Gewerkschaft Deutscher Lokführer

GDL trifft Donnerstag Entscheidung über Bahn-Angebot

Foto: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de

Die Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) will sich am Donnerstag, 16. Januar, zum neuen Tarifangebot der Deutschen Bahn äußern. Die Deutsche Bahn bietet den Lokführern maximalen Beschäftigungsschutz bis zum Berufsende.

Um einen Streik der Lokführer zu vermeiden, will die Deutsche Bahn alles tun. Ein umfassender Berufsschutz soll dabei helfen. Das Ultimatum für ein neues Angebot lief am Mittwoch aus. Laut eines GDL-Sprechers prüfe die Tarifabteilung die Vorschläge der Bahn nun sorgfältig. Sie wollen nicht vorschnell entscheiden. Die GDL will sich am 16. Januar zum neuen Tarifangebot der Deutschen Bahn äußern.

Forderungen der GDL

Die Gewerkschaft Deutscher Lokführer fordert eine Lizenzverlust-Versicherung. Diese soll für Lokführer gelten, die aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Lokführer, die beispielsweise durch einen Selbstmord auf den Gleisen traumatisiert sind und nicht mehr fahren können, sollen geschützt werden. Die Versicherung soll das bisherige Nettoeinkommen der Betroffenen bis zum Ende des Berufslebens garantieren. Des Weiteren verlangt die GDL, dass sie allein von der Bahn bezahlt werden soll. Eine solche Versicherung hatte die Bahn am Dienstag als zu teuer abgelehnt.

Angebot der Deutschen Bahn

Die Deutsche Bahn bietet den Lokführern maximalen Beschäftigungsschutz bis zum Berufsende. Hierbei geht es nicht nur um Mitarbeiter, die aufgrund von Unfällen traumatisiert sind. Auch Lokführer, die aus gesundheitlichen Gründen keine Lok mehr fahren können sollen geschützt werden. Die Deutsche Bahn möchte alle gleich behandeln. Bisher bietet die Bahn allen Mitarbeitern, deren Arbeitsplatz wegfällt, eine Weiterbeschäftigung im Konzern. Dabei erhalten die Mitarbeiter mindestens 80 Prozent ihres bisherigen Lohns. Laut Weber werde das Angebot an die GDL keinen Arbeitskampf rechtfertigen.

GDL drohte weiter mit Streik

Die GDL hatte der Bahn bis Mittwoch ein Ultimatum für ein neues Angebot gestellt. Wäre bis dahin kein neues Angebot eingegangen, hätten Streiks gedroht. Da nun ein Angebot vorlag, wird es von der GDL geprüft. Am Donnerstag, 16. Januar, soll darüber entschieden werden, ob die GDL weiter verhandeln wird. Sollte dies nicht der Fall sein und das Angebot nicht reichen, stünden die Zeichen auf Streik.

Im Falle eines Streiks

Die Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) vertritt rund 20.000 Lokführer. Sollten die GDLer tatsächlich streiken, hätte dies bundesweit Folgen für den Zugverkehr. Selbst mit punktuellen Streiks können sie erhebliche Störungen bewirken. Dies liegt an der Vernetzung des bundesweiten Bahn-Verkehrs.

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GDL drohte weiter mit Streik

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Im Falle eines Streiks

Die Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) vertritt rund 20.000 Lokführer. Sollten die GDLer tatsächlich streiken, hätte dies bundesweit Folgen für den Zugverkehr. Selbst mit punktuellen Streiks können sie erhebliche Störungen bewirken. Dies liegt an der Vernetzung des bundesweiten Bahn-Verkehrs.

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