Stadt Augsburg

Augsburger OB Gribl tritt 2020 nicht mehr zur Wahl an

Eva Weber und Dr. Kurt Gribl. Foto: Archiv. B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Augsburg bekommt 2020 definitiv einen neuen Oberbürgermeister. Der amtierende Dr. Kurt Gribl (CSU) verzichtet auf eine weitere Kandidatur. Die Partei will dann wohl Eva Weber ins Rennen schicken.

Umbruch in der Fuggerstadt: Dr. Kurt Gribl will 2020 nicht mehr für das Amt des Oberbürgermeisters antreten. Das wurde nun am Mittwoch, 13. März, bekannt. Er verzichtet auf eine dritte Amtszeit. Gewählt wird alle sechs Jahre. Ab April 2020 steht der Stadt also definitiv ein neuer Oberbürgermeister vor. Die CSU fasst bei ihrem Kandidaten für in zwei Jahren eine Frau ins Auge. Die Zweite Bürgermeisterin sowie Wirtschafts- und Finanzreferentin Eva Weber soll wohl antreten, wie Medien berichten.

„Ich bin gerne Oberbürgermeister in dieser Stadt“, erklärte Gribl. Ihm sei jedoch bewusst, dass das Amt ein Amt auf Zeit ist. Daher werde er sich nicht mehr darum bewerben. Es sei keine spontane Entscheidung, sondern „etwas, das mich gedanklich schon immer begleitet“. Es gebe mehrere wesentliche Gründe dafür. Allem voran habe er dabei die Stadt Augsburg im Blick. Diese sei für Ihn als Oberbürgermeister seine Verantwortung, die er ab 2020  wieder abgibt. 

Gribls 5 Gründe

Die Entscheidung entspreche seinem persönlichen Politikverständnis, erklärte er vor der Presse. Sie sei außerdem „im Hinblick auf die absehbaren Herausforderungen für die Stadt Augsburg geboten“. Seine nicht erneute Bewerbung diene dazu, ausgiebiges und für die Stadt lähmendes Nachfolgegerangel einzuschränken, ist er überzeugt. Und sie stehe im Einklang mit der Neuausrichtung der CSU, die sich jünger, weiblicher und in ihrer Themenausrichtung gerade in Städten offener darstellen möchte. Zuletzt ermögliche es für ihn selbst „im richtigen Lebensalter“ eine Neuausrichtung. Wohin es ihn verschlägt, stehe noch nicht fest.

Mehr über Eva Weber

Jünger und weiblicher – das trifft auf Eva Weber zu. Sie stammt, anders als Dr. Kurt Gribl, zwar nicht aus Augsburg. Die gebürtige Allgäuerin studierte aber in der Fuggerstadt und war beruflich unter anderem für die IHK Schwaben tätig. 2009 wechselte sie ins Wirtschaftsreferat der Stadt. Seit 2014 ist sie Zweite Bürgermeisterin von Augsburg. In einem Social-Media Post dankte sie Gribl nun für die Empfehlung und kündigte an, sich als seine Nachfolgerin und „um die Verantwortung“ in zwei Jahren zu bewerben. 

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„Ich bin gerne Oberbürgermeister in dieser Stadt“, erklärte Gribl. Ihm sei jedoch bewusst, dass das Amt ein Amt auf Zeit ist. Daher werde er sich nicht mehr darum bewerben. Es sei keine spontane Entscheidung, sondern „etwas, das mich gedanklich schon immer begleitet“. Es gebe mehrere wesentliche Gründe dafür. Allem voran habe er dabei die Stadt Augsburg im Blick. Diese sei für Ihn als Oberbürgermeister seine Verantwortung, die er ab 2020  wieder abgibt. 

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