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Entsorgungsvertrag zwischen AVA und AWV: „Kein Mülltourismus in der Region“
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Landratsamt Augsburg

Entsorgungsvertrag zwischen AVA und AWV: „Kein Mülltourismus in der Region“

 Die Landräte aus Aichach-Friedberg, Augsburg, dem Donau-Ries und Dillingen unterzeichnen den Vertrag. Foto: B4B SCHWABEN

Die Landräte der Landkreise Donau-Ries, Dillingen, Aichach-Friedberg und Augsburg unterzeichneten am 14. Juli den neuen Vertrag zur Abfallentsorgung. Für die Region Nordschwaben bringt der Vertrag zwischen AWV und AVA Entsorgungssicherheit und eine deutliche Kosteneinsparung. 

von Marina Huber, Online-Redaktion

Der Abfall-Wirtschafts-Verband Nordschwaben (AWV) und die Abfallverwertung Augsburg (AVA) führen mit der Unterzeichnung die altbewährte Zusammenarbeit fort. Der Entsorgungsvertrag bis zum Jahr 2025 bietet für alle Beteiligten Vorteile.

Auftragsvolumen von 23 Millionen Euro

Der Vertrag zur Abfallentsorgung der Region Nordschwaben umfasst ein Auftragsvolumen von gut 23 Millionen Euro. Im Landratsamt Augsburg unterzeichneten die Landräte Leo Schrell aus Dillingen, Stefan Rößle aus dem Donau-Ries, Martin Seiler aus Augsburg und Klaus Metzger aus dem Landkreis Aichach-Friedberg das Übereinkommen. Alle waren sich über die Vorteile des Vertrages einig.

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Entsorgungssicherheit für Nordschwaben

Die reibungslose Zusammenarbeit zwischen AVA und dem AWV zeichnete bereits die vergangenen Jahre aus. Die AVA konnte sich nun auch in der europaweiten Ausschreibung der AWV durchsetzen. „Damit bleiben wir eine Region, in der kein Mülltourismus betrieben wird“, freut sich Augsburgs Landrat Martin Seiler.  Der Vertrag über die Verbrennung von knapp 26 Tonnen Rest-, Sperr- und Gewerbemüll pro Jahr in der Anlage der AVA Augsburg läuft ab dem 1. Januar 2016. Die Vertragslaufzeit endet zum 31. Dezember 2025. Der Entsorgungsvertrag bietet für Nordschaben Entsorgungssicherheit und Kosteneinsparungen.

Kosteneinsparungen für jeden

Landrat Stefan Rößle aus dem Donau-Ries erklärt: „Das Angebot ist gut und auch der Zeitpunkt ist gut“. Stefan Rößle und Leo Schrell betonten in ihrer Funktion als Vorsitzende des AWV die Vorzüge des neuen Vertrages. Durch die kurzen Wege und die günstigen Preise konnte man den Bürgern sogar entgegen kommen. Die Abfallgebühren wurden zum 1. Juli 2014 bereits gesenkt. „Wir sind damit bewusst für unsere Bürger ins Minus gegangen, weil wir wussten, dass es sich auszahlen wird“, erklärt Rößle.

Die Anlage der AVA in Augsburg

In der Abfallverwertungsanlage der AVA in Augsburg werden jährlich gut 240.000 Tonnen Abfälle verbrannt. Landrat Seiler betont: „Bei der AVA wird nicht nur verbrannt, sondern auch verwertet“. Denn bei der AVA werden jährlich 64 Millionen Kilowattstunden Strom und 211 Millionen Kilowattstunden Fernwärme produziert. Jede Tonne Abfall ersetzt ungefähr 250 Liter Heizöl, insgesamt ersetzt die AVA damit pro Jahr gut 60 Millionen Liter Heizöl. Von der Arbeit bei der AVA konnten sich bei Augsburg OPEN erst kürzlich wieder viele Bürger ein Bild machen.

Ausschreibung der Abfalltransporte

Gleichzeitig mit der europaweiten Ausschreibung der AWV zur Abfallentsorgung wurden auch die Transporte neu vergeben. Auch hier konnte sich Augsburg durchsetzen. Der Transport der Abfälle von Donauwörth nach Augsburg wurde zugunsten der Fuggerstadt entschieden. Dieses Ergebnis schont zum einen den AWV Geldbeutel und zum anderen die Umwelt. Künftig sollen größere Fahrzeuge eingesetzt werden. So wird die Zahl der Fahrten um gut 20 Prozent reduziert.

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