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Fahrgastverband PRO BAHN ruft zur Ordnung
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Fahrgastverband PRO BAHN

Fahrgastverband PRO BAHN ruft zur Ordnung

 Der Fahrgastverband PRO BAHN ruft im Fugger-Express zu Benehmen auf, Foto: DB

Der Fahrgastverband PRO BAHN nimmt Bahn-Mitarbeiter gegen Pöbeleien in Schutz. Bei Fahrgastzählungen waren Angestellte der Deutschen Bahn von Fahrgästen mehrfach massiv beleidigt worden. PRO BAHN ruft die betroffenen Pöbler nun zur Ordnung auf.

Mit Ärger und Fassungslosigkeit registrierte nun die Bezirksgruppe Schwaben des Fahrgastverbands PRO BAHN, dass eine kleine Gruppe von Fahrgästen eine Eisenbahner-Uniform als Freibrief betrachtet, um Mitarbeiter der Deutschen Bahn anzupöbeln und zu beleidigen. Gerade bei Pannen, Verspätungen oder anderen Betriebsstörungen sei diese besorgniserregende Entwicklung verstärkt zu beobachten. Die betroffenen Kunden sollten dringendst ihr Benehmen auf den Prüfstand stellen, fordert der Fahrgastverband. „Abgesehen davon, dass das menschlich allerniedrigstes Niveau ist, erweisen diese Leute sich und allen anderen Fahrgästen einen Bärendienst", so Jörg Lange von der Augsburger Regionalgruppe des Fahrgastverbands PRO BAHN.

DB-Mitarbeiter mehrfach massiv beleidigt

Jüngstes Beispiel: Nach Verspätungen im abendlichen Berufsverkehr wurden letzte Woche in München-Pasing Mitarbeiter in DB-Uniform auf Gleis 10 mehrfach beleidigt. Genau diese Mitarbeiter stehen dort jedoch bei Frost und Schneetreiben für zwei Wochen jeden Tag am Abend vier Stunden auf dem Bahnsteig, um die Reisenden-Zahlen in den Fugger-Express-Zügen zu ermitteln und damit eine solide Zahlenbasis für die Gespräche zwischen der DB Regio und dem Freistaat über eine Verstärkung bestimmter Züge zu erhalten.

Fahrgast-Zählungen kein Zuckerschlecken

„Wir können froh sein, dass die Aktion nicht abgebrochen wurde", so Lange weiter. Stattdessen werde weiter gezählt, aber ohne DB-Kleidung, was ein Armutszeugnis sei. Die PRO BAHN-Aktiven der Region, die in den letzten drei Jahren an über 30 Terminen selbst gezählt haben, kennen die Arbeitssituation der Mitarbeiter in Pasing und ihrer Kollegen, die morgens in Mering im Einsatz sind: „Das ist wahrlich kein Zuckerschlecken."

Beleidigung von DB-Mitarbeitern kein Einzelfall

Die Vorfälle seien jedoch kein Einzelfall, wie Eisenbahn-Mitarbeiter immer wieder berichten. „In Summe ist das nicht nur komplett daneben, sondern auch Sägen am eigenen Ast", so Lange: Wer als Kundenbetreuer mehrfach angepöbelt oder beleidigt worden sei, werde selbst als engagierter Mitarbeiter gerade bei größeren Verspätungen oder anderen Pannen, wenn Kunden einen Ansprechpartner bräuchten, gerne „unsichtbar“ und verschwinde im Dienstabteil.

Fahrgäste und Bahn-Mitarbeiter sitzen in einem Zug

Der Fahrgast würde und dürfe auch selbstverständlich erwarten, dass er von den Mitarbeitern der Eisenbahnunternehmen korrekt behandelt würde. Dasselbe muss aber auch im Umgang der Kunden mit den Eisenbahnern gelten. Jörg Lange abschließend: „Wir sitzen hier nicht in einem Boot, aber in einem Zug!"

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