzte sich unter rund 100 Bewerbern durch. Nun geht es für ihn erstmal von Tür zu Tür, um die wichtigsten Köpfe der Region persönlich kennenzulernen. Gelegenheit dazu hatte er auch auf dem IHK Neujahrsempfang im Kongress am Park. Rund 1.000 Gäste kamen dort zusammen.

40. IHK Schwaben Neujahrsempfang im Kongress am Park Augsburg

2020 steht unter ZUKUNFT

Zum 40. Mal hatte die IHK Schwaben zum Neujahrsempfang geladen. Eine Tradition, die Koptons Vor-Vorgänger Hans Haibel begründet hat. Eine Tradition die Andreas Kopton in der Kammer verankerte: Akronyme. 2009, in seiner ersten Neujahrsrede, stellte er die drei B's „Bilden. Bündeln. Beraten.“ vor. Im letzten Jahr wurde das Arbeitsprogram FIDEM „Fachkräfte. International. Digital. Energie. Mobilität.“ diskutiert und beschlossen. 2020 nun ZUKUNFT.

Z wie Zusammenarbeit

Um auch in den kommenden Jahren weiter erfolgreich zu wirtschaften, gehe es nicht ohne das Z – Zusammenarbeit. Was so einfach klingt, sei in Wahrheit eine große Herausforderung. Doch nur gemeinsam lassen sich die anhaltenden Herausforderungen meistern, ist Andreas Kopton überzeugt. Daher setzte er die Veranstaltung unter das Motto und den Hashtag #GemeinsamZukunft.

Unternehmen und Klima

Das erste U steht dabei für Unternehmen. 140.000 Mitgliedsunternehmen zählt die IHK Schwaben heute. Diese zu stärken und zu entlasten bleibe ein wichtiges Ziel der Kammer. Auch Marc Lucassen erklärte, dass er sich im laufenden Jahr insbesondere auch für das Bild des Unternehmers in der Gesellschaft einsetzen möchte. Dieses müsse wieder positiver besetzt werden als es aktuell oft dargestellt wird. Gerade im Zusammenhang mit dem K für Klima. „Manche Politiker sind getrieben vom Mainstream und glauben, schlauer als der Markt zu sein“, so Kopton. Hier Technologien vorzugeben sei unnötig und „geradezu anmaßend.“ Eine 2019 veröffentlichte Studie der ETH Zürich ergab, dass durch Aufforstung zwei Drittel der jemals von Menschen verursachten CO2-Emmision ausgeglichen werden könnte. 3.000 Milliarden neue Bäume sind dazu nötig. Bei einem Preis von 30 Cent pro Pflanze würde uns der Klimawandel 300 Milliarden Euro kosten – weltweit.

Bildung für die Zukunft

Das zweite U betitelt Kopton mit „Unterrichten“. Fort- und Weiterbildungen, um die Menschen für die Berufe der Zukunft fit zu machen, aber auch moderne Ausbildungsberufe und Inhalte fallen hierunter. N steht für „Nachhaltig denken“. Nicht nur in Wahlperioden, sondern in Generationen. Kurzfristig gedachte Maßnahmen würden der Wirtschaft in Schwaben nur schaden. Das F repräsentiert „Freiheit“. „Im letzten Jahrzehnt sind unserer Exporte um rund 40 Prozent gestiegen“, so Kopton. Unter den Top 10 der Handelspartner befinden sich neben den USA, China und der Schweiz nur Länder innerhalb der Grenzen der Europäischen Union. Daher brauche es ein faires Handelsabkommen mit Großbritannien und eine Ende des Handelskrieges zwischen den USA und China.

Exponentielles Wachstum in der Technologie

Der letzte Buchstabe steht für Technologie. Die Welt steht vor einem exponentiellen, technologischen Wachstum. Etwas, das sich viele nicht vorstellen können. Doch es sei das Tempo, mit dem wir mithalten müssen, um zukunfts- und wettbewerbsfähig zu bleiben. „Wir sind eine Chancenregion“, betonte Kopton abschließend.

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Exponentielles Wachstum in der Technologie

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