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IHK Fachkräftetag: Flüchtlinge sichern heimische Wirtschaft
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IHK Schwaben

IHK Fachkräftetag: Flüchtlinge sichern heimische Wirtschaft

Der Fachkräftetag der IHK Schwaben war ein voller Erfolg. Foto: B4B SCHWABEN

Mit Bildergalerie: Der IHK Fachkräftetag am 22. April 2015 hatte in diesem Jahr die Fachkräfte aus dem Ausland im Fokus. Immer mehr sehen auch Unternehmer das Potential, das junge und arbeitswillige Flüchtlinge mit nach Bayerisch-Schwaben bringen. Es wird geschätzt, dass 2030 allein in Bayerisch-Schwaben 43.000 Fachkräfte fehlen. Mit ihrem Fachkräftetag setzt die IHK ein klares Zeichen: Wirtschaft und Politik müssen sich den Herausforderungen des Fachkräftemangels stellen. Dabei gilt es auch, das Potential zu nutzen, das vorhanden ist.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Am 22. April 2015 nahmen zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft am IHK Fachkräftetag teil. In diesem Jahr drehte sich in der Augsburger Stettenstraße alles um Fachkräfte aus dem Ausland: Wie steht es um die Willkommenskultur in Bayerisch-Schwaben? Schwäbische Unternehmer suchen heute verstärkt nach Fachkräften aus dem Ausland. Der aktuelle Zustrom von Flüchtlingen bietet Chancen und Herausforderungen auch auf dem Arbeitsmarkt. Die IHK schätzt, dass 2030 allein in Bayerisch-Schwaben rund 43.000 Fachkräfte fehlen werden. Mit Veranstaltungen wie dem IHK Fachkräftetag sollen die Weichen frühzeitig richtig gestellt werden.

Buntes Programm beleuchtet die Herausforderungen des Fachkräftemangels

Die Teilnehmer des IHK Fachkräftetags wurden von Christian Dierig, stellvertretender Präsident der IHK Schwaben, begrüßt. Im Anschluss sprach Dr. Markus Schmidt über Fachkräfte in Bayern. Schmitz ist Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit. Dr. Gerd Bruckner vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie referierte über die Willkommenskultur für ausländische Arbeitskräfte in Bayern. Auch das Leben und Arbeiten spanischer Fachkräfte in Schwaben war ein Thema auf dem IHK Fachkräftetag. Im Umkehrschluss wurde auch von den Erfahrungen schwäbischer Unternehmen mit ausländischen Fachkräften berichtet. Verschiedene Möglichkeiten, junge Flüchtlinge in Ausbildung bringen, wurden ebenfalls beleuchtet. In diesem Bereich ist die IHK Schwaben auch selbst tätig: Kürzlich erst veröffentlichte die IHK Schwaben die ersten Ergebnisse eines Projekts, mit dessen Hilfe Praktika und Ausbildungsplätze an Flüchtlinge vermittelt werden.

Potentiale werden oft von Anfang an nicht genutzt

Die Herausforderungen des drohenden Fachkräftemangels wurden auf dem IHK Fachkräftetag aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Die Ausgangssituation beschreibt die IHK Schwaben so: Die Potentiale vieler junger Menschen werden nicht ausreichend genutzt. Dies beginnt bei der frühkindlichen Bildung und festigt sich in den Schulen: Viele Jugendliche werden ohne Abschluss entlassen. Unterschiedliche Bildungsstandards erschweren zudem die Vergleichbarkeit der Fähigkeiten. Viele Studiengänge sind nach wie vor sehr praxisfern. Fehlende berufsbegleitende Master-Studienangebote erschwerden die Qualifizierung von Fachkräften. Gleichzeitig wird oft nicht geprüft, wie qualitativ hochwertig die Angebote einzelner Bildungsinstitutionen tatsächlich sind. Zudem fehlt Bildungsreformen oft die Kontinuität.

IHK Schwaben will Fachkräftemangel aktiv entgegentreten

Die IHK Schwaben will die Bildungspotentiale junger Menschen bestmöglich ausschöpfen. Die betriebliche Ausbildung soll gestärkt werden. Durch Weiterbildung sollen Fachkräfte gewonnen werden. Um Frauen stärker in den Blick zu nehmen, gilt es, Familie und Beruf besser vereinbar zu gestalten. Auch das Leistungspotential älterer Arbeitnehmer will die IHK Schwaben länger nutzen. Gleichzeitig sollen Fachkräfte mit Behinderungen und mit Migrationshintergrund sollen stärker gefördert werden. Außerdem setzt sich die IHK Schwaben dafür ein, die bedarfsgerechte Zuwanderung von Fachkräften zu ermöglichen.

Die Bilder zum IHK Fachkräftetag sehen Sie hier.

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Fachkräfte aus dem Ausland: Wie steht es um die Willkommenskultur in Schwaben? Dieser Frage stellten sich im Rahmen des disjährigen Fachkräftetags der IHK Schwaben am 22. April 2015 Vertreter aus Wirtschaft und Politik. 2030 werden laut IHK allein in Bayerisch-Schwaben rund 43.000 Fachkräfte fehlen. Deshalb will die IHK mit Veranstaltungen wie dem Fachkräftetag frühzeitig richtige Weichen stellen.

Mehr über den IHK Fachkräftetag lesen Sie hier.

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