Lohnlücke

Equal Pay Day auch in Augsburg: Frauen kämpfen für gleichen Lohn

Kundgebung in Augsburg. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Frauen verdienen im Durchschnitt bis zu 21 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Auf diese Lohnlücke macht der Equal Pay Day mit zahlreichen Aktionen aufmerksam. Auch in Augsburg gab es eine Kundgebung.

Um das Einkommen zu erzielen, das Männer bereits am 31. Dezember des Vorjahres hatten, müssen Frauen bis zum sogenannten Equal Pay Day des Folgejahres arbeiten. Dieser ist 2019 am 18. März – Frauen haben damit 77 Tage umsonst gearbeitet.

Gleiche Bezahlung für alle Geschlechter

Der Aktionstag ist ein symbolischer Marker für die Lohnlücke, initiiert vom Business and Professional Women (BPW) Germany e.V. Mit zahlreichen Aktionen widmet sich der Tag der Durchsetzung von Entgeltgleichheit. Frauen verdienen deutschlandweit im Durschnitt 21 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen.

In Bayern sind es bis zu 38 Prozent Unterschied

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Deutschland liegt damit über dem europäischen Durschnitt (16 Prozent). In Bayern sind es in einzelnen Kreisen sogar 38 Prozent, in Augsburg sind es 24 Prozent.  Danach kommen Männer mit einer Vollzeitstelle in Augsburg auf ein durchschnittliches Bruttoeinkommen von 3.994 Euro pro Monat – Frauen hingegen nur auf 3.047 Euro. In Bayern beträgt der Verdienstunterschied bei Vollzeit zwischen den Geschlechtern 17 Prozent (Männer: 3.556 Euro, Frauen: 2.968 Euro).

Vielzahl von Ursachen

Die Ursachen für den Gender Pay Gap sind komplex. Laut Statistischem Bundesamt ist der Gender Pay Gap vor allem darauf zurückzuführen, dass Frauen häufiger als Männer teilzeit- oder geringfügig beschäftigt und die Arbeitsplatzanforderungen hinsichtlich Führung und Qualifikation ungleich verteilt sind. Ein weiterer Grund sind die unterschiedlichen Branchen und Berufe, in denen Frauen und Männer tätig sind. Frauen dominieren in sozialen Berufen und fehlen in anderen.

Equal Pay Day Kundgebung in Augsburg 2019

„Frauen können alles“

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„Alles, was Frauen an Gleichberechtigung erreicht haben, ist hart erkämpft und nicht vom Himmel gefallen. Ich stehe an der Seite der Frauen und Männer, die sich ebenso hartnäckig wie geduldig für Lohngerechtigkeit einsetzen. Frauen können alles. Das ist Fakt und Forderung zu gleich. Fakt, weil Frauen jeden Tag überall beweisen, dass ihre Arbeit den gleichen Wert hat wie die Arbeit von Männern. Forderung, weil ihre Arbeit immer noch nicht ausreichend wertgeschätzt wird.“, so Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Lohngerechtigkeit ist möglich

„Um die Lohnlücke zu schließen, braucht es einen neuen Blick auf den Wert unserer Arbeit und einen kritischen Blick auf bestehende Rollenbilder.“ sagt Uta Zech, Präsidentin des BPW Germany und Unterstützerin des Equal Pay Day. Sie ist überzeugt: „Lohngerechtigkeit ist möglich, denn: Nichts ist unveränderlich.“

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Vielzahl von Ursachen

Die Ursachen für den Gender Pay Gap sind komplex. Laut Statistischem Bundesamt ist der Gender Pay Gap vor allem darauf zurückzuführen, dass Frauen häufiger als Männer teilzeit- oder geringfügig beschäftigt und die Arbeitsplatzanforderungen hinsichtlich Führung und Qualifikation ungleich verteilt sind. Ein weiterer Grund sind die unterschiedlichen Branchen und Berufe, in denen Frauen und Männer tätig sind. Frauen dominieren in sozialen Berufen und fehlen in anderen.

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Lohngerechtigkeit ist möglich

„Um die Lohnlücke zu schließen, braucht es einen neuen Blick auf den Wert unserer Arbeit und einen kritischen Blick auf bestehende Rollenbilder.“ sagt Uta Zech, Präsidentin des BPW Germany und Unterstützerin des Equal Pay Day. Sie ist überzeugt: „Lohngerechtigkeit ist möglich, denn: Nichts ist unveränderlich.“

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