Kundgebung

Fujitsu-Beschäftigte setzen ein Zeichen gegen das Werks-Aus

Mehrere hundert Fujitsu-Mitarbeiter sind heute dem Aufruf der IG Metall gefolgt, um vor dem Tor des Augsburger Werks auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Derweil liefen im ersten Stock bereits die Gespräche zwischen dem Verhandlungsteam und der Fujitsu-Führungsetage.

Planmäßig sollen die Verhandlungen schon in den nächsten Wochen abgeschlossen werden, so Michael Erhard, Pressesprecher von Fujitsu. Das Unternehmen will gemeinsam mit dem Verhandlungsteam eine sozialverträgliche Lösung für die Beschäftigten und den Standort finden.

„Wir müssen ein Zeichen setzen“

September 2020 wird das Unternehmen geschlossen. Die Verhandlungen, wie es mit den Mitarbeitern dann weitergeht, sind gestern gestartet. „Wir müssen ein Zeichen setzen“, erklärt Angela Steinecker, Unternehmensbeauftragte der IG Metall. Unter dem Motto „Augsburg kämpft für diesen Standort“ haben mehrere hundert Mitarbeiter an der Aktion teilgenommen. Darunter waren auch Mitarbeiter von Airbus Helicopters, MAN, der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung und der Stadt Augsburg.

Kundgebung bei Fujitsu in Augsburg

Die Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern laufen

„Die beiden Parteien gehen aufeinander zu, das ist wichtig“, unterstreicht Peter Wagner, Betriebsratsvorsitzender von Fujitsu. „Wir müssen retten, was zu retten ist.“ Bereiche, in denen dies nicht möglich ist, müssen mit einer anständigen Abfindung gehen, so Wagner. Neben den Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern plant Fujitsu bereits zusätzliche Aktionen wie Job-Börsen und Transfergesellschaften. So will das Unternehmen den betroffenen Beschäftigten entgegenkommen.

„Der Arbeitsmarkt für Mitarbeiter aus vielen Bereichen ist tendenziell gut“

„Es ist ein elementarer Aspekt der Gespräche, die wir jetzt mit den Arbeitnehmervertretungen führen, sozialverträgliche Lösungen für die Beschäftigten zu finden. Die Voraussetzungen für einzelne Mitarbeiter sind dabei sehr unterschiedlich: Viele haben auch sehr kurzfristig hervorragende Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Denn der Arbeitsmarkt für Mitarbeiter aus vielen Bereichen ist tendenziell gut in der Region. Wir haben zudem auch schon etliche sehr konkrete Anfragen von anderen Firmen erhalten, die auf der Suche nach Arbeitskräften sind. Aber es gibt eben auch Mitarbeiter, die es schwerer haben werden, neue Stellen zu finden und um die wir uns besonders kümmern müssen“, erklärte Vera Schneevoigt, damals Werksleiterin im November. Uwe Romppel hat ihre Position im Februar 2019 übernommen.

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