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Hochschule Augsburg feiert autonomen Entwicklungserfolg
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Wettbewerb

Hochschule Augsburg feiert autonomen Entwicklungserfolg

Die Hochschule Augsburg nahm an der Formula Student Germany mit Erfolg teil. Foto: Hochschule Augsburg

Die Hochschule Augsburg entwickelt seit jeher Rennwagen mit seinen Studenten. Dieses Jahr setzte sich das Team in einem internationalen Wettbewerb durch. Welchen Erfolg sie daher feiern konnten.

Jährlich arbeiten etwa 40 Studenten der Hochschule Augsburg gemeinsam an Höchstgeschwindigkeiten. Während der Semester entwickeln und testen sie Rennwagen. Mit diesen misst sich das Team regelmäßig auf Rennstrecken gegen andere Universitäten. Das interdisziplinäre Projekt der Bildungsstätte läuft unter dem Namen Starkstrom. Bau, Wartung, Programmierung und Umsetzung liegt dabei gänzlich in der Verantwortung der Studierenden. Ebenso wird der Fahrer für Wettbewerbe intern auserkoren. Mit dieser Herangehensweise erreichte die Hochschule jüngst das Siegertreppchen.

Rennen auf berühmten Hockenheimring

Dieses Jahr stand am Hockenheimring nicht die Formel 1 auf dem Programm, sondern die Formula Student Germany. Der Wettbewerb dient in verschiedenen Klassen zur Ermittlung der besten Rennwagenentwicklungen. Vom klassischen Verbrennungsmotor, über E-Mobilität bis hin zu autonomer Fortbewegung wurde den Teams alles abverlangt. Das Teilnehmerfeld war dabei gespickt von international vertretenen Hochschulen. Die Augsburger Studenten traten gleich in zwei Kategorien an. Mit dem E-Fahrzeug Blecki Decker starteten die Hochschüler in der Electric-Klasse. Autonom wurde es mit Rennwagen Zapp DV in der Driverless Disziplin. In der letzteren gelang der große Wurf.

Der autonome Rennwagen Zapp DV. Foto: Hochschule Augsburg

Siegerpodest ohne Fahrer

Der sich selbst fortbewegende Wagen erzielte eine Spitzenplatzierung. Die Programmierung reichte für einen Rennabschluss auf dem zweiten Platz. Dieser Erfolg setzt sich aus unterschiedlichen Vergleichswerten zusammen. Die Studenten stellten nämlich in gleich drei Disziplinen die Bestleistung auf. Bei der Beschleunigung auf einer Strecke von 75 Metern konnte ihnen keiner das Wasser reichen. Ebenso stellten sie die schnellste Rundenzeit auf und bewiesen auch im Ausdauerrennen den längsten Atem. Nur dem Karlsruher Institut für Technologie musste sich die Hochschule Augsburg in der Gesamtwertung geschlagen geben. Insgesamt gingen 17 Teams in dieser Kategorie an den Start.

Das Entwicklungsteam hinter dem Erfolg. Foto: Hochschule Augsburg

Nicht der erste Jahreserfolg

Die Entwicklungsarbeit wurde bereits im vergangenen August honoriert. Bei der Formula Student East in Ungarn sicherte Zapp DV ebenso die Silbermedaille im autonomen Fahren. Am Hockenheimring belegte das Team zudem den 15. Platz unter 38 Wettbewerbern in der Electric-Klasse. Damit reihte die Projektarbeit sich im Mittelfeld ein. Im Oktober steht die nächste Bewährungsprobe mit dem Formula Student Italy Wettbewerb an. Damit hat man ein letztes Mal die Möglichkeit sich dieses Jahr zu beweisen. Anschließend gehen beide Rennwagen über das Wintersemester in die Weiterentwicklung.

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