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Hochschule Augsburg forscht im Donau-Ries für Unternehmen
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Technologietransfer-Zentrum

Hochschule Augsburg forscht im Donau-Ries für Unternehmen

 Stifter und wissenschaftliche Mitarbeiter des TTZ. Foto: Hochschule Augsburg

In Nördlingen befindet sich das Technologietransfer-Zentrum (TTZ) der Hochschule Augsburg. Es verfolgt das Ziel, den Forschungs- und Wissenstransfer für kleinere und mittlere Unternehmen in der Region auf- und auszubauen. Woran die Wissenschaftler aktuell forschen.

Personen aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft informierten sich am Technologie Centrum Westbayern (TCW) über die Entwicklung und Ausrichtung von Forschungsprojekten „Made in Nördlingen“. Zudem bekamen sie Einblick in die Arbeit der Hochschule Augsburg am Technologietransfer-Zentrum (TTZ) des Hochschulzentrums Donau-Ries. „Nach dem erfolgreichen Abschluss der Aufbauphase 2016 ist das TTZ als Forschungs- und Kooperationspartner in der Region Donau-Ries fest verankert“, erklärte Prof. Dr. Elisabeth Krön, Vizepräsidentin für Forschung und Wissenstransfer an der Hochschule Augsburg.

Wissenschaftler forschen zur Industrie 4.0

„Es ist uns gelungen, wichtige Forschungsprojekte zur Industrie 4.0 und zur Digitalisierung anzusiedeln und uns für die Unternehmen der Region als direkter Ansprechpartner zu dringenden Fragen der angewandten Forschung zu etablieren“, so Krön weiter. Aktuell forschen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule Augsburg am TTZ an Schlüsseltechnologien zur Industrie 4.0. Dazu gehören beispielsweise die Mensch-Roboter-Kollaboration, mobile und bildgeführte Robotik sowie Automatisierungs- und Sicherheitstechniken für produktionstechnische Anlagen.

TTZ ist an zwei großen Verbundprojekten beteiligt

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So ist das TTZ mit SynDiQuAss und TRiP an zwei großen Verbundprojekten beteiligt: Im vergangenen Jahr startete das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Europäischen Sozialfond (ESF) geförderte Projekt „SynDiQuAss“. „SynDiQuAss“ steht für „Synchronisierung von Digitalisierung, Qualitätssicherung und Assistenzsystemen an Arbeitsplätzen mit geringem Automatisierungsgrad“.

Ziel des Projekts ist es, Digitalisierung, Assistenzsysteme und Qualitätssicherung so zu einem System zusammenzufügen, dass Arbeitsplätze, Fabrikplanung und Qualitätsdaten für eine bedarfsgerechte Prozesssteuerung miteinander vernetzt sind. „Durch die Koppelung von Mensch und Roboter an einem Arbeitsplatz ohne physische Trennung lassen sich komplexere Zusammenarbeitsformen entwickeln, die die Produktion noch flexibler gestalten“, erklärte Prof. Dr. Florian Kerber, Leiter des TTZ. 

Arbeitsprozesse werden optimiert

Das zweite große Verbundprojekt in Nördlingen ist TRiP, das vom Freistaat Bayern durch das Programm „Informations- und Kommunikationstechnik“ gefördert wird und kürzlich startete. TRiP möchte die Transparenz von Produktionsprozessen durch die Integration intelligenter Sensorsysteme in bestehenden Produktionsanlagen erhöhen. Zusätzlich zu den beiden Verbundprojekten wurde die Laborausstattung am TTZ mit Robotikzellen und Demonstratoren für die sicherheitstechnische Verkettung von Produktionsanlagen weiter ausgebaut. Ein fahrerloses, frei navigierbares Transportsystem ermöglicht den Werkstücktransport vom Lager in die Produktionsanlagen und optimiert so die Arbeitsprozesse bedarfsgerecht.

Grenzebach ist Stifterunternehmen

Zusammen mit dem Stifterunternehmen Grenzebach Maschinenbau GmbH werden alle Produktionssysteme am TTZ durch ein fog-computing System, also durch eine hochintelligente Datenverarbeitung, digital vernetzt. Dadurch soll anwendungsnah demonstriert werden, wie Digitalisierung im Rahmen des sogenannten Industrial Internet of Things (IIoT) die Produktivität von Anlagen verbessert. „Wir haben mit unserer Forschung hier am TTZ einen guten Grundstein gelegt und gehen aktuellen Fragen der Digitalisierung nach. Wir werden weiterhin unsere Schnittstellen zu den forschenden Kolleginnen und Kollegen der Hochschule Augsburg ausbauen und so neue Anwendungsfelder wie beispielsweise die Baurobotik erschließen“, so Kerber.

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