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Der Wahlkampf taut auf
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Kommentar von Ulrich Pfaffenberger

Der Wahlkampf taut auf

Politik © Denis Junker - Fotolia.com

„Vom Eise befreit sind Strom und Bäche…“ Womit der Dichter die erblühende Natur besingt, gilt im Wahlkampf für die Kommunikationskanäle. Hielten die meisten Kandidaten und -innen über den Jahreswechsel noch Winterschlaf, tauen sie nun allmählich auf. 

Denn noch vor dem Frühling kommen die Wahlen – und dann könnte für den einen oder anderen, der sich zu spät zu Wort gemeldet hat, gleich wieder ein frostiger Winter des Vergessenwerdens beginnen.

War Umfang und Zahl der Kanäle in der Vergangenheit für diese Wortmeldungen in der Vergangenheit recht überschaubar, müssen sich politische Kräfte und solche, die es werden wollen, heute über ein ganzes Kanalnetz an die Öffentlichkeit bewegen. Plakate kleben und gelegentlich ein Podium besteigen reicht nicht mehr, seit mit dem Internet ein 24-Stunden-7-Tage-Medium nach Präsenz schreit.

Das sehen wir in der Redaktion von B4B SCHWABEN auch an den Reaktionen auf unser Voting Blickpunkt #Kommunalwahl2014, das sich der Halbzeit nähert. Auch wenn es dabei „nur“ um die Wirtschaftskompetenz von Bewerbern geht und obwohl wir nur ein Stimmungsbild skizieren wollen und keinen Anspruch auf repräsentative Zahlen erheben, verleitet die Möglichkeiten, einen Kandidaten online zu pushen seine Anhänger zur Aktivierung aller verfügbaren Kräfte. Bis hin zur offensichtlichen Manipulation, die sich dann wieder in der Lokalzeitung niederschlägt.

Den offenkundig törichten Hintergrund des unsportlichen „Häufelns“ einmal außer Acht gelassen: Dass dies nicht in der Großstadt Augsburg stattfindet, sondern in eher überschaubaren Kommunen, weist die Blickrichtung auf eine neue Dimension politischer Wortmeldung und Wahrnehmung. Es gibt, dank des Internets, mehr Möglichkeiten, um Kandidaten auf den Zahn zu fühlen. Es gibt mehr Möglichkeiten, der Meinung der Wählenden auf den Grund zu gehen. Und es gibt mehr Möglichkeiten, politische Aussagen öffentlich zu machen.

Der Wahlkampf zeigt: Das Internet belebt die Kommunikation, gerade auch auf der regionalen Ebene. Der Dichter mag es geahnt haben, als er schrieb: „Ich höre schon des Dorfs Getümmel, hier ist des Volkes wahrer Himmel, zufrieden jauchzet groß und klein: Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!“

Ulrich Pfaffenberger

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