500 Millionen Euro Bundesbeteiligung

E-Mobilität: Augsburg will Batterieforschung vorantreiben

Bayern bewirbt sich beim Bundesforschungsministerium als Standort für eine „Forschungsfertigung Batteriezelle“. Damit soll die E-Mobilität in Deutschland einen neuen Schub bekommen. Augsburg soll dabei eine tragende Rolle einnehmen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wird in den kommenden Jahren Mittel für die Batterieforschung zur Verfügung stellen. Im Rahmen des „Dachkonzeptes Forschungsfabrik Batterie“ sucht das Ministerium den Standort für eine „Forschungsfertigung Batteriezelle“. Die Bundesbeteiligung liegt dabei bei rund 500 Millionen Euro.

„Bayern ist idealer Standort für erfolgreiche Fertigungsforschung“

„Leistungsfähige und effiziente Batterien sind Dreh- und Angelpunkt für den Erfolg von E-Mobilität. Bayern ist mit dem Technologiekompetenzdreieck München, Augsburg und Bayreuth idealer Standort für erfolgreiche Fertigungsforschung. Wir unterstützen die Bewerbung. Sie soll dem Ausbau der E-Mobilität in Deutschland neuen Schub geben“, erklärte Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder dazu.

Bewerbung ist eine große Chance für Bayern

Das BMBF hat bundesweit acht Forschungseinrichtungen zur Standortbewerbung aufgerufen. Unter den Adressaten ist auch Professor Gunther Reinhart. Er ist Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswissenschaften und Montagetechnik an der Technischen Universität München (TUM) und geschäftsführender Direktor der Fraunhofer Einrichtung für Gießerei, Composite- und Verarbeitungstechnik in Augsburg. „Die Bewerbung von Herrn Professor Gunther Reinhart bietet die exzellente Chance, mit einem bayerischen Spitzenstandort beim Zukunftsthema Batterieforschung eine führende Rolle zu übernehmen, zugleich die industriellen Partner in Bayern zu stärken und die Attraktivität Bayerns für die Ansiedlung oder Gründung weiterer Unternehmen auf dem Gebiet der Batterietechnik zu steigern“, unterstrich Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger.

Entwicklung einer automatisierten Produktion im Fokus

Die Fraunhofer-Gesellschaft hat im Auftrag des BMBF die Standortsuche gestartet und Forschungseinrichtungen zur Standortbewerbung bis zum 15. Mai 2019 aufgerufen. Gegenstand der Ausschreibung ist nicht die klassische Batteriezellentwicklung, sondern die Entwicklung einer automatisierten Produktion. Zunächst gehe es dabei um Lithium-Ionen-Batterien, später um Festkörperbatterien. Als Landesbeteiligung erwartet der Bund, dass das Land ein Grundstück mit einem geeigneten Gebäude zur Verfügung stellt.

„Vorhandenes industrielles Know-how, einschlägige Forschungseinrichtungen und die Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte machen Bayern als Technologie- und Spitzenstandort zu einem Favoriten bei der Bewerbung um die geplante Forschungsfabrik“, so Aiwanger. Bayern verfüge mit der TU München, der Fraunhofer Einrichtung für Gießerei, Composite- und Verarbeitungstechnik in Augsburg und dem Bayerischen Zentrum für Batterietechnik (BayBatt) an der Universität Bayreuth über ein unschlagbares Kompetenzdreieck.

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Die Fraunhofer-Gesellschaft hat im Auftrag des BMBF die Standortsuche gestartet und Forschungseinrichtungen zur Standortbewerbung bis zum 15. Mai 2019 aufgerufen. Gegenstand der Ausschreibung ist nicht die klassische Batteriezellentwicklung, sondern die Entwicklung einer automatisierten Produktion. Zunächst gehe es dabei um Lithium-Ionen-Batterien, später um Festkörperbatterien. Als Landesbeteiligung erwartet der Bund, dass das Land ein Grundstück mit einem geeigneten Gebäude zur Verfügung stellt.

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