Abgeordnetenbüro Dr. Volker Ullrich, MdB

Gegner der Osttangente erleichtert: Bauabschnitt Königsbrunn wird neu geplant

Bundestagsabgeordneter Dr. Volker Ullrich. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Der Bundestagsabgeordnete Dr. Volker Ullrich bringt gute Nachrichten: Die bisher überlegte Variante der Trassenführung bei Königsbrunn wird in dieser Form nicht kommen. 

von Isabell Walter, Online-Redaktion

Seit über einem Jahr haben die Stadt Königsbrunn, viele Bürger, die Bürgerinitiative BI-KA sowie Dr. Volker Ullrich auf die Untauglichkeit der bisher geplanten Trassenvariante hingewiesen – mit Erfolg. Ullrich betonte im Interview mit unserer Redaktion: „Entscheidend ist, dass unsere Region wächst. Wir sind ein starker Wirtschaftsraum in Südbayern. Wohlstand braucht aber Mobilität, denn Mobilität bedeutet Wohlstand. Auf lange Sicht ist eine verbesserte Verkehrsbedingung also dringend notwendig.“ Außerdem teilte Ullrich nun mit, dass die Osttangente Augsburg bis auf den vierten Bauabschnitt im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans bleibt. Damit trägt sie dem zunehmenden Mobilitätsbedürfnis in der Region Rechnung.

Proteste wurden berücksichtigt

Jedoch ist der vierte Bauabschnitt der Osttangente Augsburg zwischen Mering und Oberottmarshausen nur noch als „weiterer Bedarf mit Planungsrecht“ eingestuft. Diese Einstufung ist auch das Ergebnis des Protests gegen die bisherige Trassenüberlegung. Diese sollte am Rande Königsbrunns in unmittelbarer Nähe der Trinkwasser-Verfassungsbereiche verlaufen. Jetzt soll der vierte Bauabschnitt in Form der bisherigen Trassenüberlegung unmittelbar bei Königsbrunn nicht kommen.

Neue Varianten des vierten Bauabschnitts in Planung

Damit wurde Zeit für weitere Überlegungen eingeräumt, wie die Lechquerung erfolgen soll. Diese weiteren Trassenvarianten gilt es in zu prüfen. Dazu gehört auch die bislang diskutierte Trassenführung östlich des Lechs mit einer südlichen Lechquerung in Höhe der Lechstaustufe 22 oder in Höhe von Schwabstadl. Diese Varianten sind jedoch nur Beispiele. So sind auch neue Vorschläge für den vierten Bauabschnitt der Osttangente denkbar. Diese Überlegungen sind in Abstimmung mit allen Verantwortlichen in der Region anzustellen.

„Überregional bessere Erreichbarkeit von Augsburg und Königsbrunn“

Anfang August folgen nun die Ressortabstimmung und der Beschluss im Bundeskabinett. Im Herbst 2016 werden dann die Ausbaugesetze zum Bundesverkehrswegeplan durch den Bundestag beschlossen. Trotz bestimmter Einschränkungen will Ullrich der Osttangente jedoch nicht im Wege stehen: „Durch die Osttangente erreichen wir eine überregional bessere Erreichbarkeit von Augsburg und Königsbrunn. Weiter wird die B17 entlastet. Die Anbindung des Wirtschaftsstandorts würde also aufgebessert werden. Das wollen wir, jedoch nicht um jeden Preis“, so Ullrich im Interview.

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Proteste wurden berücksichtigt

Jedoch ist der vierte Bauabschnitt der Osttangente Augsburg zwischen Mering und Oberottmarshausen nur noch als „weiterer Bedarf mit Planungsrecht“ eingestuft. Diese Einstufung ist auch das Ergebnis des Protests gegen die bisherige Trassenüberlegung. Diese sollte am Rande Königsbrunns in unmittelbarer Nähe der Trinkwasser-Verfassungsbereiche verlaufen. Jetzt soll der vierte Bauabschnitt in Form der bisherigen Trassenüberlegung unmittelbar bei Königsbrunn nicht kommen.

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