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FlixBus kauft PostBus: Das ändert sich für die Linie von Augsburg zum Münchner Flughafen
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FlixBus | PostBus

FlixBus kauft PostBus: Das ändert sich für die Linie von Augsburg zum Münchner Flughafen

 FlixBus kauf PostBus. Foto: FlixBus GmbH

Der Fernbusbetreiber FlixBus übernimmt die Fernbussparte der Deutschen Post. Angekündigt wurden auch neue Streckenverbindungen, vor allem in Kleinstädte. Dazu nutzt FlixBus auch in Schwaben mittelständische Anbieter.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

FlixBus stieg 2013 als deutsches Start-up im Rahmen der Markt-Liberalisierung in die Branche ein. Mittlerweile bietet das Unternehmen täglich 100.000 Verbindungen zu 900 Zielen in 20 europäische Ländern an. Nun erweitert FlixBus sein Angebot durch den Kauf von PostBus. Die Deutsche Post DHL Group betreibt über die Marke der Tochtergesellschaft Deutsche Post Mobility aktuell Linien zu 120 Zielen innerhalb Deutschlands und der Nachbarländer. Am 1. November 2016 werden die ersten Postbus-Linien in die FlixBus-Plattform überführt.

Kooperationen mit 250 mittelständischen Busunternehmen

FlixBus setzt bei seinem Geschäftsmodell auf die Kooperation mit rund 250 mittelständischen Busunternehmen, meist Familienbetrieben aus der Region. Harald Baumann, Fernbusunternehmer und Sprecher FlixBus-Partnergremium, sagte dazu: „Wir als Busunternehmer und FlixBus-Partner begrüßen diesen Schritt im Hinblick auf eine gesunde Konsolidierung des Markts. Die Übernahme ist ein positives Signal für Deutschlands Mittelstand.“ Kooperationen hält FlixBus in Schwaben beispielsweise mit Mindel-Reisen und Nussbaum-Reisen.

Fokus liegt auf Kleinstädten

Bis Ende des Jahres will FlixBus das regionale Angebot in Deutschland ausbauen. Davon sollen vor allem Kleinstädte profitieren, die bisher noch keinen Fernbus-Anschluss hatten. „Das Ziel sollte sein, dass Menschen vom Individualverkehr auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Hierzu braucht es ein attraktives Fernbus-Angebot auch in Regionen, keine Parallelverkehre auf Metropolverbindungen“, so André Schwämmlein. Konkrete Aussagen zu spezifischen Postbus-Verbindungen und für einzelne Regionen können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht getroffen werden, erklärte das Unternehmen. Zuletzt wurde bekannt, dass zwischen Augsburg und München neun von zehn FlixBus-Fahrten wegfallen.

FlixBus will Kerngeschäft stärken

„Postbus und FlixBus sind beide Qualitätsanbieter, haben aber bisher unterschiedliche Kundensegmente angesprochen. Wir möchten jetzt ein Produkt für alle Alters- und Zielgruppen bieten“, äußerte sich André Schwämmlein, FlixBus-Gründer und Geschäftsführer, zur Übernahme. „Mit dem Erwerb des Postbus-Angebots stärken wir nun bewusst unser Kerngeschäft in Deutschland.“

FlixBus und Postbus wollen Synergie-Effekte nutzen

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Postbus-Kunden werden ab November automatisch an das FlixBus-Buchungssystem weitergeleitet. Ausnahmen bilden die Zubringerlinien zum Flughafen München, die noch bis zum 14. Dezember 2016 für deutsche Destinationen und bis zum 11. Februar 2017 für Ziele ab Österreich bedient werden. Joachim Wessels, Geschäftsführer Deutsche Post Mobility, erklärte: „Wir prüfen, wie wir diesen Service gemeinsam mit FlixBus ausweiten und taggleiche Versande mit dem Fernbus als attraktives Angebot im Logistikmarkt weiter etablieren.“

FlixBus erweitert sein Europanetz

Im Jahr 2015 nutzten rund 20 Millionen Menschen den FlixBus durch Europa. Damit beförderte FlixBus mehr Reisende als der innerdeutsche Luftverkehr. Für 2016 rechnet FlixBus mit einem Fahrgastzuwachs von nochmals 50 Prozent auf 30 Millionen Kunden. Verbindungen nach Frankreich, Italien und in die Niederlande bestehen bereits. Aktuell expandiert FlixBus nach Kroatien. 

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