Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

Bayern ist beliebtester Investitionsstandort Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

In Bayern zu investieren lohnt sich. Eine neue Studie über die Finanzierung im Mittelstand beweist, die Bayerischen Unternehmen profitieren von den Beteiligungsfinanzierungen.

Rund ein Viertel aller Finanzierungen mithilfe von Beteiligungskapital in Deutschland entfielen im vergangenen Jahr auf bayerische Unternehmen. Das ergab die aktuelle Studie ‚Die deutsche Beteiligungsbranche 2012’ der Wirtschaftskanzlei Rödl & Partner. Der Freistaat steht damit auf Platz 1 der beliebtesten Investitionsstandorte. Auf Bayern folgt mit 22 Prozent NRW und mit 18 Prozent Baden-Württemberg. „Der bayerische Mittelstand steht für Innovationskraft und wirtschaftlichen Erfolg. Die Basis dafür ist eine solide Finanzierung. Eine immer wichtigere Rolle spielt dabei Beteiligungskapital“, erklärt Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil.

Minderheitsbeteiligungen im Trend

Interessant sei, dass sich mehr und mehr Beteiligungsgesellschaften offen für Minderheitsbeteiligungen zeigten. Dies steigere die Attraktivität des Beteiligungsmodells insbesondere für die zahlreichen inhabergeführten Unternehmen. „Diese Finanzierungsform stärkt das Eigenkapital, ohne dass der Unternehmer an Einfluss verliert“, betont Zeil. Die derzeit attraktivsten Branchen aus Sicht der Beteiligungskapitalgeber sind der Studie zufolge Cleantech („saubere Technologien“), gefolgt von Health-Care und dem Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie.

Bayerische Unternehmen profitieren von Beteiligungsfinanzierung

„Von der Annäherung zwischen mittelständischer Wirtschaft und Beteiligungsbranche können beide Seiten nur profitieren“, so der Wirtschaftsminister. Bei allen positiven Nachrichten darf aber nicht vergessen werden, dass hierzulande vor allem für junge Unternehmen weiterhin Nachholbedarf bei den Finanzierungsmöglichkeiten besteht. Zwar sei die öffentliche Hand bei der Finanzierung in den frühen Gründungsphasen sehr aktiv, doch sei die Bereitschaft institutioneller Investoren zum finanziellen Engagement in Frühphasenfonds leider gering. Die klare Positionierung der Bundeskanzlerin vom Februar, wonach die Finanzierungsbedingungen für junge innovative Unternehmen in Deutschland verbessert werden sollen, begrüßt Zeil: „Die Rahmenbedingungen in Deutschland müssen international wettbewerbsfähig ausgestaltet werden. Wir können es uns nicht leisten, dass bei uns viele hervorragende Ideen nicht zur Marktreife gebracht werden, weil der Markt für Risikokapital – im Gegensatz zu vielen anderen Ländern – hierzulande zu schwach ausgeprägt ist.“

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