Klinikum Augsburg

Hubschrauber-Landeplatz auf dem Klinikum-Dach

Die Bauarbeiten der Hubschrauber-Plattform auf dem Dach des Klinikums Augsburg haben nun begonnen, Foto: B4B SCHWABEN

Mit Bildergalerie. Auf dem Dach des Klinikums Augsburg entsteht derzeit der höchste deutsche Rettungshubschrauber-Landeplatz mit Betriebsstation. Im Herbst sollen die Bauarbeiten fertig gestellt sein. Ab dann werden Patienten vom Dach aus mit dem Aufzug in die Notaufnahme gebracht – ohne große Umwege.

Seit Oktober vergangenen Jahres laufen bereits die vorbereitenden Arbeiten für die neue Luftrettungsstation auf dem Dach des Klinikums Augsburg – zum Frühjahrsbeginn starteten jetzt die Bauarbeiten. In 58 Metern Höhe wurden zwei Kräne aufgestellt, um die Landeplattform, den Hangar sowie die Sozialräume für die Rettungshubschrauber-Besatzung zu errichten. Im Herbst 2013 soll der Hubschrauberlandeplatz fertig gestellt sein.

Höchste Luftrettungsstation auf deutschem Dach

Auf 1.300 Quadratmetern Fläche in 58 Metern Höhe wird die Landeplattform deutschlandweit die höchste Luftrettungsstation auf einem Gebäude sein. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf 5,9 Mio. Euro. Mit 1,9 Mio. Euro fördert der Freistaat Bayern das wichtige Rettungselement im Klinikum Augsburg.

Von der Luftrettungsstation über den Aufzug in die Notaufnahme

Nach der Fertigstellung der Landeplattform im Herbst 2013 wird ein ADAC-Rettungshubschrauber auf dem Klinikum-Dach stationiert. Aber auch weitere Helikopter von anderen Standorten können Patienten zum Klinikum Augsburg bringen, denn die Luftrettungsstation bietet Platz für insgesamt zwei Hubschrauber. „Unsere Luftrettungsstation ist direkt per Aufzug mit dem Erdgeschoß in der Nähe der Notaufnahme sowie unmittelbar mit dem Zentralen Operationsbereich für Kinder und Erwachsene verbunden“, betonte Verwaltungsratsvorsitzender Landrat Martin Sailer. „Somit werden unnötige und teure Transporte von der alten Landestelle mit dem Rettungswagen zur weiteren Behandlung künftig vermieden.“ MdL Max Strehle, der sich von Anfang an für die Stationierung des Rettungshubschraubers auf dem Dach des Klinikums Augsburg eingesetzt hat, fügt hinzu: „So sparen wir wertvolle Zeit für Patienten mit lebensbedrohlichen Erkrankungen oder Verletzungen.“ Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl, Vorsitzender des Rettungszweckverbandes Augsburg und stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender des Klinikums Augsburg, fasst zusammen: „Vom zusätzlichen Rettungshubschrauber profitieren die Menschen in der ganzen Region.“

Kersointank auf dem Klinikum-Gelände

Auch ein Hangar für die Stationierung des ADAC-Hubschraubers soll im Anschluss an die Fertigstellung der Landeplattform auf dem Dach des Klinikums Augsburg entstehen. Das Tanken ist dort ebenfalls möglich: Ein Kerosintank wurde im Erdboden auf dem Klinikum-Gelände positioniert und mit der Plattform verbunden. Auf dem Dach wird außerdem die Rettungswache für Ärzte, ADAC-Piloten sowie Rettungskräfte des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) eingerichtet. „Bei der Planung haben wir uns eng mit dem ADAC als Betreiber des Rettungshubschraubers ausgetauscht“, berichtet Alexander Schmidtke, Vorstand des Klinikums Augsburg. „Die Luftrettungsstation haben wir als Bauherr komplett in Eigenleistung projektiert.“

Zwischenlager für die Baustellen-Versorgung

Für die Bauarbeiten der Landeplattform auf dem Dach des Klinikums Augsburg wurden insgesamt zwei Kräne aufgestellt: Ein Kran ist für das Zwischenlager auf dem Dach des vierten Stocks zuständig. Von hier aus kann auch der zweite Bauabschnitt bei der Sanierung des Zentralen Operationsbereiches erreicht werden. Von dem Zwischenlager aus werden die Materialien mit einem zweiten Kran auf das Dach im 14. Stock – zur eigentlichen Baustelle für die Luftrettungsstation – transportiert. Für die Sicherheit der Bauarbeiter wurde aufgrund der Baustellen-Lage und -Höhe zusätzliche Vorkehrungen getroffen.

Flugbetrieb an 365 Tagen im Jahr möglich

Der Flugbetrieb ist nach Fertigstellung und luftfahrtrechtlicher Genehmigung künftig an allen Tagen im Jahr möglich. Nur in Ausnahmefällen bei Gefahr für Leib und Leben eines Notfallpatienten gibt es auch nachts eine Flugerlaubnis. Aufgrund der hohen Lage der Plattform entsteht für die Anwohner deutlich weniger Lärm als bisher.

