Ausbildungs-Hochburg Schwaben

IHK Schwaben: Azubi-Plus bei schwäbischen Unternehmen

Wie die IHK Schwaben kürzlich veröffentlichte, stieg die Anzahl der Auszubildenden in den schwäbischen Unternehmen zuletzt. Wie sich aktuelle Tendenzen und der Fachkräftemangel gegenseitig bedingen.

Die duale Ausbildung steht in Bayerisch-Schwaben unverändert hoch im Kurs. Im vergangenen Jahr verzeichnet die IHK Schwaben bei neu registrierten Ausbildungsverhältnissen in Produktion, Handel und Dienstleistungen einen Zuwachs von 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bis 31. Dezember 2018 wurden so 9.619 Neuverträge beschlossen.

Azubis-Plus könnte noch viel größer sein

„Die  Ausbildungsbereitschaft der Betriebe ist sogar noch höher, als die Zahlen widerspiegeln“, betont Peter Saalfrank, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben. Denn auch vergangenes Jahr hat der Bewerber-Mangel ein höheres Plus verhindert. Dass die IHK trotzdem einen leichten Zuwachs melden kann, liegt auch am hohen Ausbildungswillen der Unternehmen aus der Produktion.

Ausbildung in der Produktion boomt weiterhin

Bei den gewerblich-technischen Ausbildungsverträgen gibt es einen Zuwachs von 6,8 Prozent. „Damit die duale Ausbildung in diesen Berufsfeldern attraktiv bleibt, müssen sich die Berufsbilder der digitalisieren Arbeitswelt anpassen. Gleichzeitig werden wir unsere Ausbildungsbetriebe und unsere Auszubildenden unterstützen, ihre digitalen Kompetenzen gezielt auf- und auszubauen“, erklärt Saalfrank weiter.

Jugendliche mit Fluchthintergrund verhelfen zur positiven Ausbildungsbilanz

Ein weiterer Grund für das Azubi-Plus in Schwaben ist die hohe Zahl von Auszubildenden mit Fluchthintergrund. „In diesem Ausbildungsjahr haben 580 Geflüchtete eine Ausbildung bei einem schwäbischen IHK-Mitgliedsunternehmen begonnen. Das sind knapp 42 Prozent mehr als im Vorjahr.“, stellt Saalfrank fest. „Ohne diese jungen Menschen hätten wir ein Minus.“, ergänzt er.

Handlungsbedarf besonders im Dienstleistungsgewerbe

Die Ausbildungsbilanz zeigt aber auch Handlungsbedarf in Schwaben auf. „In bestimmten Branchen der Dienstleistung, zum Beispiel in der Gastronomie, gibt es einen Rückgang der Verträge. Hier werden wir gezielt aktiv werden, besonders in Richtung kleiner und mittlerer Ausbildungsbetriebe“, erklärt Saalfrank. Generell setzt die IHK weiterhin auf ihre Bildungsoffensive „Lehre macht Karriere“, mit der sie ausgewählte Bewerbergruppen wie Studienabbrecher, (Fach-)Abiturienten, junge Mütter, Menschen mit individuellem Förderbedarf, Flüchtlinge und Migranten anspricht und passgenau vermittelt.

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