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Fugger und Welser zum Leben erweckt
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Regio Augsburg Tourismus GmbH

Fugger und Welser zum Leben erweckt

Im „Fugger und Welser Erlebnismuseum“ werden Figuren in Gemälden lebendig. Foto: Martin Kluger

Augsburg lässt die Renaissancezeit wieder lebendig werden. Das neue Augsburger Erlebnismuseum im sanierten Wieselhaus, das von der Regio Tourismus GmbH betrieben wird, hat am Wochenende seine Pforten geöffnet. Künftig kann im Domviertel in die damalige Zeit der Fugger und Welser eingetaucht werden – zwei Familien, die Augsburg sehr geprägt haben.

von Miriam Glaß, Online-Redaktion

Mit einem Festakt im Goldenen Saal des Augsburger Rathauses und einem Tag der offenen Tür wurde das „Fugger und Welser Erlebnismuseum“ bereits am Samstag, den 27. September 2014, eröffnet. Betrieben wird das Museum von der Regio Augsburg Tourismus GmbH und stellt von nun an im sanierten Wieselhaus Schmuckstücke zur Schau, die die Geschichte der Fugger und Welser im späten 15. und im 16. Jahrhundert erzählen. Themen sind vor allem ihre Handelsbeziehungen, ihre Rolle im Finanzgeschäft und in der Montanwirtschaft, ihre gesellschaftlichen Netzwerke, Kommunikationsstrukturen und Erfolgsfaktoren. Aber auch die Schattenseiten der Fugger und Welser – zwei reiche Kaufmannsfamilien, die Augsburg zu dieser Zeit sehr geprägt haben - werden im Museum dargestellt. Denn zu dieser Zeit herrschten harte Arbeitsbedingungen im Bergbau, Kinderarbeit und Sklaverei waren keine Seltenheit. Auch der Umgang der Europäer mit der indigenen Bevölkerung Südamerikas wird in der Ausstellung aufgegriffen. Außerdem ist das Museum für ein internationales Publikum ausgerichtet und wurde zweisprachig konzipiert.

Interaktive Erlebnisse: der Name ist Programm

Mit einfach verständlichen Texten und zahlreichen Bildern wird erzählt, wie die Fugger und Welser neben anderen Augsburger Handelshäusern durch Baumwoll- und Barchenthandel zu ihrem Reichtum gelangten und als Montanunternehmer agierten, zu Bankiers für Kaiser, Könige und Päpste wurden und Handelsexpeditionen nach Indien und Südamerika finanzierten. Außerdem verfügt das Museum über multimediale Erlebnisstationen, welche die Besucher mit einbeziehen. Beispielsweise werden Figuren eines Gemäldes beim Augsburger Geschlechtertanz lebendig.

Museum stellt Bezug zur heutigen Zeit her

Das Museum hat weitaus mehr zu bieten als Einblicke über die vergangene Zeit des späten 15. und 16. Jahrhunderts zu geben. Laut Tourismusdirektor Götz Beck war es ein „zentrales Anliegen, nicht nur Augsburgs ruhmreiche Vergangenheit zu beleuchten, sondern auch aktuelle Bezüge zur heutigen Zeit darzustellen“. Die Museumsbesucher erfahren beispielsweise auch etwas über die aktuelle Situation in Bolivien - ein Land, in dem in der heutigen Zeit Rohstoffe wie Zink für Batterien, Karosserien oder Salben gewonnen werden. „Dass hier kein unkritisches Museum entsteht, hat uns der Kulturausschuss der Stadt Augsburg ausdrücklich als Auftrag mitgegeben“, erklärt Götz Beck.

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