Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

Frauenfinanzgipfel überreicht Resolution an Katja Hessel

Silvia Philips (re.) überreichte die Resolution des ersten Frauenfinanzgipfel an Katja Hessel, Foto: stmwivt

Am 13. Oktober feierte der Frauenfinanzgipfel in Augsburg Premiere. Zum ersten Mal trafen sich Fachfrauen, um Lösungen für zentrale wirtschaftliche Themen zu finden. Im Rahmen der Veranstaltung wurde die Resolution der Expertinnen aus den Bereichen Finanzen, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur an Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel übergeben.

Organisatorin Silvia Philipps überreichte anlässlich des ersten die Resolution der Expertinnen an Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel. „Ich halte die Veranstaltung für eine gute und sinnvolle Idee. Frauen sind kreativ und sollen sich aktiv bei Lösungen für zentrale wirtschaftliche Themen einbringen. Ich unterstütze es sehr, wenn Frauen als Unternehmerinnen, Existenzgründerinnen und Führungskräfte in Politik und Wirtschaft noch mehr Verantwortung übernehmen. Denn wo Frauen den Hut aufhaben, wirtschaften Unternehmen effektiver und erfolgreicher als in männerdominierten Firmen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Wirtschaftsprüfungsunternehmen Ernst & Young unter den 300 größten börsennotierten Unternehmen Europas“, betont Hessel.

Weibliches Wirtschaftspotenzial stärken

Der erste Frauenfinanzgipfel war in den Augen der Organisatorin Silvia Philipps ein voller Erfolg. „Mit so vielen Fachfrauen über Lösungswege für die gegenwärtige Lage Europas zu diskutieren, bringt viele konstruktive Vorschläge. Der Friedensnobelpreis für die EU ist eine Anerkennung, aber auch eine große Aufgabe. Der innereuropäische Frieden ist von der wirtschaftlichen Stabilität in Europa abhängig. Dafür müssen wir das weibliche Wirtschaftspotenzial stärken“, erklärt Philipps.

Im Rahmen des Finanzfrauengipfels wurden folgende Beschlüsse getroffen

  • Sie fordern die Realisierung einer innereuropäischen Bankenaufsicht. Das Gremium soll hälftig mit Männern und Frauen besetzt werden. In regelmäßigen, halbjährlichen Abständen sollen die Banken im europäischen Raum gewissenhaft und sachneutral kontrolliert werden.
  • Sie betonen, dass die Förderung von Existenzgründerinnen in allen Regionen Europas ausgebaut werden sollte.
  • Sie begrüßen die Einführung von Mikrokrediten für Unternehmensgründungen.
  • Sie empfehlen ein längerfristig angelegtes Mentorenprogramm bei Existenzgründungen und im Bildungsbereich.

„Frauen stellen nicht nur die Hälfte der Bevölkerung. Als Absolventinnen von Gymnasien und Hochschulen überflügeln sie immer öfter die Herren der Schöpfung. Deswegen ist es längst an der Zeit, dass sich Frauen selbstbewusst in allen Branchen und auf allen Führungsebenen einbringen. Besonders freut mich, dass immer mehr Frauen den Schritt in die Selbstständigkeit wagen“, unterstreicht Hessel.

Frauenfinanzgipfel wird weiter gehen

Im Anschluss an den Frauenfinanzgipfel wurde eine Arbeitsgruppe in Bonn gegründet. Die Beschlüsse der Fachfrauen werden verschiedenen Landes- und EU-Politikern übergeben. Einstimmig geht aus der Evaluation hervor, dass alle Teilnehmerinnen eine Weiterführung der Veranstaltung befürworten. Es gab Interessensbekundungen und Einladungen unter anderem nach Wien, Berlin, Italien und in die Niederlande.

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Organisatorin Silvia Philipps überreichte anlässlich des ersten die Resolution der Expertinnen an Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel. „Ich halte die Veranstaltung für eine gute und sinnvolle Idee. Frauen sind kreativ und sollen sich aktiv bei Lösungen für zentrale wirtschaftliche Themen einbringen. Ich unterstütze es sehr, wenn Frauen als Unternehmerinnen, Existenzgründerinnen und Führungskräfte in Politik und Wirtschaft noch mehr Verantwortung übernehmen. Denn wo Frauen den Hut aufhaben, wirtschaften Unternehmen effektiver und erfolgreicher als in männerdominierten Firmen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Wirtschaftsprüfungsunternehmen Ernst & Young unter den 300 größten börsennotierten Unternehmen Europas“, betont Hessel.

Weibliches Wirtschaftspotenzial stärken

Der erste Frauenfinanzgipfel war in den Augen der Organisatorin Silvia Philipps ein voller Erfolg. „Mit so vielen Fachfrauen über Lösungswege für die gegenwärtige Lage Europas zu diskutieren, bringt viele konstruktive Vorschläge. Der Friedensnobelpreis für die EU ist eine Anerkennung, aber auch eine große Aufgabe. Der innereuropäische Frieden ist von der wirtschaftlichen Stabilität in Europa abhängig. Dafür müssen wir das weibliche Wirtschaftspotenzial stärken“, erklärt Philipps.

Im Rahmen des Finanzfrauengipfels wurden folgende Beschlüsse getroffen

  • Sie fordern die Realisierung einer innereuropäischen Bankenaufsicht. Das Gremium soll hälftig mit Männern und Frauen besetzt werden. In regelmäßigen, halbjährlichen Abständen sollen die Banken im europäischen Raum gewissenhaft und sachneutral kontrolliert werden.
  • Sie betonen, dass die Förderung von Existenzgründerinnen in allen Regionen Europas ausgebaut werden sollte.
  • Sie begrüßen die Einführung von Mikrokrediten für Unternehmensgründungen.
  • Sie empfehlen ein längerfristig angelegtes Mentorenprogramm bei Existenzgründungen und im Bildungsbereich.

„Frauen stellen nicht nur die Hälfte der Bevölkerung. Als Absolventinnen von Gymnasien und Hochschulen überflügeln sie immer öfter die Herren der Schöpfung. Deswegen ist es längst an der Zeit, dass sich Frauen selbstbewusst in allen Branchen und auf allen Führungsebenen einbringen. Besonders freut mich, dass immer mehr Frauen den Schritt in die Selbstständigkeit wagen“, unterstreicht Hessel.

Frauenfinanzgipfel wird weiter gehen

Im Anschluss an den Frauenfinanzgipfel wurde eine Arbeitsgruppe in Bonn gegründet. Die Beschlüsse der Fachfrauen werden verschiedenen Landes- und EU-Politikern übergeben. Einstimmig geht aus der Evaluation hervor, dass alle Teilnehmerinnen eine Weiterführung der Veranstaltung befürworten. Es gab Interessensbekundungen und Einladungen unter anderem nach Wien, Berlin, Italien und in die Niederlande.

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