Tag des schwäbischen Handels

Handelsverband Bayern: Online-Handel ist Fluch und Segen zugleich

Der stationäre Handel steht durch die Digitalsierung zunehmend unter Druck. Wie sich die Unternehmen auf die Zukunft vorbereiten, zeigte der Tag des schwäbischen Handels am 16. Oktober im Hotel Drei Mohren in Augsburg.

Der Online-Handel boomt weiterhin. Gleichzeitig geht der Umsatz im stationären Handel, vor allem bei kleineren Unternehmen deutlich zurück. Die Zukunft liegt im Multi-Channel-Handel (Mehrkanal-Handel) weiß Bernd Brenner, Bezirksvorsitzender des Handelsverbands Bayern in Schwaben. „Aber immer noch 65 Prozent der stationären Händler nutzen den Vertrieb über das Internet nicht. Unsere Aufgabe ist es, Sie in die Zukunft zu führen und sie vorzubereiten“, begrüßt Brenner die zahlreichen Gäste.

„Der Online-Handel ist aber auch eine Chance“

„Es geht heute um die Zukunft des Handels und wie der Online-Handel den stationären Handel verändert. Der Online-Handel ist aber auch eine Chance“, betont André Köhn, Bezirksgeschäftsführer des HBE in Schwaben. Auf dem Tag des schwäbischen Handels wurde den Unternehmen gezeigt, welchen Einfluss der boomende Online-Handel und die Digitalisierung auf Kundenverhalten, Marketing und Geschäftsmodelle haben. „Wenn man auf Dauer am Markt erfolgreich sein will, dann muss sich der stationäre Handel auf das veränderte Kundenverhalten einstellen. Deshalb ist zumindest eine eigene Homepage für jeden Händler ein absolutes Muss“ so Brenner.

Handelsverband Bayern empängt zahlreiche Gäste in Augsburg

Einkaufen über PC und Smartphone ist bereits Alltag

Einkaufen über das Smartphone oder den PC ist heute bereits Alltag. Gründe hierfür sind Transparenz der Preise, Sortimentsbreite und auch Bequemlichkeit der Kunden, sagt Rainer Volland von der Münchener E-Commerce- und Cross-Channel-Strategieberatung elaboratum. „Künftig können es sich Händler nicht mehr leisten, dort nicht vertreten zu sein“, ist sich Volland sicher.

Digitale Sprachassistenten sind auf dem Vormarsch

Auch digitale Sprachassistenten von Amazon, Google oder Apple sind auf dem Vormarsch. „Die Digitalsierung und der Einsatz von künstlicher Intelligenz, wie beispielsweise Sprachassistenten, bieten große Chancen für den Handel. Wir können damit besser auf die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen und unsere Bestell- und Lieferprozesse weiter optimieren“ betont Brenner. „Sie müssen heute schauen, was sich morgen tut“, rät Volland den Gästen.

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