Aktive Mitgestaltung

Haunstetten Südwest: Planung für neues Augsburger Quartier startet

In Augsburg soll ein neues Stadtquartier entstehen. Foto: Ulrich Wagner
Bislang ist noch völlig offen, wie die städtebauliche Grundstruktur für Augsburgs neues Stadtquartier Haunstetten Südwest aussehen kann. Um dies zu klären, werden nun innovative Ideen und Lösungswege erarbeitet.

Daran beteiligen sich bis Jahresende Bürger, externe Fachleute sowie die Verwaltung in Expertenworkshops, Informationsveranstaltungen und Planungswerkstätten. Diese Konzepte bilden die Grundlage für einen städtebaulichen und freiraumplanerischen Ideenwettbewerb. Dieser Beteiligungsprozess soll bis Ende 2019 aufzeigen, wie die städtebauliche Struktur der etwa 180 Hektar großen Fläche aussehen kann.

„Haunstetten wird wachsen“

Auf dem Plangebiet zwischen B17, Inninger Straße und Königsbrunner Straße soll ein innovatives Stadtquartier entstehen. Es soll künftig Platz für rund 10.000 Bewohner, rund 5.000 Arbeitsplätze sowie ausgedehnte Grün- und Freiflächen bieten. Parallel zur städtebaulichen Entwicklung des Plangebiets wird auch ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) für den bereits bestehenden Stadtteil Haunstetten unter öffentlicher Beteiligung erarbeitet. „Haunstetten wird wachsen. Mit der Verzahnung beider Prozesse wollen wir die Möglichkeit schaffen, dass das Haunstetten von heute mit dem Haunstetten von morgen zusammenwachsen kann und künftig beide voneinander profitieren“, erläutert Baureferent Gerd Merkle. Gefördert wird der Planungsprozess mit Städtebaufördermitteln des Bundes und des Freistaats Bayern.

Neue Ideen mit „Blick von außen“

Der Startschuss erfolgt jetzt mit einem ersten hochkarätigen Experten-Workshop. Dieser findet vom 23. bis 26. April in Augsburg statt. „Mit ‚Blick von außen‘ soll eine erste Idee entwickelt werden, wie unsere Kinder und Enkelkinder in Zukunft leben werden“, so Baureferent Gerd Merkle. Die extern einberufenen Fachleute stammen aus den Bereichen Städtebau, Freiraum, Mobilität, Energie und Klima sowie Digitalisierung. Auch ein Vertreter der örtlichen Architektenverbände ist mit dabei. Den Vorsitz für den ersten Expertenworkshop übernimmt Stadtplaner Steffen Braun. Er ist unter anderem Mitbegründer der sogenannten Morgenstadtinitiative und Leiter des Geschäftsfelds „Mobilität und Stadtsystemgestaltung“ am Fraunhofer Institut in Stuttgart. Er forscht an Lösungsansätzen für eine smarte Stadt der Zukunft.

Planungsgrundlagen bis Jahresende 2018

Ergebnisse aus dem Expertenworkshop werden am 16. Mai vorgestellt. Ziel ist, interessierte Bürger für eine aktive Gestaltung und Mitwirkung an der Zukunft zu gewinnen. Sie können ihre Ideen und Wünsche dann diskutieren und so in den Prozess einbringen. Geplant ist, den Prozess aus Expertenworkshop, Bürgerinformation und Planungswerkstatt in der zweiten Jahreshälfte in einer weiteren Runde fortzuführen und zu vertiefen. Bis Jahresende 2018 sollen im Rahmen Planung die Grundlagen für einen städtebaulichen Ideenwettbewerb geschaffen werden.

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Daran beteiligen sich bis Jahresende Bürger, externe Fachleute sowie die Verwaltung in Expertenworkshops, Informationsveranstaltungen und Planungswerkstätten. Diese Konzepte bilden die Grundlage für einen städtebaulichen und freiraumplanerischen Ideenwettbewerb. Dieser Beteiligungsprozess soll bis Ende 2019 aufzeigen, wie die städtebauliche Struktur der etwa 180 Hektar großen Fläche aussehen kann.

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Der Startschuss erfolgt jetzt mit einem ersten hochkarätigen Experten-Workshop. Dieser findet vom 23. bis 26. April in Augsburg statt. „Mit ‚Blick von außen‘ soll eine erste Idee entwickelt werden, wie unsere Kinder und Enkelkinder in Zukunft leben werden“, so Baureferent Gerd Merkle. Die extern einberufenen Fachleute stammen aus den Bereichen Städtebau, Freiraum, Mobilität, Energie und Klima sowie Digitalisierung. Auch ein Vertreter der örtlichen Architektenverbände ist mit dabei. Den Vorsitz für den ersten Expertenworkshop übernimmt Stadtplaner Steffen Braun. Er ist unter anderem Mitbegründer der sogenannten Morgenstadtinitiative und Leiter des Geschäftsfelds „Mobilität und Stadtsystemgestaltung“ am Fraunhofer Institut in Stuttgart. Er forscht an Lösungsansätzen für eine smarte Stadt der Zukunft.

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Ergebnisse aus dem Expertenworkshop werden am 16. Mai vorgestellt. Ziel ist, interessierte Bürger für eine aktive Gestaltung und Mitwirkung an der Zukunft zu gewinnen. Sie können ihre Ideen und Wünsche dann diskutieren und so in den Prozess einbringen. Geplant ist, den Prozess aus Expertenworkshop, Bürgerinformation und Planungswerkstatt in der zweiten Jahreshälfte in einer weiteren Runde fortzuführen und zu vertiefen. Bis Jahresende 2018 sollen im Rahmen Planung die Grundlagen für einen städtebaulichen Ideenwettbewerb geschaffen werden.

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