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Hoheitlicher Besuch: König Mumbre in Augsburg
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Stadt Augsburg

Hoheitlicher Besuch: König Mumbre in Augsburg

 König Mumbre aus Uganda besuchte jungst die Stadt Augsburg. Natürlich trug er sich auch ins Gästebuch ein. Foto: Kerpf

Jüngst flanierte König Mumbre aus Uganda in unseren Augsburger Gefilden. Er stattete nicht nur der Fuggerei einen Besuch ab, sondern schüttelte auch Oberbürgermeister Gribl und Bürgermeister Grab die Hand.

Charles Wesley Mumbere, der König von Rwenzori (auch Rwenzururu), aus Uganda besuchte Augsburg. Im Rahmen seiner Reise durch Österreich und Deutschland macht er auch in der schwäbischen Großstadt Halt. Mumbere ist einer von mehreren Königen des ostafrikanischen Landes. Anlass war ein Besuch in der Fuggerei, den sich der Monarch gewünscht hatte.

König Mumbre besuchte das Augsburger Rathaus

Zusammen mit seiner Delegation kam König Mumbere auch ins Rathaus der Stadt. Dort empfingen ihn Oberbürgermeiser Dr. Kurt Gribl sowie Bürgermeister Peter Grab. Nach einer kleinen Ansprache trug sich der Gast ins Gästebuch der Stadt Augsburg ein.

König Mumbre wurde vom Förderverein Rwenzori geladen

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Als König von Rwenzururu hat Mumbere keine politischen Machtbefugnisse. Vielmehr pflegt er das kulturelle Erbe seines Volkes. Außerdem setzt er sich unter anderem für den Bau von Schulen ein. Der Förderverein Rwenzori e.V. mit Sitz in Regensburg unterstützt ihn dabei. Mit Hilfe des Vereins wird für Spendengelder zum Bau von Schulen geworben. Der Förderverein hatte die Einladung des Königs nach Deutschland ausgesprochen. Der Verein setzt großen Wert auf intensive und stetige Kontaktpflege mit den Partnern vor Ort.

Förderverein Rwenzori macht sich für Uganda stark

Doch auch andere Projekte zur ländlichen Entwicklung werden durch den Verein umgesetzt. Ein weiteres aktuelles Vorhaben ist die Aufforstung von Flächen in den Bergen des Rwenzori Gebirges. Denn die Hänge des Gebirges wurden großflächig gerodet. Die jahrelange Rodung des Waldes ist laut den ansässigen Bewohnern nicht spurlos an dem Mikroklima des Gebirges vorübergegangen. Denn die Niederschläge sind merklich geringer geworden. Dadurch erwärmt sich das Klima und die Ernten vertrocknen häufiger – gravierende Auswirkungen für die lokale Bevölkerung. Mit dem Projekt soll der einzigartige Naturraum von über 5.000 Metern Höhe geschützt werden.

Mumbre: Vom Krankenpfleger zum König

König Mumbere hatte einst als Pfleger in den USA kranke und alte  Menschen betreut. Seit 2009 ist der 56-jährige in seinem Heimatland Uganda offiziell König von Rwenzururu. Mit 13 Jahren erbte er den Königstitel von seinem Vater. Die damalige Regierung von Uganda ließ nicht zu, dass er auf den Königsthron steigen konnte. Denn sie hatte die traditionellen Königreiche in dem ostafrikanischen Land aufgelöst. Erst als die Entscheidung nach einem Machtwechsel wieder aufgehoben wurde, kehre Mumbere aus Afrika zurück. Neben der kulturellen Pflege nimmt er dort auch eine wichtige Stellung zum Erhalt des lokalen Friedens an der Grenze zwischen Kongo und Uganda ein.

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