Projektwoche

Faurecia aus Augsburg führt Schülerinnen an Technik heran

Noch immer ist der Frauenanteil in der Metall- und Elektro-Industrie gering, nur jeder vierte Arbeitnehmer in Bayern ist weiblich. Das soll sich mit Projekten wie dem „Forscherinnen-Camp“ ändern.

Zehn Schülerinnen konnten diese Woche im „Forscherinnen-Camp“ im Rahmen der Bildungsinitiative „Technik – Zukunft in Bayern 4.0“ bei Faurecia Clean Mobility, an der Universität Augsburg und der Hochschule Augsburg teilnehmen. Hier sollten die 15- bis 18-jährigen Schülerinnen einen Prozess- und Materialvergleich mit 3D-Druck, NC-Fräse und Fügen durchführen. Unterstützung erhielten sie von Dozenten, Studierenden und Ingenieuren.

Forscherinnen-Camps sollen Interesse für Technik wecken

Ausgerichtet wird das Camp vom Bildungswerk der Bayerischen  Wirtschaft e. V. (bbw) und der bayerischen Metall- und Arbeitgeberverbände bayme vbm. Ziel ist, Mädchen einen Einblick in den Berufsalltag einer Ingenieurin verschaffen – und so das Interesse an technischen Berufen fördern. Die Forscherinnen-Camps starteten bereits im Jahr 2007. In diesem Jahr beteiligen sich insgesamt sieben Unternehmen und acht Hochschulen.

Warum die Branche gezielt Frauen sucht

„Damit unsere bayerischen Unternehmen innovativ und wettbewerbsfähig bleiben, brauchen sie hochqualifizierte Nachwuchskräfte in den Bereichen Technik und IT. Wir möchten gerade auch junge Frauen für diese Berufe begeistern und so wertvolles Potenzial ausschöpfen“, erklärt Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer von bayme vbm.

Auch das bayerische Wirtschaftsministerium fördert die Forscherinnen-Camps seit Jahren. Für eine Karriere von Frauen in den bayerischen Metall- und Elektro-Unternehmen sprechen laut Brossardt „die Vielfalt der Tätigkeiten, sehr gute Verdienstmöglichkeiten sowie sehr gute Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“

„Guter Einblick in technische Berufe“

Wie sehr die Camps bei der beruflichen Orientierung helfen, zeigt eine Studie des bbw: Rund 75 Prozent der Teilnehmerinnen wollen nach dem Camp-Besuch ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium beginnen. So sagte beispielsweise die 17-jährige Rebecca: „Das Camp hat mir einen guten Einblick in technische Berufe gegeben und mir geholfen mich zu entscheiden, nach dem Abi ein duales Studium im Bereich Technik zu machen.“

Über Technik – Zukunft in Bayern 4.0

Die Bildungsinitiative „Technik – Zukunft in Bayern 4.0“ verfolgt seit dem Jahr 2000 das Ziel, Kinder und Jugendliche für Technik zu begeistern. In vielen Projekten – vom Kindergarten- und Schulalter bis zum Übergang in Ausbildung oder Studium – soll das Interesse der Teilnehmer für technische, naturwissenschaftliche und digitale Zusammenhänge geweckt werden. Möglich machen das die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm (Hauptförderer) und ‚Wirtschaft im Dialog‘ im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. (Träger). Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie fördert die Initiative ebenfalls.

Über das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. wurde 1969 von den Bayerischen Arbeitgeberverbänden gegründet. Die gemeinnützige Organisation ist heute eines der größten  Bildungsunternehmen in Deutschland. Unter dem Dach des bbw e. V. sind 17 Bildungs-, Integrations- und Beratungsorganisationen mit rund 10.500 Mitarbeitern tätig – vor allem in Bayern, aber auch bundesweit sowie international in 25 Ländern auf vier Kontinenten.

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