Hochschule Augsburg

Hochschule Augsburg präsentiert Elektro-Rennwagen

UASA 1302, der neue Rennwagen des Racing Teams der Hochschule Augsburg, Foto: Eike Liske
UASA 1302, der neue Rennwagen des Racing Teams der Hochschule Augsburg, Foto: Eike Liske

Flink, schnittig, leicht - so lässt sich der neue Elektro-Rennwagen des studentischen Racing Teams der Hochschule Augsburg beschreiben. Das optimierte Gewicht und die verbesserte Elektronik bieten die optimale Grundlage für das Rennen am Hockenheimring. Der Öffentlichkeit wurde der Elektro-Rennwagen am vergangenen Freitag vorgestellt. 

Die Studierenden der Hochschule Augsburg haben monatelang an dem perfekten Elektro-Rennwagen getüftelt und gewerkelt. Jetzt ist er endlich fertig, der UASA1302. Am vergangenen Freitag wurde der ganze Stolz des Racing Teams der Hochschule Augsburg der Öffentlichkeit vorgestellt. Der neue Elektro-Rennwagen ist schwarz und schnittig. Er sieht er dem Vorgängermodell sehr ähnlich, glänzt aber auf Technikseite mit nennenswerten Neuerungen.

Weniger Gewicht dank Faserverbundwerkstoffen

Der Elektro-Rennwagen UASA1302 hat im Gegensatz zu seinem Vorgänger mächstig Abgespeckt. Satte 60 kg leichter ist der UASA1302 als das Modell von 2012. Möglich war die Schlankheitskur durch den intensiven und zielgerichteten Einsatz von Faserverbundstoffen im gesamten Rennwagen. So besteht nicht nur das Chassis vollkommen aus CFK „sondern auch alle Anbauteile wie Sitz, Querlenker und Seitenkästen. CFK ist ein Garant für leichtes Gewicht“, erklärt Student Martin Hummel. Hummel ist im Racing Team Starkstrom e.V. der Head of Mechanic.

Racing Team entwickelt und produziert selbst

Aber auch sonst hat sich einiges getan beim neuen Rennwagen des Racing Teams. Die größte maschinenbauliche Veränderung des neuen Boliden ist die Konstruktion als Monocoque, das heißt Fahrgestell, Rahmen und Karosserie bestehen aus einer zusammenhängenden Schalenkonstruktion. Bemerkenswert ist auch, dass die meisten Komponenten des neuen UASA1302 nicht nur von den Studenten selbst entwicklet sondern auch weitestgehend selbst gefertigt wurden.Gerade im Bereich der Elektrotechnik beinhaltet UASA1302 viele Eigenentwicklungen. Eine Errungenschaft ist beispielsweise das low-voltage-Versorgungssystem, das dem Fahrzeug konstante 5 bzw. 12 Volt zur Verfügung stellt. „Nach ersten Recherchen ist das in der Baugröße und Leistungsstärke mit keinem auf dem freien Markt erhältlichen Produkt vergleichbar“, sagt Teamkapitän Simon Schönauer. Mit einem vollvernetzen Kommunikationssystem und Telemetrie-Technik verfügt der Rennwagen über Systeme zur Fehlererkennung und Fehleranalyse, die es dem Team erlauben, ihn jederzeit zu überwachen und zu kontrollieren.

Der Hockenheimring ruft

„Dieses Team und der neue Rennwagen haben das Potential, am Hockenheimring alle Rennen, mit überdurchschnittlichen Ergebnissen zu bestehen“, sagte Schönauer bei der Enthüllung. Starkstrom e.V. startet mit UASA1302 vom 30. Juli bis 4. August 2013 am Hockenheimring bei der Formula Student. Den Kern für Fahrzeugbau und -entwicklung bildeten circa 30 Studierende der Fakultät für Maschinenbau und Verfahrenstechnik sowie der Fakultät für Elektrotechnik. Insgesamt gehören Studierende aller Fakultäten der Hochschule Augsburg zu Starkstrom e.V.. Teamkapitän Schönauer lobte: „Es war eine tolle Teamleistung bis zur Fertigstellung des Fahrzeugs.“ Doch neben dem Engagement der Studierenden war auch die Unterstützung der zahlreichen Sponsoren und Förderer notwendig, um den Elektro-Rennwagen zu entwickeln und zu bauen. Die Partnerunternehmen stellten finanzielle Hilfen, aber auch Technologie- und Wissenstransfer bereit. Für die Studierenden kann das Projekt Starkstrom neben einem unvergesslichen Praxisabenteuer somit auch ein Türöffner für die spätere Karriere sein. „Studierende aus dem Starkstrom-Team bringen genau die Eigenschaften mit, die wir brauchen“, sagte Rainer Bode vom Hauptsponsor SGL-Group.

Starkstrom Augsburg e.V.

Starkstrom Augsburg e.V. ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein zur Förderung studentischer Forschung rund um das Thema Elektromobilität. Ihm gehören Studierende aus allen Fakultäten der Hochschule Augsburg an. Das Team tritt beim internationalen Konstruktionswettbewerb Formula Student in der Kategorie Fahrzeuge mit Elektroantrieb an, in dessen Rahmen ein Rennfahrzeug selbst entwickelt, gebaut und konstruiert werden muss. In diesem Jahr gehen 106 Teams aus 29 Ländern bei Formula Student Electric an den Start.

