Steigende Passagierzahlen

Allgäu Airport: „Wir spielen schon heute für München eine Rolle“

Die Passagierzahlen am Memminger Flughafen werden nach einer neuen Studie bis zum Jahr 2028 um mindestens ein Drittel steigen. Damit wird der Allgäu Airport immer wichtiger für München.

Die Studie vom ifo Institut und der Hochschule Kempten im Auftrag des Bayerischen Wirtschaftsministeriums zeigt einen beständigen Anstieg bei den Passagierzahlen. Zehn Jahre nach Eröffnung nutzten 2017 rund 1,17 Millionen Fluggäste den Memminger Flughafen. Die Gutachter prognostizieren auch künftig eine positive Entwicklung und gehen von einem jährlichen Passagierwachstum von rund 3,2 Prozent bis 2028 aus. Zurzeit profitiere vor allem das Allgäu von der Umwandlung des früheren militärisch genutzten Fliegerhorsts in einen Verkehrsflughafen. 

„Wichtiger Standortfaktor für die Region“

„Der Memminger Flughafen ist ein wichtiger Standortfaktor für die Region. Er hat das Potenzial, den Münchner Flughafen und damit auch den Verkehr rund um die Landeshauptstadt zu entlasten. Er wird von Geschäftsreisenden aus der Region angenommen und über ihn können Touristen direkt ins Allgäu reisen. Das senkt nicht nur den Zeitaufwand der Passagiere, sondern auch die Umweltbelastungen durch den sonst entstehenden Transitverkehr von und nach München“, bewertet Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger die Ergebnisse der Studie.

Memmingen soll München noch stärker entlasten

Rund 13 Prozent der regionalen Unternehmen nutzen den Flughafen Memmingen für Geschäftsreisen. „Wenn der Memminger Flughafen strategisch weiterentwickelt wird, kann dieser Anteil steigen. Der Flughafen München könnte so noch stärker entlastet werden“, so Aiwanger. Memmingen wird auch im geplanten bayerischen Flughafenkonzept eine wichtige Rolle spielen. Laut Koalitionsvertrag soll das bayerische Flughafenkonzept die Flughäfen in Bayern stärker vernetzen, sowie zur Senkung von Schadstoff- und Lärmemissionen beitragen.

Viele Fluggäste kommen aus dem Raum München

Sehr erfreut zeigt sich Ralf Schmid, Geschäftsführer des Flughafen Memmingen, über die soeben veröffentliche Studie zu den wirtschaftlichen Effekten des Flughafens und über die klaren Worte des Bayerischen Wirtschaftsministers. „Die Studie bestätigt unsere seit Jahren vertretene Position“, betont Schmid.

„Wir spielen schon heute für Teile des Großraums München eine nicht unwesentliche Rolle. Viele unserer Fluggäste kommen aus dieser Region oder haben sie zum Ziel. Sie alle schätzen unsere kurzen Wege, unsere attraktiven Flugverbindungen und -zeiten, die gute Erreichbarkeit sowie das preiswerte Parken.“ Der Flughafen spiele heute als Infrastruktur-Projekt eine wichtige Rolle in Süddeutschland. Im Zuge einer Umbaumaßnahme, in deren Mittelpunkt die Verbreiterung der Start- und Landebahn steht, macht sich Deutschlands höchst gelegener Verkehrsflughafen gerade fit für die Zukunft.

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„Der Memminger Flughafen ist ein wichtiger Standortfaktor für die Region. Er hat das Potenzial, den Münchner Flughafen und damit auch den Verkehr rund um die Landeshauptstadt zu entlasten. Er wird von Geschäftsreisenden aus der Region angenommen und über ihn können Touristen direkt ins Allgäu reisen. Das senkt nicht nur den Zeitaufwand der Passagiere, sondern auch die Umweltbelastungen durch den sonst entstehenden Transitverkehr von und nach München“, bewertet Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger die Ergebnisse der Studie.

Memmingen soll München noch stärker entlasten

Rund 13 Prozent der regionalen Unternehmen nutzen den Flughafen Memmingen für Geschäftsreisen. „Wenn der Memminger Flughafen strategisch weiterentwickelt wird, kann dieser Anteil steigen. Der Flughafen München könnte so noch stärker entlastet werden“, so Aiwanger. Memmingen wird auch im geplanten bayerischen Flughafenkonzept eine wichtige Rolle spielen. Laut Koalitionsvertrag soll das bayerische Flughafenkonzept die Flughäfen in Bayern stärker vernetzen, sowie zur Senkung von Schadstoff- und Lärmemissionen beitragen.

Viele Fluggäste kommen aus dem Raum München

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