B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

B4B Schwaben
 / 
B4B Nachrichten  / 
Augsburg  / 
Erneuter Warnstreik im Nahverkehr angekündigt: Auch Augsburg ist betroffen
ÖPNV

Erneuter Warnstreik im Nahverkehr angekündigt: Auch Augsburg ist betroffen

Archivbild. Aufgrund eines Streiks könnte der ÖPNV in Augsburg am Donnerstag zum Erliegen kommen. Foto: swa / Thomas Hosemann
Archivbild. Aufgrund eines Streiks könnte der ÖPNV in Augsburg am Donnerstag zum Erliegen kommen. Foto: swa / Thomas Hosemann

Die Gewerkschaft ver.di ruft für Donnerstag, 19. März, zu einem Warnstreik im bayerischen Nahverkehr auf. Die swa rechnen damit, dass der Verkehr in Augsburg stillsteht. Auch am Freitag wird gestreikt.

Die Gewerkschaft Verdi ruft für Donnerstag, 19. März, erneut zu einem Warnstreik im bayerischen Nahverkehr auf. Auch in Augsburg kommt es zu Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr. Die Stadtwerke Augsburg (swa) gehen davon aus, dass der Nahverkehr am Donnerstag weitgehend stillstehen wird. 

Doch auch am Freitag wird gestreikt. Laut swa sind da lediglich die Beschäftigten der swa Verkehrs GmbH und damit vor allem in den Werkstätten zum Streik aufgerufen. Deshalb rechnen die swa mit vereinzelten Ausfällen – die sich auch noch auf das Wochenende und den Montag auswirken können.

Alternative Verkehrsmittel am Streiktag

Wie bereits an den vergangenen Streiktagen, stellen die swa ihre swabi-Leihräder kostenlos zur Verfügung. Weitere Alternativen der swa sind Carsharing und das Ridesharing-System swaxi. Die Busse des AVV werden nicht bestreikt, auch die Regionalbahnen fahren. Allerdings ist hier mit mehr Fahrgästen als sonst zu rechnen. 

In Augsburg fahren die Busse der Stadtteillinien 21 im Bärenkeller und 38 in Göggingen/Inningen/Bergheim sowie die Linien 24/25 in Haunstetten. Hintergrund ist, dass diese Linien an externe Busunternehmen vergeben sind.

Lesen Sie hier: Was Unternehmen und Arbeitnehmer zum Streik wissen und beachten müssen

Hintergrund zum Streik

Hintergrund ist die laufende Tarifrunde zwischen ver.di und dem Kommunalen Arbeitgeberverband Bayern (KAV). In der dritten Verhandlungsrunde am 9. März sei laut Gewerkschaft keine nennenswerte Annäherung erzielt worden. Verdi fordert deutliche Verbesserungen bei Löhnen und Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten im kommunalen Nahverkehr. Ohne spürbare Gehaltserhöhungen könnten sich viele Beschäftigte das Leben in den Städten, in denen sie arbeiten, langfristig kaum noch leisten, so die Gewerkschaft.

Laut dem BR stehen aktuell neun Kommunen auf der Streikliste:

  • Augsburg
  • Bamberg
  • Bayreuth
  • Dachau
  • München
  • Landshut
  • Nürnberg
  • Passau
  • Regensburg

Neue Verhandlungsrunde

Mit den angekündigten Warnstreiks will ver.di den Druck vor der nächsten Verhandlungsrunde am 23. März erhöhen. Neben Donnerstag sind laut Gewerkschaft auch in weiteren Städten und an zusätzlichen Tagen Arbeitsniederlegungen möglich. Details zu möglichen Aktionen in Augsburg sollen kurzfristig bekanntgegeben werden.

Artikel zum gleichen Thema