Veranstaltungsreihe

Digital@Mittelstand zeigt Risiken durch mangelhaften IT-Schutz auf

Gerade zu Zeiten von Cyberkriminalität und Datendiebstahl ist es umso wichtiger, dass Unternehmen ihre Daten im Blick haben und schützen. Wie das gelingen kann, war Thema der zweiten Veranstaltung der Reihe Digital@Mittelstand in Wehringen.

Dazu luden der Landkreis Augsburg und das Digitale Zentrum Schwaben Unternehmen der Region zur gemeinsamen Infoveranstaltung ein. Wichtig sei es dabei nicht nur, personenbezogene Daten zu schützen. Vor allem unternehmensinterne Daten wie Patente, Personaldaten oder Produktinfos und Kundendaten sind für den Unternehmenserfolg überlebenswichtig. Dazu dient eine Vielzahl von technischen und organisatorischen Maßnahmen.

Schutzmaßnahmen sollen angepasst werden

IT-Experte Michael Keller sensibilisierte Unternehmer für die Gefahren, die im Netz, aber auch im Geschäftsalltag lauern. Mit der wachsenden Bedeutung der Digitalisierung kann kaum ein Gewerbetreibender auf Computer, Netzwerk und Server verzichten. Jeder Tag an dem die Geräte oder das Netzwerk ausfallen, kann Umsatz- und Imageverluste, negative Reaktionen von Kunden und Motivationsverluste bei Mitarbeitern bedeuten. Er regte an, sich die Zahlen und die Auswirkungen ganz konkret vor Augen zu führen und die Schutzmaßnahmen dem Risiko entsprechend anzupassen. 

Best-Practice-Beispiel aus Gersthofen

Mit Hilfe des Digitalbonus Bayern können sich Unternehmen Unterstützung bei Maßnahmen für mehr IT-Sicherheit und bei der Digitalisierung holen. Martin Schaner, Inhaber von Parfümerie und Kosmetik Kirner aus Gersthofen erklärte im Interview mit Andrea Henkel vom DZ. den Ablauf des Förderprogramms. Er hat den Digitalbonus Standard für die Förderbereiche IT-Sicherheit und die Verbesserung der Prozesse im Unternehmen beantragt und bekommen.

Das Unternehmen befindet sich seit 1899 im Herzen Gersthofens, bietet kosmetische Behandlungen und vertreibt Parfüm- und Kosmetikartikel stationär und online. Es werden 7 Voll- und 8 Teilzeitkräfte beschäftigt. Bereits seit 2005 wird ein Warenwirtschaftssystem genutzt und eine Webseite betrieben. Und obwohl man immer wieder punktuell in Sicherheit investiert hat, brachte erst ein Gespräch mit dem IT-Fachmann Michael Keller die Schwächen ans Licht. Beide empfehlen die Nutzung des Digitalbonus auch anderen Unternehmen, die ihre IT professionalisieren möchten.

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Dazu luden der Landkreis Augsburg und das Digitale Zentrum Schwaben Unternehmen der Region zur gemeinsamen Infoveranstaltung ein. Wichtig sei es dabei nicht nur, personenbezogene Daten zu schützen. Vor allem unternehmensinterne Daten wie Patente, Personaldaten oder Produktinfos und Kundendaten sind für den Unternehmenserfolg überlebenswichtig. Dazu dient eine Vielzahl von technischen und organisatorischen Maßnahmen.

Schutzmaßnahmen sollen angepasst werden

IT-Experte Michael Keller sensibilisierte Unternehmer für die Gefahren, die im Netz, aber auch im Geschäftsalltag lauern. Mit der wachsenden Bedeutung der Digitalisierung kann kaum ein Gewerbetreibender auf Computer, Netzwerk und Server verzichten. Jeder Tag an dem die Geräte oder das Netzwerk ausfallen, kann Umsatz- und Imageverluste, negative Reaktionen von Kunden und Motivationsverluste bei Mitarbeitern bedeuten. Er regte an, sich die Zahlen und die Auswirkungen ganz konkret vor Augen zu führen und die Schutzmaßnahmen dem Risiko entsprechend anzupassen. 

Best-Practice-Beispiel aus Gersthofen

Mit Hilfe des Digitalbonus Bayern können sich Unternehmen Unterstützung bei Maßnahmen für mehr IT-Sicherheit und bei der Digitalisierung holen. Martin Schaner, Inhaber von Parfümerie und Kosmetik Kirner aus Gersthofen erklärte im Interview mit Andrea Henkel vom DZ. den Ablauf des Förderprogramms. Er hat den Digitalbonus Standard für die Förderbereiche IT-Sicherheit und die Verbesserung der Prozesse im Unternehmen beantragt und bekommen.

Das Unternehmen befindet sich seit 1899 im Herzen Gersthofens, bietet kosmetische Behandlungen und vertreibt Parfüm- und Kosmetikartikel stationär und online. Es werden 7 Voll- und 8 Teilzeitkräfte beschäftigt. Bereits seit 2005 wird ein Warenwirtschaftssystem genutzt und eine Webseite betrieben. Und obwohl man immer wieder punktuell in Sicherheit investiert hat, brachte erst ein Gespräch mit dem IT-Fachmann Michael Keller die Schwächen ans Licht. Beide empfehlen die Nutzung des Digitalbonus auch anderen Unternehmen, die ihre IT professionalisieren möchten.

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