Netzwerken

GründerPicnic – ein Startup-Treff in Augsburg

Gruppenbild vom dritten GründerPicnic. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Einmal im Monat andere Gründer kennen lernen, Kontakte knüpfen und Ansprechpartner der Behörden treffen: Beim GründerPicnic der Wirtschaftsförderung Augsburg spielten dieses Mal Fernbeziehungen und Zugverspätungen eine Rolle.

Die Idee zum Treffen stammt von den Gründern selbst, berichtete Dr. Andreas Huber, zuständig für Gründer und Startups bei der Wirtschaftsförderung Augsburg. Zum dritten Mal kamen am 30. August die Unternehmer von morgen im PICNIC zusammen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde übergab Dr. Huber das Wort an Stefan Schimpfle, Geschäftsführer aitiRaum.

Der aitiPark und das Digitale Zentrum Schwaben

Der Gründercoach stellte den rund 25 Anwesenden unter anderem das Digitale Zentrum Schwaben (DZ.S) vor. Dieses ist im aiti-Park angesiedelt, in dem junge Unternehmen feste und flexible Räumlichkeiten finden. Kommende Woche wird beispielsweise der Co-Working Bereich „Roots“ ausgebaut. Elf Plätze wird dieser künftig umfassen. Dazu wurden zwei weitere Büroräume an das Konzept angeschlossen. Maximal acht Jahre können sich Startups im aiti-Park einmieten.

Startups zwischen Gründern

Im Fokus der Veranstaltung stand das Netzwerken untereinander. Unter den Teilnehmern fanden sich auch Unternehmer, die schon seit einigen Jahren auf dem Markt aktiv sind. Darunter Roy Perez von drumnote productions (2011), Dr. Michael Faath von der Conntac GmbH (2013) und einer der Gründer von explido (2003, Exit 2016), Thomas Eisinger. Letzterer plant ein neues Startup, wie er ankündigte. Aber auch Unternehmer mit neuen Ideen mischten sich unter die Anwesenden.

Das dritte GründerPicnic in Augsburg

Online ein offenes Ohr: PSY-ON

Unter ihnen Linda Mitterweger, Psychologin. Sie hat ihren Master in Eichstätt gemacht und arbeitet seit diesem Mai selbstständig. Da die gebürtige Augsburgerin gerne flexibel bleiben möchte, hat sie eine Online-Beratung gegründet. Per Chat, Telefon oder Video-Call bietet sie psychologische Betreuung an. „Ich wollte immer unabhängig arbeiten. Wenn man sich einen Kundenstamm aufbaut ist der aber an einen Ort gebunden“, erklärt sie. Sie sieht darin für sich wie für ihre Klienten viele Vorteile. Spezialisiert hat sie sich auf Fernbeziehungen. Hier greife das Online-Angebot besonders gut. „So kann sich ein Paar aus Berlin und München mit mir in einen Call einloggen und muss nicht die wenige gemeinsame Zeit in einer Therapiesitzung verbringen.“ Das Angebot im Netz ermöglicht zudem soviel Anonymität wie gewünscht. Das senke auch die Hemmschwelle, ist Mitterweger überzeugt.

Pendler-Problem: Zugverspätung

Ein bis dato analoges System online bringen, das hat sich auch Alexandre Jaeg in den Kopf gesetzt. Er steckt hinter Robin-Zug.de, einer Seite, die sich auf Zugverspätungen fokussiert hat. Jaeg ist seit Jahren selbst Pendler. Leid geprüft, wie er zugibt. Hat ein Zug Verspätung, steht den Fahrgästen eine Entschädigung zu. Diese musste bisher händisch ausgefüllt, abgegeben oder per Post verschickt werden. Sein Programm übernimmt dies nun automatisch. Über 18.000 Anträge hat er für Reisende und Pendler so schon bearbeitet – allein auf der Strecke Donauwörth-Augsburg. Bald schon sollen bundesweite Verbindungen bearbeitet werden können, kündigt der Luftfahrt-Ingenieure an, der eigentlich bei Airbus arbeitet. Sein langfristiges Ziel: In den Fahrkartenvertrieb einsteigen und ein Komplett-Anbieter werden.

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Pendler-Problem: Zugverspätung

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