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UASA 1302, der neue Rennwagen des Racing Teams der Hochschule Augsburg, Foto: Eike Liske
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Flink, schnittig, leicht - so lässt sich der neue Elektro-Rennwagen des studentischen Racing Teams der Hochschule Augsburg beschreiben. Das optimierte Gewicht und die verbesserte Elektronik bieten die optimale Grundlage für das Rennen am Hockenheimring. Der Öffentlichkeit wurde der Elektro-Rennwagen am vergangenen Freitag vorgestellt. 

Die Studierenden der Hochschule Augsburg haben monatelang an dem perfekten Elektro-Rennwagen getüftelt und gewerkelt. Jetzt ist er endlich fertig, der UASA1302. Am vergangenen Freitag wurde der ganze Stolz des Racing Teams der Hochschule Augsburg der Öffentlichkeit vorgestellt. Der neue Elektro-Rennwagen ist schwarz und schnittig. Er sieht er dem Vorgängermodell sehr ähnlich, glänzt aber auf Technikseite mit nennenswerten Neuerungen.

Weniger Gewicht dank Faserverbundwerkstoffen

Der Elektro-Rennwagen UASA1302 hat im Gegensatz zu seinem Vorgänger mächstig Abgespeckt. Satte 60 kg leichter ist der UASA1302 als das Modell von 2012. Möglich war die Schlankheitskur durch den intensiven und zielgerichteten Einsatz von Faserverbundstoffen im gesamten Rennwagen. So besteht nicht nur das Chassis vollkommen aus CFK „sondern auch alle Anbauteile wie Sitz, Querlenker und Seitenkästen. CFK ist ein Garant für leichtes Gewicht“, erklärt Student Martin Hummel. Hummel ist im Racing Team Starkstrom e.V. der Head of Mechanic.

Racing Team entwickelt und produziert selbst

Aber auch sonst hat sich einiges getan beim neuen Rennwagen des Racing Teams. Die größte maschinenbauliche Veränderung des neuen Boliden ist die Konstruktion als Monocoque, das heißt Fahrgestell, Rahmen und Karosserie bestehen aus einer zusammenhängenden Schalenkonstruktion. Bemerkenswert ist auch, dass die meisten Komponenten des neuen UASA1302 nicht nur von den Studenten selbst entwicklet sondern auch weitestgehend selbst gefertigt wurden.Gerade im Bereich der Elektrotechnik beinhaltet UASA1302 viele Eigenentwicklungen. Eine Errungenschaft ist beispielsweise das low-voltage-Versorgungssystem, das dem Fahrzeug konstante 5 bzw. 12 Volt zur Verfügung stellt. „Nach ersten Recherchen ist das in der Baugröße und Leistungsstärke mit keinem auf dem freien Markt erhältlichen Produkt vergleichbar“, sagt Teamkapitän Simon Schönauer. Mit einem vollvernetzen Kommunikationssystem und Telemetrie-Technik verfügt der Rennwagen über Systeme zur Fehlererkennung und Fehleranalyse, die es dem Team erlauben, ihn jederzeit zu überwachen und zu kontrollieren.

Der Hockenheimring ruft

„Dieses Team und der neue Rennwagen haben das Potential, am Hockenheimring alle Rennen, mit überdurchschnittlichen Ergebnissen zu bestehen“, sagte Schönauer bei der Enthüllung. Starkstrom e.V. startet mit UASA1302 vom 30. Juli bis 4. August 2013 am Hockenheimring bei der Formula Student. Den Kern für Fahrzeugbau und -entwicklung bildeten circa 30 Studierende der Fakultät für Maschinenbau und Verfahrenstechnik sowie der Fakultät für Elektrotechnik. Insgesamt gehören Studierende aller Fakultäten der Hochschule Augsburg zu Starkstrom e.V.. Teamkapitän Schönauer lobte: „Es war eine tolle Teamleistung bis zur Fertigstellung des Fahrzeugs.“ Doch neben dem Engagement der Studierenden war auch die Unterstützung der zahlreichen Sponsoren und Förderer notwendig, um den Elektro-Rennwagen zu entwickeln und zu bauen. Die Partnerunternehmen stellten finanzielle Hilfen, aber auch Technologie- und Wissenstransfer bereit. Für die Studierenden kann das Projekt Starkstrom neben einem unvergesslichen Praxisabenteuer somit auch ein Türöffner für die spätere Karriere sein. „Studierende aus dem Starkstrom-Team bringen genau die Eigenschaften mit, die wir brauchen“, sagte Rainer Bode vom Hauptsponsor SGL-Group.

Starkstrom Augsburg e.V.

Starkstrom Augsburg e.V. ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein zur Förderung studentischer Forschung rund um das Thema Elektromobilität. Ihm gehören Studierende aus allen Fakultäten der Hochschule Augsburg an. Das Team tritt beim internationalen Konstruktionswettbewerb Formula Student in der Kategorie Fahrzeuge mit Elektroantrieb an, in dessen Rahmen ein Rennfahrzeug selbst entwickelt, gebaut und konstruiert werden muss. In diesem Jahr gehen 106 Teams aus 29 Ländern bei Formula Student Electric an den Start.

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