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Fugger und Welser Erlebnismuseum: Geschichte trifft auf Moderne
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Regio Augsburg Tourismus GmbH

Fugger und Welser Erlebnismuseum: Geschichte trifft auf Moderne

 Im Wieselhaus findet das Fugger und Welser Erlebnismuseum Platz. Foto: B4B SCHWABEN

Das Wieselhaus soll bald zu neuer Bekanntheit gelangen. Denn das einst berühmte Haus von Optiker Johann Wiesel soll zu einem innovativen Museum werden. Das „Fugger und Welser Erlebnismuseum“ soll bereits im Oktober eröffnen. 

von Sandra Hinzmann, Online-Redaktion

Zwischen 1637 und 1642 lebte der Optiker Johann Wisel in einem schmucken gebäude nahe dem Augsburger Dom. Durch seine europaweite Bekanntheit – er erbaute das erste gewerbliche Fernrohr – trug sein Haus auch noch viele Jahrhunderte später den Namen „Wieselhaus“.

Wieselhaus eines der am besten erhaltenen Bauten seiner Art

Seit 2002 ist das Wieselhaus unbewohnt und verkam weiter zu einem ruinösen Altbau. Im Innern des einst südländisch angehauchten Wohnhauses fanden lediglich Tauben und Schmutz ein neues zuhause. Der Glanz des bedeutenden Baudenkmals ging beinahe verloren. Doch ab 2008 wurde der Renaissancebau mit hohem Aufwand saniert. Nicht ohne guten Grund, denn der Renaissancebau ist einer der letzten in dieser Qualität erhaltenen. Nach der umfassenden Sanierung soll dort das „Fugger und Welser Erlebnismuseum“ Einzug gehalten. Präsentiert werden nicht nur stumme Denkmäler, Bilder und Schriften, sondern auch innovative Medien, die das Leben der Fugger und Welser anschaulich erklären.

Fugger und Welser in Lebensgröße

Noch heute ist Augsburg die „Stadt der Fugger und Welser“. Mit ihrem Reichtum und Handel gelangten die beiden Familien zu weltweiter Berühmtheit. Jakob Fugger und Bartholomäus V. Welser sind die bekanntesten Vertreter dieser Familienkonzerne. Besucher des „Fugger und Welser Erlebnismuseum“ können diese bekannten Größen in Lebensgröße und im virtuellen Gespräch kennenlernen. Das Erlebnismuseum zeigt etwas besonders Wertvolles: Geschichte in einer Aufbereitung, die auch Nicht-Historiker verstehen. Zum Storytelling des Erlebnismuseums gehört beispielsweise, dass Besucher in die Rolle eines Kaufmanns, Kapitäns oder Piraten schlüpfen können, um den überseeischen handelsrouten der Augsburger Kaufherren zu folgen. Das Erlebnismuseum erlaubt sich aber auch den Vergleich mit der Wirtschaft von heute.

Konzept des Erlebnismuseums ist erfolgversprechend

Tourismusdirektor Götz Beck, mitverantwortlich für das kulturelle Großprojekt, ist vom Erfolg des Erlebnismuseums überzeugt. Er ist sich sicher, dass ein Museum, das der Realität mit spannenden Fakten gerecht wird, auch lange existieren wird. Auch die Kuratoren Martin Kluger und Prof. Peter Geffcken lassen keine Zweifel an der richtigen Darstellung der jahrhundertealten Geschichte der Augsburger Familien. Dem verleihen auch die Diskussionen um das Museum, die es schon seit 2007 gibt, keinen Abbruch. Die Kuratoren haben dafür gesorgt, dass auch aktuelle Forschungsergebnisse und Analysen in dem Erlebnismuseum präsentiert werden.

Nach langer Bauzeit: Eröffnung noch im September

Das „Fugger und Welser Erlebnismuseum“, gelegen im Wieselhaus, Äußeres Pfaffengässchen 23, wird seine Türen dem Publikum erstmals am 27. September eröffnen. Dann können sich historisch Interessierte, Kinder, Erwachsene, Touristen und Augsburger über die weitreichende Geschichte der zwei bedeutendsten Augsburger Familien informieren.

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