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IHK Schwaben: Arbeitsrecht gilt auch für Jecken
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Industrie- und Handelskammer Schwaben

IHK Schwaben: Arbeitsrecht gilt auch für Jecken

 Das Arbeitsrecht gilt auch während der tollen Tage. Foto: Joachim Reisig / pixelio.de

Wenn die Jecken feiern: Die IHK Schwaben informiert, auf welche Besonderheiten arbeitsrechtlich während der närrischen Tagen zu achten ist.   

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

In der närrischen Zeit muss der Chef doch Verständnis dafür haben, dass an Arbeit nicht zu denken ist – oder? Anita Christl, Fachberaterin Arbeitsrecht bei der Industrie- und Handelskammer Schwaben, erklärt: „Hier ist Vorsicht geboten, denn wer an den tollen Tagen nicht in der Arbeit erscheint, kann mit dem Arbeitgeber großen Ärger bekommen. Das Arbeitsrecht wird an den närrischen Tagen nicht außer Kraft gesetzt. Deshalb gilt es für jeden Arbeitnehmer, pünktlich und ohne ,Rest-Alkohol‘ bei der Arbeit zu erscheinen.“

Faschingsfeier: im Zweifelsfall Urlaub beantragen

Die IHK-Expertin weiter: „Es steht natürlich jedem Arbeitnehmer frei, an den tollen Tagen ausgedehnt zu feiern, doch muss der Arbeitnehmer entweder Urlaub beantragen oder bei Vorliegen eines Gleitzeitkontos im Betrieb einen Gleittag mit dem Chef vereinbaren, da der Faschingsdienstag kein gesetzlicher Feiertag ist.“ Während der tollen Tage wird in der Gastronomie oder im Verkauf oftmals das Tragen von Faschingshütchen oder -maske während der Arbeitszeit gewünscht. „Hier müssen der Mitarbeiter selbst und der Vorgesetzte darauf achten, dass die jeweiligen Sicherheits-und Hygienebestimmungen auch mit Faschingskostüm eingehalten werden“, so Christl.

Gesetzlicher Unfallschutz und Faschingsfeiern

Auch bei Faschingsfeiern im Betrieb müssen vor allem die Aspekte des gesetzlichen Unfallversicherungsschutzes beachtet werden. „Wenn eine Faschingsfete als Betriebsfeier gelten soll und damit unter den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung fällt, muss es sich um eine betriebliche Gemeinschaftsveranstaltung handeln, die vom  Arbeitgeber selbst oder in seinem Auftrag – beispielsweise vom Betriebsrat – organisiert wird“, erklärt Christl weiter. Außerdem zu beachten ist, dass das Programm die gesamte Belegschaft mit dem Ziel anspricht, die Kollegialität und betriebliche Verbundenheit zu fördern. Wenn nicht der ganze Betrieb, sondern nur eine Abteilung feiern möchte, gilt die Feier auch als Betriebsfeier. Aber nur dann, wenn alle Beschäftigten der Abteilung eingeladen sind. „Nach Veranstaltungsende gilt der gesetzliche Versicherungsschutz auch auf dem Nachhauseweg, außer bei Unfällen, die infolge übermäßigen Alkoholkonsums entstehen“, so Christl.

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