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Glaubwürdigkeit bereits zu Beginn des Wahlkampfs verloren
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Kommentar von Michael Wörle

Glaubwürdigkeit bereits zu Beginn des Wahlkampfs verloren

Manipulation - Symbolbild © aetb - Fotolia.com

Zur Abstimmung in Gersthofen erreichte die B4B SCHWABEN Redaktion folgender Kommentar von Michael Wörle. 

Bei der Online-Abstimmung zu dem Thema „Welcher Kandidat hat das Zeug, Gersthofen in Wirtschaftsfragen voran zu bringen“ wurde im Dezember laut Redaktion von B4B SCHWABEN in hohem Maße technisch manipuliert. Die Nutznießer waren die Kandidaten von CSU, WIR und Pro Gersthofen. Durch unlautere Methoden wurden die Ergebnisse der Mitbewerber teilweise um ein Vielfaches der für sie regulär abgegebenen Stimmen verbessert. Doch die Redaktion von B4B SCHWABEN reagierte zeitnah und korrigierte die Abstimmung. So wurden den drei Wettbewerbern im Dezember insgesamt über 6.000 Stimmen wieder abgezogen. Wie gesagt wegen „tatsächlich erfolgter technischer Eingriffe bzw. Manipulation“.

Da es sich um keine repräsentative Umfrage sondern ein Meinungsbild der B4B SCHWABEN-Leser handelt, könnte man den Vorgang grundsätzlich ignorieren. Das Problem ist jedoch ein ganz anderes:

Die von der Abstimmung profitierenden Mitbewerber stehen seit Jahren gemeinsam für eine Politik der gegenseitigen Anfeindungen. Diese Art von Politik- und Demokratieverständnis sowie fehlende gegenseitige Wertschätzung sind die Gründe für den jahrelangen Stillstand in Gersthofen. Es geht nichts voran und jeder kämpft gegen den anderen.

Der von allen angekündigte Politik- und Stilwechsel vor der Wahl ist ein reines Lippenbekenntnis und nicht das Papier wert, auf dem die Werbebotschaften gedruckt werden. Durch solche Aktionen kommt das wahre Gesicht hervor. Es geht um reinen Machterhalt, im Zweifel auch mit unlauteren Methoden. Aber in keinem Fall um das Wohle von Gersthofen.

Übrigens:
Nachdem sie beim Betrug kurz vor Weihnachten erwischt wurden, ging es munter weiter. Meine Mitbewerber erhielten in den letzten zwei Wochen erneut weit über 3.000 Stimmen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Und prompt kam es zum erneuten Abzug durch die Redaktion. Soll das jetzt so weitergehen?

Michael Wörle

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