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Erneuter Warnstreik: Busse und Trams der swa bleiben in den Depots
ÖPNV

Erneuter Warnstreik: Busse und Trams der swa bleiben in den Depots

Archivbild. Aufgrund eines Streiks kommt der ÖPNV in Augsburg zum Erliegen. Foto: swa / Thomas Hosemann
Archivbild. Aufgrund eines Streiks kommt der ÖPNV in Augsburg zum Erliegen. Foto: swa / Thomas Hosemann

Der Warnstreik von Verdi hat am Dienstag (7. April) den Nahverkehr in Augsburg weitgehend zum Stillstand gebracht. Nur die Busse des AVV fahren.

Der Warnstreik für die bayerischen Nahverkehrsunternehmen hat am Dienstag (7. April) den ÖPNV in Augsburg weitgehend zum Stillstand gebracht. Wie die Stadtwerke Augsburg (swa) mitteilen, sind bis auf eine Tram alle der rund 150 Busse und Straßenbahnen in den Depots geblieben. 

Außerdem verkehren Busse auf einzelnen Stadtteillinien, darunter die Linien 21 (Bärenkeller), 24/25 (Haunstetten) sowie 38 (Göggingen/Inningen/Bergheim). Diese werden von privaten Busunternehmen betrieben und sind nicht vom Streik betroffen. Die Gewerkschaften Verdi und die Nahverkehrsgewerkschaft hatten alle Beschäftigten im Verkehrsbereich der swa zum Warnstreik aufgerufen.

Ausweichmöglichkeiten für Fahrgäste

Die swa empfehlen Fahrgästen, auf alternative Verkehrsmittel auszuweichen. Dazu zählen insbesondere die Buslinien des Augsburger Verkehrs- und Tarifverbunds (AVV) sowie Regionalbahnen. Als zusätzliche Option stellen die swa am Streiktag ihr Leihradsystem „swabi“ kostenlos zur Verfügung. Die rund 940 Fahrräder können über die swabi-App genutzt werden – jeweils bis zu 30 Minuten pro Fahrt, auch mehrfach am Tag. Das Angebot gilt sowohl für Bestandskunden als auch für Neukunden. 

Lesen Sie hier: Was Unternehmen und Arbeitnehmer zum Streik wissen und beachten müssen

Kaum externe Unterstützung möglich

Anders als in anderen Städten, etwa München, setzen die swa nur in geringem Umfang auf private Busunternehmen im Linienbetrieb. Eine kurzfristige Ausweitung des Angebots durch externe Anbieter ist laut Unternehmen nicht möglich. Grund sind unter anderem fehlende technische Voraussetzungen sowie notwendige Schulungen für das Fahrpersonal.

Hintergrund: Tarifverhandlungen

Aktuelle Informationen zum Stand der Tarifverhandlungen stellt der Kommunale Arbeitgeberverband Bayern (KAV Bayern) auf seiner Website bereit. Ein weiterer Verhandlungstermin wurde für den 15.04.2026 vereinbart. 

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