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E-Mobilität
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E-Mobilität

E-Mobilität

3000 Elektro-Autos rollen bereits auf Deutschlands Straßen – und es sollen noch mehr werden. Das Ziel: bis 2020 soll die Millionenmarke geknackt werden.

Was muss also passieren, damit E-Mobilität massenkompatibel wird? Eines ist sicher: Ohne die Unterstützung des Staates wird das Ziel kaum zu erreichen sein.

Von E-Mobilität zur Massen-Mobilität

„Elektro-Mobilität erlaubt in einem hohen Maße, Erneuerbare Energien einzusetzen. Für den Klimaschutz müssen wir dieses Potential unbedingt nutzen“, betont NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel. Die Erwartungen an die Zukunftstechnologie sind hoch. Aber auf dem Weg zur Massen-Mobilität muss noch einiges passieren.

Unabdinglich sind ebenso verlässliche wie komfortable Systemlösungen für eine neue Mobilität. Einerseits müssen neue Mobilitätskonzepte Verkehrsträger und Dienstleistungen miteinander vernetzen, andererseits braucht man ein flexibles, intelligentes Netz, das sogenannte Smart Grid.

Smart Grid – und was es leisten muss

Die zentrale Anforderung ist ein intelligentes Lademanagement, damit das Stromnetz nicht überlastet wird. Das ist insbesondere die Gefahr, wenn es zum massenhaften Einsatz von Elektro-Fahrzeugen kommt. Intelligente Ladesysteme müssen dafür sorgen, dass die Fahrzeuge je nach Stromangebot flexibel laden können.

Entscheidend ist auch: Im Smart Grid kann der Kunde mit seinem Elektro-Wagen dazu beitragen, das Netz zu stabilisieren. „Elektro-Fahrzeuge können in einem Smart Grid als flexible mobile Speicher genutzt werden“, erläutert Jan Ringelstein vom Fraunhofer IWES. Das ist ein besonders wichtiger Aspekt, weil sich damit ein Ausgleich für das schwankende Energie-Angebot der Erneuerbaren Energien schaffen lässt. So kann die Elektro-Mobilität die Einbeziehung der Erneuerbaren Energien ins Netz mit voranbringen – und damit auch der CO2-armen Mobilität den Weg bahnen. Mit dieser Perspektive sind Elektro-Fahrzeuge als ein Beitrag einer umfassenden klimafreundlichen Energiewende anzusehen.

Vom Menschen und seiner Beziehung zum Auto

Ludwig Karg, Geschäftsführer der B.A.U.M. Consult GmbH, betont zudem einen weiteren wichtigen Punkt: „Wir stehen an der Schwelle einer anderen Einstellung der Menschen zum Auto. Sie wollen Kilometer kaufen und nicht unbedingt mehr einen eigenen Wagen.“ Auch Thilo Röth, Professor an der Fachhochschule Aachen, bestätigt diesen Wandel der Denkweise: „Vor allem junge Menschen suchen sich die gerade am besten passende Mobilität aus. Da können Car-Sharing-Konzepte gut greifen.“ In seinem Forschungsprojekt ec2go arbeitet Professor Röth derzeit an einem ganzheitlichen Mobilitätskonzept für E-Car-Sharing. „Auf den Langzeitkomfort kann verzichtet werden, die E-Autos müssen stattdessen auf die Bedingungen für die Kurzstrecke, das einfache Laden und den häufigen Fahrerwechsel, also die unkomplizierte Nutzung im Car-Sharing-System optimal ausgerichtet werden“, so Röth.

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