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Erneuter Bahnstreik abgewendet: DB und EVG einigen sich
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Deutsche Bahn AG / EVG Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft

Erneuter Bahnstreik abgewendet: DB und EVG einigen sich

 Augsburger Pendler können aufatmen: Vorerst kommen keine neuen Bahnstreiks auf sie zu. Foto: B4B SCHWABEN

Gute Nachrichten auch für Augsburger Pendler: Zu einem Streik der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) wird es nicht kommen. Die EVG hat sich heute in den Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn (DB) geeinigt. Ebenfalls heute beginnt das Schlichtungsverfahren im Tarifkonflikt der DB mit der Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL).

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Aufatmen: Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat sich mit der Deutschen Bahn (DB) in den Tarifverhandlungen geeinigt. Damit steht die Drohung eines Streiks nicht mehr im Raum. Zuvor hatte die EVG verschiedenen Medienberichten zufolge deutlich gemacht, dass sie im Zuge der Tarifverhandlungen notfalls auch vom Streikrecht Gebrauch machen würde. Für viele Pendler in Schwaben wäre dies einer Katastrophe gleich gekommen: In den vergangenen Wochen hatten viele Züge aufgrund des GDL-Streiks am Augsburger Hauptbahnhof still gestanden. Viele Augsburger Pendler mussten auf Alternativen umsteigen. Auch die Wirtschaft meldete enorme Verluste. Heute beginnt auch das Schlichtungsverfahren im Tarifkonflikt der DB mit der GDL. Bis zum 17. Juni 2015 herrscht in diesem Rahmen auch für die GDL striktes Streikverbot. Damit ist sichergestellt, dass die Züge auch in Schwaben vorerst ungestört fahren können.

EVG und DB einigten sich auf Tariferhöhungen von insgesamt 5,1 Prozent

Rund 100.000 Beschäftigten der Deutschen Bahn sind nach eigenen Angaben in der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft organisiert. Für sie gibt es einen neuen Tarifvertrag. So sieht das vorliegende Gesamtpaket eine Tariferhöhung von insgesamt 5,1 Prozent vor, die in zwei Schritten wirksam werden wird. „Damit liegen wir dicht dran an unserer Forderung, die bei 6 Prozent gelegen hatte“, erklärt die EVG-Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba. Die erste Erhöhung werde mit 3,5 Prozent bereits zum 1. Juli 2015 fällig, die zweite Stufe, mit 1,6 Prozent, zum 1. Mai 2016.

EVG forderte mindestens 120 Euro mehr pro Monat pro Mitarbeiter

„Mit unserem Tarifabschluss hat jeder Beschäftigte am Ende jeden Monat mindestens 120 Euro mehr in der Tasche, das stärkt vor allem die unteren Lohngruppen“, so Regina Rusch-Ziemba. Diese Lohnerhöhung setze sich aus zwei Teilen zusammen: Zum 1. Juli 2015 wurden 80 Euro vereinbart, zum 1. Mai 2 016 weitere 40 Euro. Hinzu kommen Einmalzahlungen.

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