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Gewerkschaft ver.di: öffentlicher Dienst in Augsburg streikt
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ver.di Bezirk Augsburg

Gewerkschaft ver.di: öffentlicher Dienst in Augsburg streikt

Symbolbild: Am kommenden Freitag streikt der öffentliche Dienst in Augsburg. Foto: B4B SCHWABEN

Aufwertung der Sozial- und Erziehungsberufe: Das ist die zentrale Forderung der Gewerkschaft ver.di. Am Freitag, den 20. März 2015, ruft ver.di zu ersten Warnstreiks auf. Auch Augsburg ist von der Streikwelle betroffen.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

In den Tarifverhandlungen zur Aufwertung der Sozial- und Erziehungsberufe ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di am 20. März 2015 Beschäftigte der Stadt Augsburg zum ersten ganztägigen Warnstreik auf. Betroffen sind Kindertagesstätten, Beratungsstellen und das Sozial- und Jugendamt der Stadt Augsburg. „Die Anforderungen an die Beschäftigten sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Sie leisten hervorragende Arbeit für unsere Gesellschaft und müssen deshalb entsprechend bezahlt werden", so Stefan Jagel, Gewerkschaftssekretär im ver.di Bezirk Augsburg, „die Arbeitgeber haben zwar in der ersten Verhandlungsrunde am 25. Februar 2015 die gesellschaftliche Bedeutung der Sozial- und Erziehungsberufe betont, sehen aber dennoch keine Notwendigkeit, ihre Tätigkeiten finanziell besser zu bewerten. Deshalb werden die Beschäftigten ein Zeichen setzen, wie wichtig ihre Arbeit tatsächlich ist." Für Freitag, den 20. März, ist in Augsburg folgender Ablauf geplant: Zunächst werden die Streikenden gegen 10: 30 Uhr in einem Demonstrationszug vom Gewerkschaftshaus am Katzenstadel zum Moritzplatz ziehen. Dort wird es um circa 11:15 eine Kundgebung geben.

ver.di fordert mehr Geld für Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst

Bereits nach der Tarifeinigung von 2009 hat ver.di gegenüber den kommunalen Arbeitgebern (VKA) eine Erklärung abgegeben. Diese betonte, dass eine bessere Eingruppierung für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst nötig sei. Dazu gehören unter anderem Erzieher, Sozialarbeiter, Sozialpädagogen, Fachkräfte für Arbeits- und Berufsförderung sowie Kinderpfleger und Heilpädagogen. Die Tarifverhandlungen werden am 23. März in Münster fortgesetzt. ver.di fordert von der Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA) eine Neuregelung der Eingruppierungsvorschriften. Diese würde für die rund 240.000 Beschäftigten im kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst zu Einkommensverbesserungen von durchschnittlich zehn Prozent führen. ver.di beklagt außerdem, dass vor allem Erzieher in Kindertagesstätten oft nur Teilzeitverträge erhalten, obwohl eine Vollzeitstelle gewünscht ist. Dadurch geht ihnen die Möglichkeit verloren, ausreichend fürs Alter vorzusorgen.

Fachkräftemangel: soziale Berufe werden dringend gebraucht

Vor allem im Zuge des drohenden Fachkräftemangels werden Sozial- und Gesundheitsberufe immer wichtiger. Diesem Thema widmete sich Anfang Februar 2015 auch die GEZIAL. Im Kongress am Park zeigte das in Bayerisch-Schwaben bisher einzigartige Messeformat die Chancen für Jugendliche in diesem Bereich auf. Viele Aussteller der Berufsinformationsmesse GEZIAL betonten jedoch auch: Die Anerkennung der Gesellschaft für diese Berufe muss weiter wachsen. Denn Beschäftigte in diesen Bereichen tragen viel Verantwortung und leisten einen großen Beitrag für die Gesellschaft. Laut ver.di wird ihre Bedeutung sogar noch steigen: Die Kinderarmut in Deutschland nimmt zu, die Perspektivlosigkeit sowie die Arbeitslosenrate unter Jugendlichen steigen. Die veränderten politischen Rahmenbedingungen führen dazu, dass die Gesellschaft auf einen gut funktionierenden öffentlichen Dienst mehr angewiesen ist als je zuvor. Und dieser braucht hoch motivierte und gut bezahlte Beschäftigte.

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