Wohnbaugruppe Augsburg

Hier entsteht in Augsburg günstiger Wohnraum

Bezahlbarer Wohnraum: Bis 2026 plant die Wohnbaugruppe Augsburg fast 1.000 neue Wohnungen zu errichten. Das steckt genau dahinter.

Die städtische Wohnbaugruppe will knapp 1.000 neue, geförderte Wohnungen bauen. Am Dienstag stellte der Geschäftsführer der WBG, Dominik Hoppe, das Neubauprogramm vor. Derzeit verwaltet die Wohnbaugruppe rund 10.000 Wohnungen. Bis 2026 will sie die Anzahl um 10 Prozent auf 11.000 steigern. Im Reesepark an der Ulmer Straße wird gerade ein Projekt mit 141 Wohneinheiten realisiert, weitere sind bereits geplant.

Diese Neubauprojekte sind geplant:

  • Nordfriedhofstraße (Oberhausen):  35 Wohnungen, Baubeginn 2019
  • Sheridanpark I (Pfersee): 109 Wohnungen, 2020
  • St. Servatius-Stift (Hochfeld): 58 Wohnungen, 2020
  • Reesepark II (Kriegshaber): 135 Wohnungen, 2020
  • Spicherer Straße (Pfersee): 74 Wohnungen, 2020
  • Brunnenlechgässchen (Innenstadt): 6 Wohneinheiten, 2021
  • Sheridanpark II (Pfersee): 63 Wohnungen, 2021
  • Wernhüterstraße (Lechhausen): 48 Wohnungen, 2021
  • Wohanka-Gelände (Oberhausen): 65 Wohnungen, 2021
  • Prinz-Karl-Viertel (Hochfeld): 48 Wohnungen, 2022
  • Inningen: 67 Wohnungen, 2023
  • Schillstraße: 118 Wohnungen, 2024
  • Rosenaustraße: 10 Wohnungen, 2024

Mieten liegen künftig höher

Die Mieten werden laut Hoppe bei den Neubauten etwas höher liegen. Er schätzt, dass die Miete künftig bei 12 Euro pro Quadratmeter liegen wird, bisher liegt sie bei rund 10 Euro. Da die Wohnungen im Rahmen der Einkommensorientierten Förderung errichtet werden, erhalten alle Mieter einen monatlichen Zuschuss. Somit liegt in der niedrigsten Einkommensstufe die Belastung für den Mieter bei 7,00 Euro pro Quadratmeter. „Für diesen Preis bekommen Sie heute keine Neubauwohnung“, so Hoppe. Damit die Wohnbaugruppe auch in Zukunft bezahlbaren Wohnraum realisieren kann, ist sie auf die Hilfe der Stadt angewiesen.

Stadt unterstützt WBG

Eva Weber, Zweite Bürgermeisterin der Stadt Augsburg, betont, dass die Stadt weiterhin versuchen wird, die WBG zu unterstützen. Früher hat die WBG städtische Grundstücke gekauft, heute werden sie von der Stadt kostenlos bereitgestellt. Pro Jahr gibt es laut Hoppe rund drei Grundstücksangebote, die für die WBG überhaupt preislich in Frage kommen.

 Die WBG spielt auch eine bedeutende Rolle beim sozialen Wohnungsbau, so Kiefer. Die Zahl der geförderten Wohnungen sei in der Vergangenheit von ehemals 22000 auf aktuell 8200 gesunken. Nun sei aber eine Trendwende erreicht und eine Verdoppelung beziehungsweise Verdreifachung des Wohnraums für Menschen mit Behinderung geplant.

Weitere Wohnung in Augsburg geplant

Mittelfristig will die Wohnbaugruppe weitere Projekte realisieren. Im neuen Gebiet Haunstetten Südwest gehört ihr bereits ein Grundstück, auf dem Platz für rund 600 neue Wohnungen ist. Allerdings muss der neue Stadtteilt erst entwickelt werden, bevor er bebaut werden kann. Auf der Weltwiese in Kriegshaber sei Platz für circa 150 Wohneinheiten.

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Diese Neubauprojekte sind geplant:

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  • St. Servatius-Stift (Hochfeld): 58 Wohnungen, 2020
  • Reesepark II (Kriegshaber): 135 Wohnungen, 2020
  • Spicherer Straße (Pfersee): 74 Wohnungen, 2020
  • Brunnenlechgässchen (Innenstadt): 6 Wohneinheiten, 2021
  • Sheridanpark II (Pfersee): 63 Wohnungen, 2021
  • Wernhüterstraße (Lechhausen): 48 Wohnungen, 2021
  • Wohanka-Gelände (Oberhausen): 65 Wohnungen, 2021
  • Prinz-Karl-Viertel (Hochfeld): 48 Wohnungen, 2022
  • Inningen: 67 Wohnungen, 2023
  • Schillstraße: 118 Wohnungen, 2024
  • Rosenaustraße: 10 Wohnungen, 2024

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