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Die GDL hat erneut mehrtägige Streiks bei fünf großen privaten Konkurrenten der Deutschen Bahn angekündigt. Wann genau der GDL-Lokführerstreik beginnen soll, ließ die GDL allerdings offen.

Nach Angaben der Augsburger Allgemeinen wird der Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) die privaten Bahn-Unternehmen Veolia, Abellio, Netinera, Benex und die Hessische Landesbahn betreffen. Veolia betreibt auch die Bayerische Regiobahn. Diese befährt z.B. die Strecke Augsburg-Ingolstadt und Augsburg-Weilheim. Somit könnte der erneute GDL Lokführer-Streik auch wieder die Region treffen.

Die Ziele der GDL bei den Privat-Bahnen

Die GDL will mit den Lokführer-Streik bei den Privat-Bahnen einheitliche Tarif-Bedingungen auf dem Niveau der Deutschen Bahn erreichen. Die privaten Konkurrenten der Deutschen Bahn zahlen im Moment bis zu 30 Prozent weniger Gehalt. Der GDL gehören insgesamt ca. 26.000 Lokführer an.

Keolis tritt in Verhandlungen mit GDL

Keolis ist derweil das einzige der sechs großen privaten Bahn-Unternehmen, das nun mit der GDL in Verhandlungen getreten ist. Aus diesem Grund ist Keolis auch von den erneuten Streiks der GDL-Lokführer ausgenommen. Die anderen fünf Deutsche Bahn-Konkurrenten weigern sich immer noch gegen eine Aufnahme von Tarif-Verhandlungen mit der GDL. „Keolis ist das erste Schienenpersonen-Nahverkehrs-Unternehmen, das aus der penetranten Verweigerungs-Haltung dieser Unternehmen ausgestiegen ist", ließ die GDL über eine Pressemitteilung verlauten.

Verhandlungen zwischen Deutscher Bahn und GDL kommen voran

Bei den Verhandlungen mit der Deutschen Bahn geht es indes weiter voran. Letzten Freitag haben sich die GDL und die Deutsche Bahn bereits auf einen Rahmen-Tarifvertrag geeinigt. Darin sind beispielsweise die monatlichen Entgelte, vier wichtige Zulagen und die wöchentliche Arbeitszeit festgelegt worden. Am gestrigen Mittwoch haben sich die beiden Seiten zu vielleicht entscheidenden Verhandlungen über einen neuen Haus-Tarifvertrag getroffen.

Nach neun Monaten: Endgültige Einigung zwischen Deutscher Bahn und GDL?

Wie die Augsburger Allgemeine berichtet, könnte durch diese Verhandlungen eine endgültige Einigung für die 20 000 Lokführer der Deutschen Bahn gelingen. Einige Punkte des Haustarifs-Vertrags zwischen GDL und Deutscher Bahn müssen dabei - nach insgesamt neun Monaten und 13 Verhandlungs-Runden - noch geklärt werden. Zu diesen Punkten gehört z.B. die Regelung der Einkommens-Erhöhung und Laufzeit.

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