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„Globales Potenzial“: Klassik Radio kündigt digitale Expansion an
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Interview mit CEO Ulrich R.J. Kubak

„Globales Potenzial“: Klassik Radio kündigt digitale Expansion an

Klassik Radio CEO Ulrich R.J. Kubak. Foto: Klassik Radio AG

2015 gab das Klassik Radio einige UKW Frequenzen zurück, führte eine Streaming App ein – und wuchs. CEO Ulrich R.J. Kubak erzählt im Interview, wie dieser Trend nun weiter vorangetrieben wird und was er aus der Corona-Krise zieht.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Klassik Radio will sich zu einer „starken internationalen, digitalen Musikmarke ausbauen“. Wie darf man sich das vorstellen? Welche neuen Länder sollen dazu kommen?

Ulrich R.J. Kubak: Zunächst mal haben wir das schönste „Produkt“ der Welt: Klassische Musik ist international und wird auf der ganzen Welt gehört. Dieses globale Potenzial spüren wir bei Klassik Radio täglich, wir bekommen Emails und Messenger-Nachrichten von Hörern aus allen Ländern der Welt, von Singapur bis San Francisco. In Österreich sind wir über DAB und UKW mittlerweile flächendeckend vertreten. Die Reichweite in der Schweiz wird ausgebaut. Wir wollen aber vor allem über die digitale Expansion auch in anderen Ländern und Sprachräumen Fuß fassen. Unser Streaming Dienst Select wird dafür das Flagship sein. Wir wollen damit in alle global relevanten Klassikmärkte. Alles mit Umsicht, bedacht und immer getrieben vom Anspruch, allerhöchste Qualität zu liefern.

Was verstehen Sie unter einer „digitalen Musikmarke“?

Eine moderne, zukunftshungrige, neugierige Brand, die das Internet und K.I. in ihren vielen Facetten versteht und nutzt. Eine Marke, die alle digitalen Verbreitungskanäle bestmöglich und datengetrieben zugeschnitten auf die jeweiligen Zielgruppen exzellent bespielt. Und dabei nie vergisst, dass es Hörern und Nutzern um Musik geht.

Wie genau sieht die Digitale Transformation bei der Klassik Radio AG insgesamt aus?

2015 haben wir einen radikalen, in der Geschichte der deutschsprachigen Radiolandschaft einmaligen Schritt gewagt: wir haben UKW Frequenzen in verschiedenen Bundesländern zurückgegeben und zeitgleich unsere Streaming App eingeführt. Dabei haben wir nicht, wie von vielen erwartet, an Reichweite eingebüßt, sondern wir haben sogar signifikant zugelegt – und das komplett digital. Knapp 6 Millionen Menschen hören uns aktuell alleine in Deutschland, über alle möglichen Übertragungswege. Das Portal Klassikradio.de und unsere Social-Media-Kanäle werden dabei immer wichtiger als Informations- und Content-Träger. Die Streaming App Klassik Radio Select wird immer wichtiger. Wir arbeiten hart daran, sie täglich noch besser zu machen.

Die Positionen Chief Content und Chief Marketing sind neu besetzt worden. Mehr Inhalt und mehr Reichweite sprechen für eine fast schon aggressive Expansion. Gibt das der Markt her?

Nein, aggressiv ist wirklich das falsche Wort. Wir wollen organisch und anorganisch wachsen, aber Schritt für Schritt. Dafür steht auch unsere neu besetzte C-Suite mit Tina Jäger, die seit 16 Jahren im Unternehmen ist, und unserem neuen CCO Richard Goerlich. Beide sind erfahren genug, zu wissen: der Inhalt muss nicht nur gut, sondern sehr gut sein, dann kommt das Wachstum. Wir stehen wirtschaftlich auf soliden Beinen und denken auch über Zukäufe nach.

Welche Art von neuen Formaten erwartet die Hörer?

Jetzt lassen wir unseren neuen CCO erst mal mit der Arbeit beginnen. Wir werden sicher noch in diesem Jahr ein paar spannende neue Formate präsentiert bekommen.

Welche Rolle spielen Podcasts bei Klassik Radio?

Podcasts sind sicher eine tolle Entwicklung, aber gerade auch ein fast schon überreiztes Modethema. Ich höre privat auch gerne gut gemachte Podcasts. Wir werden hier als Unternehmen sicherlich etwas tun, aber auch dabei gilt: Klasse statt Masse. Einfach nur einen Podcast um des Podcasts willen, das wird es bei Klassik Radio nicht geben. Mit „Brüggemanns Begegnungen“ streamen wir übrigens bereits ein Podcast Format online.

Wie erlebt der Sender und der Konzern die Corona-Krise?

Als sehr herausfordernd, aber auch als Teambildend. Wir haben als Unternehmen keine Kurzarbeit eingeführt, alle Mitarbeiter erhalten ihren vollen Lohn und können weitestgehend im Home Office arbeiten. Viel geht über Video- und Telefonkonferenzen, das funktioniert bestens. Natürlich warten wir alle darauf, dass wir bald wieder gemeinsam im Media Tower in Augsburg und auch in Hamburg im Sender arbeiten können. Aber bis dahin gilt: Die Gesundheit ist das wichtigste. Ich merke, dass diese Haltung uns als Team zusammenschweißt und Lust auf die Zukunft macht.

Wie steht es um den Umzug ins neue Domizil?

Die neue Sendertechnik wird noch in diesem Jahr eingebaut und die Renovierungen im Inneren und an der Fassade laufen auf Hochtouren. Ich bin guter Dinge, dass die gesamte Klassik Radio AG im Jahr 2021 an den Fuggerboulevard umziehen wird. Ein neues Kapitel in unserer jetzt über 20jährigen Geschichte. Und für den Wirtschafts- und Medienstandort Augsburg ein echtes, ehrliches Bekenntnis. Augsburg liegt mir persönlich und als Unternehmer sehr am Herzen.

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