Abgeschlossene Weiterbildung

Handwerkskammer Schwaben: Praxis-Wissen macht begehrt

Die Absolventen vor der Handwerkskammer für Schwaben. Foto: HWK Schwaben
51 junge Menschen bildeten sich erfolgreich zum Betriebswirt und Kaufmännischen Fachwirt nach Handwerksordnung (HwO) weiter. Den Absolventen malte Kammerpräsident Hans-Peter Rauch eine vielversprechende Zukunft aus.

Bei einer Feierstunde im Servicezentrum der Handwerkskammer für Schwaben (HWK) wurden den Geprüften Betriebswirten (HwO) sowie den Geprüften Kaufmännischen Fachwirten (HwO) ihre Urkunden überreicht. Mit diesem Abschluss steht der Weg an die Hochschulen offen. Hans-Peter Rauch gratulierte den erfolgreichen Teilnehmern und zeigte in seiner Rede die beruflichen Perspektiven auf.

Rüstzeug für Führungskräfte

„Sie sind nun definitiv in der Lage, Leitungsaufgaben zu übernehmen und auch über das Tagesgeschäft hinaus die richtigen strategischen Entscheidungen zu treffen, die für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens notwendig sind“, hob Rauch hervor. Der Abschluss sei heute so attraktiv, dass auch Teilnehmer aus anderen Wirtschaftszweigen dieses Angebot nutzen, wie Rauch betonte. Die pragmatische Ausrichtung der Lehrinhalte bietet ein geeignetes Rüstzeug für Führungskräfte in mittelständischen Unternehmen. Die Akademie der HWK Schwaben gehört dabei zu den größten und traditionsreichsten Weiterbildungseinrichtungen dieser Art in Deutschland.

Praxis Wissen mache Absolventen noch begehrter

Der HWK-Präsident warb außerdem für ein Studium, das sich an die Betriebswirte-Weiterbildung anschließen könnte: „Wenn Sie sich als Betriebswirte (HwO) für ein Studium entscheiden, dann unterscheiden Sie sich in einer Sache ganz erheblich von denen, die nach der Schule direkt an die Hochschule gegangen sind: Sie kennen die Praxis, Sie wissen, wie’s im Betrieb läuft. Das macht Sie nach Abschluss des Studiums noch gefragter und erfolgreicher.“

Selbstständigkeit durch Betriebs-Übernahme

Auch für das Unternehmertum brach Rauch eine Lanze: „Ich selbst bin seit vielen Jahren begeisterter Unternehmer – und ich kann mir persönlich nichts Schöneres vorstellen, als meinen eigenen Betrieb zu führen, die Richtung vorzugeben, Entscheidungen zu treffen und zu bestimmen, wo’s langgeht.“ So ermunterte er die Absolventen, sich auch in dieser Richtung zu informieren: „Wer sich bei uns selbstständig machen will, der muss oft gar nicht bei ‚Null‘ beginnen, sondern kann in einen Betrieb einsteigen, der schon einen Namen und einen Kundenstamm hat. Schließlich stehen alleine bei uns in Schwaben in den nächsten Jahren tausende Betriebe zur Übernahme an.“ Rauch wies jedoch auch auf die hohe Verantwortung, die ein Unternehmer stemmen muss, hin: „Der Unternehmer im Mittelstand steht am Ende für seine Fehler gerade, denn er haftet persönlich für das, was er tut. Das muss umgekehrt dann aber auch heißen, dass er etwas davon haben muss, wenn er erfolgreich ist.“

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Auch für das Unternehmertum brach Rauch eine Lanze: „Ich selbst bin seit vielen Jahren begeisterter Unternehmer – und ich kann mir persönlich nichts Schöneres vorstellen, als meinen eigenen Betrieb zu führen, die Richtung vorzugeben, Entscheidungen zu treffen und zu bestimmen, wo’s langgeht.“ So ermunterte er die Absolventen, sich auch in dieser Richtung zu informieren: „Wer sich bei uns selbstständig machen will, der muss oft gar nicht bei ‚Null‘ beginnen, sondern kann in einen Betrieb einsteigen, der schon einen Namen und einen Kundenstamm hat. Schließlich stehen alleine bei uns in Schwaben in den nächsten Jahren tausende Betriebe zur Übernahme an.“ Rauch wies jedoch auch auf die hohe Verantwortung, die ein Unternehmer stemmen muss, hin: „Der Unternehmer im Mittelstand steht am Ende für seine Fehler gerade, denn er haftet persönlich für das, was er tut. Das muss umgekehrt dann aber auch heißen, dass er etwas davon haben muss, wenn er erfolgreich ist.“

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