Lechwerke AG

ePlanB der LEW: So profitieren E-Autos vom intelligenten Lademanagement

Das Forschungsprojekt ePlanB erreicht die zweite Feldtestphase. Foto: LEW / Christina Bleier

Das Forschungsprojekt ePlanB der Lechwerke AG (LEW) geht in die zweite Phase im Feldtest. Mit der Übergabe der Elektroautos an 14 neue Projektteilnehmer startet jetzt das intelligente Lademanagement. Das bedeutet, dass die Fahrzeuge dann geladen werden sollen, wenn viel Energie aus Photovoltaikanlagen zur Verfügung steht.

von Isabell Walter, Online-Redaktion

ePlanB hat einen weiteren Meilenstein erreicht: Mit dem Start der zweiten Feldtestphase kommt das Forschungsprojekt der Lechwerke AG seinem Ziel einen großen Schritt näher. Denn mit der Übergabe der E-Autos an 14 neue Projektteilnehmer beginnt das intelligente Lademanagement. Damit sollen die Fahrzeuge dann geladen werden, wenn die Einspeisung durch Photovoltaikanlagen am größten ist.

Der Strom für die E-Autos wird aus heimischen erneuerbaren Energien gewonnen

Mit dem Start der zweiten Feldtestphase nähert sich das auf drei Jahre angelegte Projekt ePlanB seinem Hauptziel. Denn durch ePlanB soll ein intelligentes Lademanagement entwickelt werden, das die Batterien von geparkten Elektroautos dann auflädt, wenn viel Strom eingespeist wird. Der Strom wird dabei aus heimischen erneuerbaren Energien gewonnen. Wenn das erreicht wird, können Netzinfrastrukturen wesentlich effizienter genutzt werden. Außerdem sollen Pendler stärker für das Thema Elektromobilität sensibilisiert werden.

In der ersten Feldtestphase wurden Referenzdaten gesammelt

In der ersten Feldtestphase wurden die E-Autos noch ungesteuert geladen. Das Laden begann also sofort, sobald die Fahrzeuge an die Ladesäule gesteckt wurden. „In dieser Phase haben wir Daten zum Fahr- und Ladeverhalten aufgezeichnet, etwa wann und wie viel an jeder Ladesäule geladen wird“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Mauch von der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE).

Das intelligente Lademanagement verschiebt den Ladevorgang auf die Zeiten mit der größten Stromeinspeisung

„Mithilfe dieser Referenzdaten haben wir nun eine Steuerung für das intelligente Lademanagement entwickelt, die ein flexibles Laden ermöglicht und es in Zeiten verschiebt, in denen die Einspeisung durch PV-Anlagen am höchsten ist“, erklärt Mauch die Grundlagen für das intelligente Lademanagement. In der zweiten Phase müssen die Pendler nun über ein Online- Portal oder ein zentrales Eingabeterminal Daten eingeben. Diese betreffen den Ladezustand der Batterie und den geplanten Abfahrtszeitpunkt.

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Das Budget des Forschungsprojekts ePlanB liegt bei 1,3 Millionen Euro

Insgesamt besteht der Feldtest aus vier Phasen, in denen insgesamt 56 Pendler für jeweils sechs Monate ein Elektroauto erhalten. Das Projekt ePlanB wird vom Landkreis Ostallgäu, der Stadt Buchloe, der Lechwerke AG, der LEW Verteilnetz GmbH (LVN) und der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE) durchgeführt. Außerdem wird ePlanB vom Bayerischen Wirtschaftsministerium gefördert. Das Gesamtbudget von ePlanB beläuft sich auf rund 1,3 Millionen Euro. Davon tragen die Lechwerke rund 650.000 Euro und knapp 600.000 Euro übernimmt der Freistaat Bayern. Landkreis und Stadt beteiligen sich mit jeweils 36.000 Euro. Die Lechwerke sind dieses Jahr außerdem Partner der RENEXPO und nützen diese, um den LEW Innovationspreis zu vergeben.

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Der Strom für die E-Autos wird aus heimischen erneuerbaren Energien gewonnen

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In der ersten Feldtestphase wurden Referenzdaten gesammelt

In der ersten Feldtestphase wurden die E-Autos noch ungesteuert geladen. Das Laden begann also sofort, sobald die Fahrzeuge an die Ladesäule gesteckt wurden. „In dieser Phase haben wir Daten zum Fahr- und Ladeverhalten aufgezeichnet, etwa wann und wie viel an jeder Ladesäule geladen wird“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Mauch von der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE).

Das intelligente Lademanagement verschiebt den Ladevorgang auf die Zeiten mit der größten Stromeinspeisung

„Mithilfe dieser Referenzdaten haben wir nun eine Steuerung für das intelligente Lademanagement entwickelt, die ein flexibles Laden ermöglicht und es in Zeiten verschiebt, in denen die Einspeisung durch PV-Anlagen am höchsten ist“, erklärt Mauch die Grundlagen für das intelligente Lademanagement. In der zweiten Phase müssen die Pendler nun über ein Online- Portal oder ein zentrales Eingabeterminal Daten eingeben. Diese betreffen den Ladezustand der Batterie und den geplanten Abfahrtszeitpunkt.

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Insgesamt besteht der Feldtest aus vier Phasen, in denen insgesamt 56 Pendler für jeweils sechs Monate ein Elektroauto erhalten. Das Projekt ePlanB wird vom Landkreis Ostallgäu, der Stadt Buchloe, der Lechwerke AG, der LEW Verteilnetz GmbH (LVN) und der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE) durchgeführt. Außerdem wird ePlanB vom Bayerischen Wirtschaftsministerium gefördert. Das Gesamtbudget von ePlanB beläuft sich auf rund 1,3 Millionen Euro. Davon tragen die Lechwerke rund 650.000 Euro und knapp 600.000 Euro übernimmt der Freistaat Bayern. Landkreis und Stadt beteiligen sich mit jeweils 36.000 Euro. Die Lechwerke sind dieses Jahr außerdem Partner der RENEXPO und nützen diese, um den LEW Innovationspreis zu vergeben.

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