Die ersten Baustellen-Bilder des Landeplatzes auf dem Klinikumdach finden Sie bei uns.

Neuer Landeplatz auf dem Klinikumdach
Die neue Luftrettungsstation entsteht auf dem Dach des Klinikums Augsburg, Foto: Klinikum Augsburg
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Hubschrauber-Landeplatz auf dem Klinikum-Dach

Die Bauarbeiten der Hubschrauber-Plattform auf dem Dach des Klinikums Augsburg haben nun begonnen, Foto: B4B SCHWABEN

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Seit Oktober vergangenen Jahres laufen bereits die vorbereitenden Arbeiten für die neue Luftrettungsstation auf dem Dach des Klinikums Augsburg – zum Frühjahrsbeginn starteten jetzt die Bauarbeiten. In 58 Metern Höhe wurden zwei Kräne aufgestellt, um die Landeplattform, den Hangar sowie die Sozialräume für die Rettungshubschrauber-Besatzung zu errichten. Im Herbst 2013 soll der Hubschrauberlandeplatz fertig gestellt sein.

Höchste Luftrettungsstation auf deutschem Dach

Auf 1.300 Quadratmetern Fläche in 58 Metern Höhe wird die Landeplattform deutschlandweit die höchste Luftrettungsstation auf einem Gebäude sein. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf 5,9 Mio. Euro. Mit 1,9 Mio. Euro fördert der Freistaat Bayern das wichtige Rettungselement im Klinikum Augsburg.

Von der Luftrettungsstation über den Aufzug in die Notaufnahme

Nach der Fertigstellung der Landeplattform im Herbst 2013 wird ein ADAC-Rettungshubschrauber auf dem Klinikum-Dach stationiert. Aber auch weitere Helikopter von anderen Standorten können Patienten zum Klinikum Augsburg bringen, denn die Luftrettungsstation bietet Platz für insgesamt zwei Hubschrauber. „Unsere Luftrettungsstation ist direkt per Aufzug mit dem Erdgeschoß in der Nähe der Notaufnahme sowie unmittelbar mit dem Zentralen Operationsbereich für Kinder und Erwachsene verbunden“, betonte Verwaltungsratsvorsitzender Landrat Martin Sailer. „Somit werden unnötige und teure Transporte von der alten Landestelle mit dem Rettungswagen zur weiteren Behandlung künftig vermieden.“ MdL Max Strehle, der sich von Anfang an für die Stationierung des Rettungshubschraubers auf dem Dach des Klinikums Augsburg eingesetzt hat, fügt hinzu: „So sparen wir wertvolle Zeit für Patienten mit lebensbedrohlichen Erkrankungen oder Verletzungen.“ Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl, Vorsitzender des Rettungszweckverbandes Augsburg und stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender des Klinikums Augsburg, fasst zusammen: „Vom zusätzlichen Rettungshubschrauber profitieren die Menschen in der ganzen Region.“

Kersointank auf dem Klinikum-Gelände

Auch ein Hangar für die Stationierung des ADAC-Hubschraubers soll im Anschluss an die Fertigstellung der Landeplattform auf dem Dach des Klinikums Augsburg entstehen. Das Tanken ist dort ebenfalls möglich: Ein Kerosintank wurde im Erdboden auf dem Klinikum-Gelände positioniert und mit der Plattform verbunden. Auf dem Dach wird außerdem die Rettungswache für Ärzte, ADAC-Piloten sowie Rettungskräfte des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) eingerichtet. „Bei der Planung haben wir uns eng mit dem ADAC als Betreiber des Rettungshubschraubers ausgetauscht“, berichtet Alexander Schmidtke, Vorstand des Klinikums Augsburg. „Die Luftrettungsstation haben wir als Bauherr komplett in Eigenleistung projektiert.“

Zwischenlager für die Baustellen-Versorgung

Für die Bauarbeiten der Landeplattform auf dem Dach des Klinikums Augsburg wurden insgesamt zwei Kräne aufgestellt: Ein Kran ist für das Zwischenlager auf dem Dach des vierten Stocks zuständig. Von hier aus kann auch der zweite Bauabschnitt bei der Sanierung des Zentralen Operationsbereiches erreicht werden. Von dem Zwischenlager aus werden die Materialien mit einem zweiten Kran auf das Dach im 14. Stock – zur eigentlichen Baustelle für die Luftrettungsstation – transportiert. Für die Sicherheit der Bauarbeiter wurde aufgrund der Baustellen-Lage und -Höhe zusätzliche Vorkehrungen getroffen.

Flugbetrieb an 365 Tagen im Jahr möglich

Der Flugbetrieb ist nach Fertigstellung und luftfahrtrechtlicher Genehmigung künftig an allen Tagen im Jahr möglich. Nur in Ausnahmefällen bei Gefahr für Leib und Leben eines Notfallpatienten gibt es auch nachts eine Flugerlaubnis. Aufgrund der hohen Lage der Plattform entsteht für die Anwohner deutlich weniger Lärm als bisher.

Die ersten Baustellen-Bilder des Landeplatzes auf dem Klinikumdach finden Sie bei uns.

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