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Augsburg wird Teil einer südkoreanischen Doku
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Regio Augsburg Tourismus GmbH

Augsburg wird Teil einer südkoreanischen Doku

TV-Journalistin Chi-Suk Kim interviewte den Münchner Historiker Dr. Peter Geffcken. Foto: Martin Kluger

Schon einige Tage nach der offiziellen Eröffnung des „Fugger und Welser Erlebnismuseums“, stand ein südkoreanisches Fernsehteam im Augsburger Wieselhaus. Gedreht wurde ein Dokumentarfilm über die Mode der Renaissance in Augsburg.

von Sandra Hinzmann, Online-Redaktion

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Das „Fugger und Welser Erlebnismuseum“ war kürzlich der Drehort für ein fünfköpfiges Fernsehteam der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt Korean Broadcasting System (KBS). Die TV-Journalisten bewegten sich zwei Tage lang auf den Spuren der Renaissance in Augsburg. Mathäus Schwarz, der Hauptbuchhalter Jakob Fuggers „des Reichen“, hatte das deutschlandweit für diese Zeit einzigartige „Trachtenbuch“ angelegt. Sein Buch mit Zeichnungen zu den Moden der Renaissance in Augsburg ist ein Thema in einem südkoreanischen Dokumentarfilm „Mode vom Mittelalter bis zur Gegenwart“. Aus dem „Trachtenbuch“ stammt auch die berühmte Darstellung Jakob Fuggers „des Reichen“ in der Goldenen Schreibstube, die in Augsburg auf einer Ausstellungswand im „Fugger und Welser Erlebnismuseum“ zu sehen ist.

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Dokumentation behandelt Männer- und Frauenmode der Augsburger Renaissance

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Im „Fugger und Welser Erlebnismuseum“ gab der Münchner Historiker Dr. Peter Geffcken, Spezialist für die Wirtschafts- und Sozialgeschichte Augsburgs vor 1550 sowie wissenschaftlicher Berater bei den historischen Inhalten des neuen Museums, der südkoreanischen Journalistin Chi-Suk Kim ein Interview. Themen waren die Männermoden der Renaissance sowie die Kleider, Schuhe und Schleier von reichen und armen Augsburgerinnen, von Nonnen, Stiftsdamen und „Hübschlerinnen“. Das römisch-deutsche Reich und die Reichsstadt Augsburg kannten zahlreiche Kleidernormen und auch Verbote, die insbesondere die Standesunterschiede betonen und der Prunksucht Einhalt gebieten sollten.

Reiche Augsburger protzten mit Goldschmuck

Speziell das Tragen von goldenen Ketten und Ringen, Pelzen und golddurchwirkten Stoffen war im Augsburg der Renaissance streng geregelt, so Dr. Peter Geffcken. Doch daran gehalten haben sich die reichen Augsburger häufig nicht – vor allem der Goldschmuck der Fugger sprengte die Normen. Mitglieder des „Augsburger Geschlechtertanzes“ demonstrierten die Renaissancemode für das TV-Team.

„Dokumentarfilm ist unbezhalbare Werbung für Augsburg“

Das Drehteam filmt neben Augsburg auch an weiteren Orten in Deutschland, England, Frankreich und Südkorea. Ausgestrahlt werden die beiden Dokumentarfilme im Februar 2015. Betreut wurden die TV-Journalisten der Korean Broadcasting System bei ihren Dreharbeiten unter anderem von der Regio Augsburg Tourismus GmbH sowie den Mitarbeiterinnen im „Fugger und Welser Erlebnismuseum“. Die Regio – so Tourismusdirektor Götz Beck – wird den Beitrag des südkoreanischen Fernsehsenders auch mit Bilddaten von historischen Gemälden mit Augsburger Renaissancemoden unterstützen. Augsburg wird im Dokumentarfilm ungefähr fünf Minuten Sendezeit eingeräumt werden, sagte die Journalistin Chi-Suk Kim. Das freut Tourismusdirektor Götz Beck: „Eine unbezahlbare Werbung für die Renaissancestadt Augsburg und das Tourismusthema Fugger und Welser in einem zukunftsträchtigen Markt“.

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