Ehemaliges Startup

Scoobe3D entwickelt 3D-Scanner im Smartphone-Format

Das ehemalige Startup aus Augsburg bringt einen neuartigen 3D Scanner auf den Markt. Dieser verwendet eine zum Patent angemeldete Kombination aus drei sich ergänzenden Technologien.

Damit der 3D Drucker ans Werk gehen kann, braucht er ein 3D Modell. Bisher waren fertige Vorlagen das Mittel der Wahl. Die Scoobe3D GmbH möchte das ändern. Ihre Devise lautet: „Wir helfen deinen Geräten dabei, die Welt so zu sehen wie du sie siehst.” Die Scoobe3D Community aus 3D Scan Begeisterten ließ ihre Erfahrungen, Wünsche und Anregungen in die inzwischen 2,5-jährige Entwicklung des Scanners einfließen.Herausgekommen ist dabei ein Gerät in Smartphone-Größe.

Scanfortschritt kann mitverfolgt werden

Es besitzt ein eigenes Display, auf dem der Scanfortschritt mitverfolgt werden kann. Die Grundidee ist, das zu scannende Objekt einmal zu umrunden. Bei Bedarf kann auch von oben und unten gescannt werden. Für eine erleichterte Handhabung während der Umrundung, erscheinen auf der Anzeige rote Kreise, die rund um das Scanobjekt herum angeordnet sind. Jeder rote Kreis verkörpert einen Winkel, bei dem in der Umrundung kurz inne gehalten werden soll.

Ist die Datenerhebung für den jeweiligen Winkel abgeschlossen, so wird der entsprechende Kreis grün und man kann zum nächsten Winkel vorrücken. Überspringt man aus Versehen einen der roten Kreise, kann man jederzeit zu diesem zurückkehren, ohne den Scanvorgang abbrechen zu müssen. Die komplette Umrundung eines Schuhkarton-großen Objekts dauert circa eine Minute.

3D Modell binnen weniger Minuten berechnet

Die Scoobe3D registriert, wenn das gesamte Objekt erfasst ist. Sie berechnet das 3D Modell binnen weniger Minuten. Ein Vorschaubild wird noch während der laufenden Berechnung auf dem Display eingeblendet. So kann man bereits erkennen, ob das Ergebnis den Erwartungen entspricht. Das fertige 3D Modell ist je nach Objektgröße und Aufnahme-Entfernung auf bis zu 0,1 mm akkurat und wird in STL ausgegeben. Abgesehen von Glas und punktuellen Vertiefungen, wie Bohrlöchern, können alle Materialien lückenlos erfasst werden.

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