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Im Laufe der Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft Verdi und dem Kommunalen Arbeitgeberverband kommt es erneut zu einem Warnstreik im ÖPNV – zum sechsten Mal seit Anfang Februar. Zuletzt wurde in Augsburg erst vor einer Woche gestreikt.
Bereits am Montag, 13. April, und noch am Mittwoch, 15. April, streiken auch die Mitarbeitenden in den Werkstätten. Deshalb können laut swa auch Montag und Mittwoch vereinzelt Busse und Straßenbahnen ausfallen. Für den Seniorennachmittag am 14. April gibt es einen Plärrer-Shuttle.
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„Bitte weichen Sie auf andere Verkehrsmittel aus“, teilen die swa ihren Fahrgästen in Augsburg mit. Denn die Fahrerinnen und Fahrer der swa legen am 14. April erneut ganztägig ihre Arbeit nieder. Aufgrund der Erfahrungen bei den vergangenen Streiks gehen die swa davon aus, dass auch diesmal der Nahverkehr fast gänzlich stillsteht.
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Lediglich die Stadtteillinien 21 im Bärenkeller, 38 in Göggingen/ Inningen/ Bergheim sowie die Linien 24/25 in Haunstetten werden unterwegs sein. Denn diese sind an private Busunternehmen vergeben. Ebenfalls nicht betroffen von dem Streik sind die Buslinien des AVV sowie die Regionalbahnen.
Die swa bieten am Dienstag wieder ihre Leihfahrräder swabi zur kostenlosen Nutzung an. Je Fahrt kann man bis zu 30 Minuten kostenlos eines der 940 Leihfahrräder nutzen. Das gilt auch für mehrere Fahrten an diesem Tag.
Derweil haben die Stadt Augsburg und der Schwäbische Schaustellerverband einen Bus-Shuttle als Notangebot organisiert. Dieser soll eine möglichst geordnete An- und Abreise ermöglichen und stark frequentierte Bereiche anbinden. Die kostenlosen Shuttle-Busse fahren auf vier Routen:
Die genauen Haltestellen und Abfahrtszeiten gibt die Stadt am Dienstagvormittag auf ihrer Homepage bekannt.
Am 14. April findet der Seniorennachmittag statt. Dieser war bereits wegen des ÖPNV-Streiks am 7. April um eine Woche verschoben worden. Diesmal solle er aber wie geplant stattfinden.
Am Mittwoch, 15. April, findet die fünfte Verhandlungsrunde zwischen Verdi und dem Kommunalen Arbeitgeberverband statt. Zuletzt hatten sich beide Seiten etwas angenähert. Verdi fordert inzwischen 550 Euro mehr Gehalt auf eine Laufzeit von zwei Jahren. Bislang forderte Verdi 670 Euro. Die Arbeitszeit will Verdi von 38,5 auf 35 Wochenstunden verkürzen – in mehreren Schritten. Laut Berechnungen des Kommunalen Arbeitgeberverbands entspricht das einer Erhöhung um 14 Prozent.
Der Kommunale Arbeitgeberverband kritisierte bereits vergangene Woche die erneuten Warnstreiks und spricht von einer erneuten „Eskalation zu Lasten der Fahrgäste, die nicht dem Stand der Verhandlungen entspricht“. Zuletzt hatten die Arbeitgeber sechs Prozent mehr Gehalt über zwei Jahre oder neun Prozent über vier Jahre verteilt angeboten. Die Arbeitszeiten könnten auf bis zu 37,5 Wochenstunden reduziert werden.