Digitale Zukunft

Glasfasseroffensive von swa und M-net in Augsburg gestartet

Im Augsburger Bismarckviertel beginnt die zweite Stufe des Glasfaserausbaus der Stadtwerke Augsburg (swa). Ende Mai ist das Gewerbegebiet Lechhausen an der Reihe.

Ab dem 13. Mai werden in vier Bauabschnitten rund 214 Wohnungen im Augsburger Bismarckviertel an das Glasfasernetz angeschlossen. Die Bauarbeiten beginnen in der Bismarckstraße und Neidhartstraße, im nächsten Bauabschnitt folgen dann weitere Teile der Bismarckstraße und die Alpenstraße. Bis November 2020 sollen rund 36 Gebäude und damit 214 Wohneinheiten über den Zugang zum Surfen mit Lichtgeschwindigkeit verfügen. Insgesamt planen die swa bis 2027 rund 12.500 Gebäude an das schnelle Netz anzuschließen.

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„Gemeinsam mit der swa-Tochter M-net ist es unser Ziel, Augsburg mit einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Telekommunikations-infrastruktur zu versorgen“, sagt swa Geschäftsführer Alfred Müllner. „Der Startschuss im Augsburger Bismarckviertel steht dafür stellvertretend. Der Glasfaserausbau unterstützt zudem neue technische Lösungen, wie beispielsweise Smart Home oder Smart Metering, also den Einsatz moderner Strommesssysteme, und fördert somit die Digitalisierung in Augsburg“, so Müllner.

Gewerbegebiet Lechhausen wird an Glasfasernetz angeschlossen

Nach dem Baubeginn im Bismarckviertel starten Ende Mai auch die Bauarbeiten im Gewerbegebiet Lechhausen. Bis Ende 2020 werden hier 55 Gebäude an das Glasfasernetz angebunden. „Für die Stadt Augsburg stellt der Ausbau der Hochgeschwindigkeits-Infrastruktur mit Glasfaser einen wichtigen Schritt auf dem Weg in eine digitale Zukunft dar. Es ist die Basis, um die Stadt für alle Bürgerinnen und Bürger, sowie für Unternehmen attraktiv zu gestalten und um Innovation, Wettbewerb, Beschäftigung und nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu ermöglichen“, sagt Eva Weber, Oberbürgermeisterin der Stadt Augsburg. 

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Einschränkungen durch Bauarbeiten

Die Einschränkungen durch die Bauarbeiten sollen laut swa so gering wie möglich gehalten werden. Zunächst werden die Leerrohre verlegt, in die die Glasfaserkabel anschließend eingeblasen werden. Dafür werden die Gehwege geöffnet und die Verkehrsführung während der Maßnahme angepasst. Im nächsten Schritt werden die Hausanschlüsse von den swa Netzen gelegt. Zu diesem Zweck erfolgen Grabungen auf dem Privatgrund, um in die Keller der Gebäude zu gelangen. Den Anschluss der einzelnen Wohnungen an das schnelle Glasfaser-Netz (FTTB/H) übernimmt die swa-Tochter M-net in Absprache mit den Hauseigentümern.

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