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Europaweite Ausschreibung der AVV-Regionalbuslinien
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Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund GmbH

Europaweite Ausschreibung der AVV-Regionalbuslinien

 Der neue Königsplatz in Augsburg steht für Urbanität und Mobilität. Foto: Stadt Augsburg
Königsplatz Augsburg

Künftig werden Regionalbuslinien im Augsburger Verkehrsbund (AVV) europaweit ausgeschrieben. Zu dieser politischen Entscheidung hat sich der Busunternehmer Xaver Hörmann öffentlich negativ geäußert. Dazu nehmen die AVV-Gesellschafter nun Stellung.

von Miriam Glaß, Online-Redaktion

Die AVV-Gesellschafter äußern sich zur Empörung des Busunternehmers folgendermaßen: „Wir als Aufgabenträger wollen vorrangig die Transparenz der Kosten erhöhen und die Effizienz der eingesetzten Mittel steigern. Der Weg in den europaweiten Wettbewerb ist von langer Hand geplant und wird vom AVV als Verwaltungs-GmbH in unserem Sinne vorbereitet. Mit dem wettbewerblichen Verfahren im AVV Regionalbusverkehr können wir die Verkehre zukunftsfähig gestalten und langfristig sichern. Die wiederkehrenden Vorwürfe eines einzelnen Verkehrsunternehmens stoßen bei uns auf Unverständnis. Wir sind davon überzeugt, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben und werden diesen entsprechend der Beschlusslage konsequent zusammen mit dem AVV weiter gehen“, erklärt Landrat Martin Sailer, Aufsichtsratsvorsitzender des AVV.

Der Weg zur europaweiten Ausschreibung der AVV-Regionalbuslinien

Die Anpassung des Personenbeförderungsgesetzes an die EU-Verordnung hat auch Auswirkungen für die Vergabe der Verkehrsleistung im AVV-Regionalbusverkehr. Deshalb müssen wettbewerbliche Vergabeverfahren durchgeführt werden. Durch die regionale Verkehrsentwicklung müssen die bestehenden Vertragsverhältnisse mit den Busunternehmen neu organisiert werden. Damit soll der AVV mehr Spielraum bei der Gestaltung des ÖPNV erhalten. Im Wettbewerb bekommen Marktteilnehmer und andere Verkehrsunternehmen die Gelegenheit ein Vertragsverhältnis mit dem AVV zu erhalten, die bisher entweder Subunternehmen waren oder bisher nicht berücksichtigt wurden. 

Was bringt die europaweite Ausweitung für die Fahrgäste?

Durch die europaweite Ausschreibung soll der ÖPNV langfristig in seiner Qualität maximiert werden und somit die Attraktivität für die Bürger steigern. Um dies umsetzen zu können, ist eine Neuorganisation des ÖPNV in den Bereichen zentrale Verkehrsplanung, optimale Verkehrsversorgung, zukunftsfähige Technik und Qualität der Verkehrsmittel notwendig. Ebenfalls ist ein einheitliches Erscheinungsbild geplant. Leo Schrell, Landrat Dillingen a.d.Donau, erklärt: „Davon versprechen wir uns nicht nur eine größere Erkennbarkeit unseres Angebots in der Region sondern, auch ein besseres Wissen der Bürger über die Vorteile eines Verkehrs- und Tarifverbundes, nämlich dass sie mit nur einem Ticket im gesamten AVV-Gebiet verkehrsmittelübergreifend mobil sein können.“

Wie wird der AVV weiter vorgehen?

Bis Ende 2015 bestehen noch die aktuellen Verträge mit den AVV-Regionalbusunternehmen. Als Überbrückung von Anfang 2016 bis zur Ausschreibung der betroffenen Linien muss erst über Lösungen beratschlagt werden. Die Unternehmen sollen genügend Zeit haben, sich auf die neuen Rahmenbedingungen einstellen zu können. Dafür muss gemeinsam mit den Unternehmen nach Maßnahmen gesucht werden, die die Sicherheit des Busverkehrs auf allen Linien gewährleisten. 

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