KUKA AG

Friedhelm Loh: Nächster deutscher Großaktionär verkauft KUKA-Aktien

Symbolbild. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Midea sichert sich laut Medienberichten weitere Anteile der KUKA AG. Nachdem der Hauptaktionär Voith sich für den Verkauf seiner Anteile entschlossen hat, kündigt auch Unternehmer Friedhelm Loh an, zu verkaufen. Damit gehen rund 35 Prozent der KUKA-Anteile von deutscher in chinesische Hand über.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Die Übergabe von KUKA schreitet in großen Schritten voran. Nachdem bekannt wurde, dass Voith seine Anteile für rund 1,2 Milliarden Euro liquidieren lässt, gibt es auch aus Hessen Neuigkeiten: Medienberichten zufolge gehen die zehn Prozent von Anteilseigner Friedhelm Loh an Midea. Damit entschied sich auch der zweite große deutsche Aktionär für das Angebot aus China.

Voith und Friedhelm Loh folgen Empfehlung des KUKA Aufsichtsrat

Vergangene Woche wurde bekannt, dass KUKA dem Übernahmeangebot von Midea zugestimmt hat. Nun haben alle Investoren bis zum 15. Juli Zeit, sich für oder gegen einen Verkauf Ihrer Anteile zu entscheiden. Je Aktie biete Midea 115 Euro. Auch KUKA CEO Till Reuter hatte am vergangenen Mittwoch angekündigt, die Hälfte seiner Aktien an Midea zu veräußern. Damit folgen er, Voith und Friedhelm Loh der Empfehlung des Aufsichtsrats. Dieser hatte sich für eine Übernahme ausgesprochen. Das Angebot von Midea ist laut Till Reuter „attraktiv“. Außerdem würde dies Standorte und Arbeitsplätze sichern. Zudem kündigte Midea an, nach der Übernahme keine weiteren Aktien kaufen zu wollen. Das chinesische Unternehmen hält mit den Aktien von Voith und Friedhelm Loh nun weitere rund 35 Prozent der KUKA-Anteile nach dem ersten Wochenende.

OB Dr. Kurt Gribl: „Zumindest kurz- und mittelfristig mache ich mir keine Sorgen“

Trotz der Bemühungen einiger Politiker, nach einer europäischen Lösung zu suchen, gibt es bisher kein Gegenangebot. Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl gab vergangene Woche in einem Statement bekannt: „Zumindest kurz- und mittelfristig mache ich mir keine Sorgen um den Standort Augsburg und auch nicht um die Mitarbeiter.“ Ob die Befürchtungen, Wissen könnte nach China abwandern, gerechtfertigt sind, müsse abgewartet werden.

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