Handwerkskammer für Schwaben

HWK Schwaben: Handwerk trifft auf Profisport

Handwerkskammer für Schwaben veranstaltet Infoabend für FCA und AEV Nachwuchs. Foto: B4BSCHWABEN

Mit Bildergalerie: Von einer Profikarriere im Sport träumen viele Jugendliche. Doch das ist kein leichtes Ziel. Wichtig ist daher auch ein guter Ausbildungsplatz. Das wissen auch die Nachwuchsspieler des FC Augsburg und des AEVs. Daher lud die Handwerkskammer (HWK) für Schwaben nun zur Informations-Veranstaltung „Berufsausbildung und Karrierechancen im Handwerk“ ein. Hier sprach auch FCA-Torwart Alexander Manninger, zusammen mit U-19 FCA Spieler Kai Wagner, über seine beruflichen Erfahrungen im Handwerk.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Gestern fand im Haus der Handwerkskammer (HWK) für Schwaben die Informations-Veranstaltung „Berufsausbildung und Karrierechancen im Handwerk“ statt. Hierbei handelte es sich jedoch nicht um eine normale Berufsberatung. Adressiert war diese an die Nachwuchsspieler des FC Augsburg und des AEV. Diese nahmen, zusammen mit ihren Eltern und Betreuern, an der Veranstaltung teil. Zu Gast war auch FCA-Torwart Alexander Manninger. Der gelernte Schreiner/Tischler sprach hier über seine Erfahrungen im Handwerk.

Handwerk als sicheres zweites Standbein

Die Begrüßung übernahm Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Schwaben. In seiner Ansprache stellte er klar, „nicht jeder kann Profisportler werden, darum ist es wichtig ein zweites Standbein zu haben“. Dass es sich beim Handwerk allerdings nicht nur um eine nette Beschäftigung nebenher handelt, wurde von ihm ebenfalls betont: „Das Handwerk und der Sport haben viel gemeinsam – beides wird professionell betrieben.“

FC Augsburg spricht sich klar für eine schulische und berufliche Ausbildung der Nachwuchsspieler aus

Eine schulische und eine berufliche Ausbildung sind dem FC Augsburg sehr wichtig. Das erklärte auch Gerhard Wiedemann, stellvertretender Aufsichtsrat des FC Augsburg. „Natürlich ist es unser Bestreben, möglichst vielen Spielern ihren Traum von einer Profikarriere zu ermöglichen. Doch der Rest ist auf eine gute schulische und berufliche Ausbildung angewiesen“, so Wiedemann. Auch FCA-Profi Alexander Manninger bestätigt, wie bedeutsam ein Handwerk ist: „Ich finde es wichtig, auch neben dem Hobby was richtiges zu machen.“ In seinem Interview, das er zusammen mit U-19 Spieler Kai Wagner auf der Bühne hielt, erzählte er, dass es für ihn schon immer klar war, auch „was anderes“ zu machen.

Handwerkskammer für Schwaben vermittelt U-19 Spieler Ausbildungsplatz

Doch Training und Ausbildung unter einen Hut zu bringen ist nicht immer einfach. Das weiß auch Kai Wagner. Der 17-jährige Nachwuchsspieler ist zurzeit im zweiten Lehrjahr zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Dass er seine Ausbildung hier in Augsburg weiterführen kann (er wechselt zum Jahresbegin von Ulm zum Bundesligisten), hat die Handwerkskammer ermöglicht. Ein Angebot, dass auch viele andere Nachwuchssportler in Anspruch nehmen und nehmen können. Dann heißt es für die Jugendlichen aufstehen, zur Arbeit, nach Hause was essen und ab ins Training. Viel Zeit für Freizeit bleibt da nicht. Doch es lehrt die Nachwuchsspieler eines: Disziplin. Eine Eigenschaft, die, laut Alexander Manninger, überaus wichtig im Profisport ist.

FCA und AEV Nachwuchs zusammen mit Alexander Manninger in den Werkstätten der HWK

Alles in allem ist das Handwerk jedoch eins und zwar praktisch veranlagt. Darum durften der FCA und AEV Nachwuchs am Ende der Reden auch selbst Hand anlegen. An je zwei verschiedenen Stationen konnten sie ihr handwerkliches Geschick erproben. Auch FC Augsburg Torwart Alexander Manninger zeigte in der Holzwerkstatt, was er gelernt hat. Auf die Frage, ob er sich nach seinem, hoffentlich noch weitentfernten Karriereende, wieder mit dem schreinern beziehungsweise tischlern beschäftigen würde, sagte er: „Ich glaube schon dass ich wieder in die handwerkliche Richtung gehen könnte.“

HWK Schwaben lädt FCA und AEV Nachwuchs ein
Die FCA und AEV Nachwuchsspieler auf der HWK Berufs-Info-Veranstaltung. Foto: B4BSCHWABEN
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Gestern fand im Haus der Handwerkskammer (HWK) für Schwaben die Informations-Veranstaltung „Berufsausbildung und Karrierechancen im Handwerk“ statt. Hierbei handelte es sich jedoch nicht um eine normale Berufsberatung. Adressiert war diese an die Nachwuchsspieler des FC Augsburg und des AEV. Diese nahmen, zusammen mit ihren Eltern und Betreuern, an der Veranstaltung teil. Zu Gast war auch FCA-Torwart Alexander Manninger. Der gelernte Schreiner/Tischler sprach hier über seine Erfahrungen im Handwerk.

Handwerk als sicheres zweites Standbein

Die Begrüßung übernahm Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Schwaben. In seiner Ansprache stellte er klar, „nicht jeder kann Profisportler werden, darum ist es wichtig ein zweites Standbein zu haben“. Dass es sich beim Handwerk allerdings nicht nur um eine nette Beschäftigung nebenher handelt, wurde von ihm ebenfalls betont: „Das Handwerk und der Sport haben viel gemeinsam – beides wird professionell betrieben.“

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Eine schulische und eine berufliche Ausbildung sind dem FC Augsburg sehr wichtig. Das erklärte auch Gerhard Wiedemann, stellvertretender Aufsichtsrat des FC Augsburg. „Natürlich ist es unser Bestreben, möglichst vielen Spielern ihren Traum von einer Profikarriere zu ermöglichen. Doch der Rest ist auf eine gute schulische und berufliche Ausbildung angewiesen“, so Wiedemann. Auch FCA-Profi Alexander Manninger bestätigt, wie bedeutsam ein Handwerk ist: „Ich finde es wichtig, auch neben dem Hobby was richtiges zu machen.“ In seinem Interview, das er zusammen mit U-19 Spieler Kai Wagner auf der Bühne hielt, erzählte er, dass es für ihn schon immer klar war, auch „was anderes“ zu machen.

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