Digitalisierung

Hochschule Augsburg forscht für regionale Unternehmen

Das Gebäude der Hochschule Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Wie können die kleinen und mittelständischen Unternehmen die Digitalisierung für sich nutzen? Daran forscht nun die Augsburger Hochschule zusammen mit Partnern aus der Wissenschaft und regionalen Betrieben.

Die Digitalisierung krempelt ganze Geschäftsfelder um, auch die mittelständische produzierende Industrie kann da nicht abseitsstehen. „Internet of Things“ und „Big Data“ sind die Stichworte der Stunde. Doch wie lassen sich Produktionsdaten sammeln und intelligent auswerten? Und welchen Nutzen können kleine und mittelständische Unternehmen daraus für ihre Geschäftsmodelle ziehen? Diesen Fragen geht das neu gestartete Projekt „Transparenz in Produktionsprozessen“, kurz TRiP, nach.

Fördergelder in Höhe von 706.000 Euro

Die Hochschule Augsburg und ihr Forschungspartner, die Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT, sowie sechs Unternehmen aus Schwaben und Oberfranken erhalten jetzt für das interdisziplinäre Vorhaben Fördergelder in Höhe von insgesamt 706.000 Euro. Die Mittel stammen aus dem FuE-Programm „Informations- und Kommunikationstechnik“ des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Energie und Technologie.

Technologiestandort Bayern stärken

Bayerns Wirtschafts- und Technologieminister Franz Josef Pschierer: „Die Verbindung komplexer IT-Systeme, zum Beispiel mit dem Maschinenbau, birgt die große Chance auf Innovationsführerschaft bei gleichzeitigem Know-how-Schutz. Damit können einerseits höchste Ansprüche an Qualität und Zuverlässigkeit erfüllt werden und andererseits kann die Wirtschaftlichkeit enorm erhöht werden. Überdies ergibt sich aus der Verknüpfung mit komplexer Hard- und Software auch ein wirkungsvoller Kopierschutz im Produkt selbst, aber auch bei der Produktion und im Kundenservice. Mit steigender Komplexität wird die Nachahmung sehr aufwendig. So wollen wir die Wettbewerbsfähigkeit sowohl der IT-Industrie, vor allem aber der IT-Anwenderbranchen stärken und die Attraktivität des Technologiestandortes Bayern weiter erhöhen.“

Forschungsprojekt unterstützt die regionalen Unternehmen

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Die am Projekt beteiligten kleinen und mittelständischen Unternehmen der Region sehen sich vor die Herausforderung gestellt, ihre Produktionsprozesse zu digitalisieren und digitale Geschäftsmodelle für ihre Kunden zu entwickeln. „Unser Unternehmen durchläuft aktuell eine entscheidende Transformation hin zur digitalen Produktion und zu innovativen Produkten in Verbindung mit digitalen Services“, erklärt Leopold Munk, Mitglied der Geschäftsleitung der Günzburger Steigtechnik, die Konsortialpartner von TRiP ist. „Durch Forschungsprojekte wie TRiP erhalten regionale Unternehmen wie unseres, wichtige Impulse für die digitale Transformation, da sie den Austausch zwischen Unternehmen verschiedener Branchen und Forschungseinrichtungen aktiv fördern.“

Beteiligte Forschungs- und Praxispartner

Das Forschungsvorhaben wird von einem interdisziplinär besetzten Konsortium durchgeführt, dem neben der Hochschule Augsburg auch die Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT angehört, die an den Universitäten Augsburg und Bayreuth verankert ist. Zu den Industriepartnern aus der Region Schwaben und Oberfranken zählen BMK (BMK Group GmbH & Co. KG und BMK professional electronics GmbH), GROB-WERKE, Günzburger Steigtechnik, HEINZ-GLAS, RENK und WashTec. Die Forschungs- und Hochschuleinrichtungen übernehmen die wissenschaftliche Begleitung des Projekts und sorgen für die Verbindung zwischen Forschung und Praxis.

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