Bau-Boom

5. A³ Immobilienkongress: Augsburg im Fokus der Investoren

Die Referenten des 5. A³ Immobilienkongress Wirtschaftsraum Augsburg. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Mit Rekordbeteiligung konnte die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH den diesjährigen Immobilienkongress ausrichten. Immobilienbranche, Politik und Verwaltung stellten sich der Frage: Was braucht der Standort Augsburg, um seine Zukunft zu gestalten?

Die Entwicklungs-Perspektiven für Wohnen und Gewerbe, Architektur als Imagefaktor und die Zukunftsfähigkeit der Region standen am oberster Stelle der Agenda. Rund 200 Teilnehmer aus dem süddeutschen Raum kündigten ihre Teilnahme am Branchen-Event an. Die hohe Gästezahl sei ein „Zeichen, dass unsere Region boomt und immer mehr in den Fokus rückt“, betonte Andreas Thiel, Geschäftsführer der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH, in seiner Begrüßung.

„Lösungen für anstehende Herausforderungen finden“

„Im Wirtschaftsraum Augsburg arbeiten Kommunen, Immobilienbranche und Wirtschaft gemeinsam an Zukunfts-Perspektiven für den florierenden Standort. Dabei ist eines der Ziele, Lösungen für anstehende Herausforderungen zu finden, etwa den wachsenden Druck auf den Wohnimmobilienmarkt oder die Verknappung der Gewerbeflächen“, so Thiel weiter. „Wir sind in Augsburg in der guten Lage, dass wir ein großes Netzwerk haben“, zeigte sich Augsburgs Zweite Bürgermeisterin Eva Weber optimistisch für die Zukunft.

5. A³ Immobilienkongress der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH

Investoren interessieren sich immer mehr für B- und C-Städte

Nicht nur in der Region sorgt das Zukunftsthema für Aufsehen, wie Dr. Walter Eschle, Vorstand der Stadtsparkasse Augsburg, anmerkte. Das Wachstum zöge auch Investoren von außerhalb an, wie der Kongress zeigt. Moderator Alexander Heintze, Immobilien Zeitung, erklärte in seiner Begrüßung, dass deutschlandweit Investoren in die Speckgürtel der Metropolen und in die B- und C-Städte ausweichen. Davon profitiert auch der Wirtschaftsraum Augsburg. Herausragende Projekte locken diese Geldgeber zusätzlich an.

„Sichert uns für die nächsten Jahrzehnte ein starkes wirtschaftliches Umfeld“

„Die Chance, durch Entwicklungsprojekte wie Innovationspark als auch Universitätsklinikum qualitativ hochwertige Ansiedlungen und stabiles Bevölkerungswachstum zu generieren, ist für Augsburg einzigartig. Es sichert uns für die nächsten Jahrzehnte ein starkes wirtschaftliches Umfeld – für die Stadt wie auch für den Landkreis“, betonte Peter Wagner, Geschäftsführer der Peter Wagner Immobilien GmbH. Dr. Wolfgang Hübschle, Leiter Invest in Bavaria (Ansiedlungsagentur des Freistaates), ergänzte: „Augsburg hat die Rahmenbedingungen für Ansiedlungen von innovativen Unternehmen geschaffen und wird von diesen zunehmend als attraktiver Standort wahrgenommen. Zudem hat sich der Landkreis Augsburg zu einer der wichtigsten Logistikstandorten in Bayern und Deutschland entwickelt, der weiterhin Potenzial für Ansiedlungen bietet.“

Baukultur nicht aus den Augen verlieren

Bei allem Wachstum, warnte Gerd Merkle, Baureferent der Stadt Augsburg und einer der Hauptredner, die nachhaltige Weiterentwicklung von Gewerbeflächen und Wohnquartieren nicht zu vernachlässigen. Die Qualität der Baukultur gelte es zu wahren. Auch Prof. Franz Pesch, Geschäftsführender Geslleschaft der pp a|s pesch partner architekten stadtplaner GmbH widmete sich der Frage, wie die Stadt von morgen entsteht. Nur das Zusammenspiel von Wirtschaft, Architektur, Ökologie und Standortentwicklung ermögliche ein zukunftsfähiges Leben in der Stadt.

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„Im Wirtschaftsraum Augsburg arbeiten Kommunen, Immobilienbranche und Wirtschaft gemeinsam an Zukunfts-Perspektiven für den florierenden Standort. Dabei ist eines der Ziele, Lösungen für anstehende Herausforderungen zu finden, etwa den wachsenden Druck auf den Wohnimmobilienmarkt oder die Verknappung der Gewerbeflächen“, so Thiel weiter. „Wir sind in Augsburg in der guten Lage, dass wir ein großes Netzwerk haben“, zeigte sich Augsburgs Zweite Bürgermeisterin Eva Weber optimistisch für die Zukunft.

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„Sichert uns für die nächsten Jahrzehnte ein starkes wirtschaftliches Umfeld“

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